Foto: Archiv und W. B.
Der Turm der Mühle mit dem Logo, ist im Umland weithin sichtbar! Die Produkte die hierher stammen erreichen in vielen Märkten den Verbraucher direkt. Landwirtschaftsfahrzeuge befahren mit dem Ernteprodukt Korn, täglich die Mühle, ebenso verlassen betriebseigene Transportfahrzeuge mit dem Fertigprodukt die Mühle.
Was passiert hier eigentlich in der Mühle, wollten die Kleinhelmsdorfer Senioren wissen. Hatten doch einige Familien im Dorf um die Wendezeit ihre Felder an die Gemeinde verkauft. Auf diesen entstand nach und nach ein Gewerbegebiet.
Die Firma Mühlschlegel, ein Bayrisches Familienunternehmen, geführt in der 16. Generation, hat eine solche Fläche erworben. Die „Mühle“, hat mit seinen Nebenanlagen nunmehr fast 25 Jahre Bestand. Das zwischenzeitlich umbenannte Unternehmen (Ulmer GmbH), an seinem Standort nahe Roda und Kleinhelmsdorf, vermahlt heute rund 670 Tonnen Weizen zu Mehl, aus dem verschiedene Backqualitäten entstehen. Eine vollautomatische Backstrecke ist 2007 hinzugekommen, in der kleine Brote nach entsprechender Kühlung und Trocknung zu Paniermehl verarbeitet werden.
Wünsche der Kunden können mit verschiedenen Gewürzen wie Kurkuma oder auch Stärken, zu unterschiedlichen Farben angeboten werden. Etwa 200 Tonnen Mehl werden täglich zu Paniermehl verarbeitet.
Kathrin Fehr, selbst eine ausgebildete Müllerin und Betriebsleiterin hier am Standort, erklärt den Senioren nicht nur die betrieblichen Prozesse und Vorgänge, sie blickt auch mit Stolz auf dieses Unternehmen, eben, weil dieses sich in den Jahren weiterentwickelt und expandiert hat.