eine Herzenssache ist es für den Ortschaftsrat, wenn er gemeinsam mit dem Bürgermeister Einwohnern zu besonderen Geburtstags- oder Hochzeitsjubiläen Glückwünsche überbringen kann. In den Gesprächen mit den Jubilaren erfahren wir sehr oft, ob irgendwo der Schuh drückt oder man mit unserer Arbeit zufrieden ist.
Manch einer hat sich vielleicht gewundert, dass die Gemeinde und der Ortschaftsrat ihr besonderes Jubiläum verpassten. Wir haben nachgefragt.
In diesen Fällen wurde bei der Anmeldung vor einigen Jahren im Einwohnermeldeamt ein Sperrvermerk für diese Person oder das Ehepaar hinterlegt. Mit dem Sperrvermerk ist die Weitergabe der Adresse und auch jeglicher persönlichen Daten dieser Personen untersagt. Auch wenn Sie die Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Schöpsboten beantragt haben, gilt der Sperrvermerk weiterhin für die Auskunft an Ortsvorsteher und Bürgermeister. Die Löschung des Sperrvermerkes kann nur bei einem persönlichen Vorsprechen im Einwohnermeldeamt erfolgen.
Seit 21 Jahren erfreuen uns die Deutsch-Paulsdorfer mit einem Krippenspiel, bei dem Erwachsene und Kinder uns die Frohe Kunde von der Geburt Jesu nahebringen. Es hat nicht nur mich beeindruckt, mit welcher Freude die Darsteller ihr Spiel, ihren Gesang und damit ihre Botschaft übermittelten. Herzlichen Dank an alle, der Autorin, allen Schauspielern, den Technikern, den Kostümbildnern und Verpflegungspersonal.
Dankbar bin ich nicht nur für die Bereitschaft am Frühjahrs- und Herbstputz, bei der Organisation vom Knutfest und Walpurgisfeuer in Holtendorf. Es gibt private Initiativen, für die ich ebenfalls einfach Danke sagen möchte. Am Dorfteich organisiert jedes Jahr eine Familie eine kleine, aber feine Sonnenwendfeier. An einem Lagerfeuer konnte man sich aufwärmen. Bei Glühwein und Bratwurst traf man sich mit Freunden und Nachbarn. Danke für diesen kleinen, aber feinen Höhepunkt in unserem Ort, Es werden Erinnerungen an DDR-Zeiten wach Gemeinsamkeit und Zusammenhalt zwischen Nachbarn und Freunden war einfach unsere DNA.
Ich hatte vor einiger Zeit aufgerufen, mit Fotos besondere Sichtungen von Insekten und Amphibien zu melden. Besonders freue ich mich, dass im Niederdorf zwar schon vor einigen Jahren auf Kartoffelpflanzen eine Raupe des größten Schmetterlings, und zwar des Totenkopfschwärmers, nachgewiesen und dokumentiert werden konnte. Die Freude darüber kann nur jemand verstehen, der die Einzigartigkeit solch einer Entdeckung zu schätzen weiß.
Besonders hinweisen möchte ich auf die Einladung zur Verkehrsteilnehmerschulung am Freitag, den 20.02.2026. Meine Ausführungen zum Volkstrauertag hatten einige Reaktionen zur Folge. Es macht nicht nur mir Angst, wie mit der Gefahr eines Krieges umgegangen wird. Dabei geht es nicht um uns ältere Menschen. Wer aber Kinder und Enkel hat, dem müssten sich doch bei der Forderung kriegstüchtig und nicht verteidigungsfähig zu werden die Nackenhaare sträuben. Solche Äußerungen von Politikern wie: „Frieden gibt es nur auf dem Friedhof“ sind für mich dabei absolut indiskutabel. Ich persönlich halte es dabei mit einem Lied von Reinhard Mey: „Nein, meine Söhne geb` ich nicht“.
Von einem General soll folgender Satz stammen: "Lassen Sie mich eine Kompanie aus Kindern der Elite zusammenstellen, dann wird der Krieg in einem Tag vorbei sein."