Am 24. April hat das Gremium der Jüngsten einen Ausflug nach Görlitz unternommen.
„Seid Ihr aufgeregt?“ haben wir die Kinder ein paar Tage vor dem Treffen noch gefragt, „Nö…!“ kam prompt als Antwort.
Im Gepäck: Fotos aus einem Jahr Kinderrat, nun doch eine große Portion Aufregung, der hölzerne Schnatterschwan (der verhindert, dass alle durcheinander reden) und schließlich die beiden Projektleiterinnen Beate und Elisa.
Busfahrer: Unser Bürgermeister höchstpersönlich.
Einladender: Der Landrat und die Verantwortlichen der Partnerschaft für Demokratie.
Gäste: Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Landkreises.
Ja, zugegeben, den Kindern sind Amt, Funktion und Wichtigkeit von Personen schnurzpiep, eher entscheidet das Angebot des Büffets über das Gelingen einer Veranstaltung. Durch Saft und Mini-Hamburger haben die Kinder den Termin eindeutig als „angenehm“ eingestuft.
Beim ersten Vernetzungstreffen der Kinderräte des Landkreises waren neben unserem Kinderrat Friedersdorf auch der aus Oppach geladen und eine kleine Abordnung vom jüngst gegründeten Kinderrat aus Jauernick-Buschbach war ebenfalls als Verstärkung vor Ort. Insgesamt war Markersdorf mit 16 Kindern und 6 Erwachsenen vertreten.
In einer kurzen Begrüßung betonte Landrat Dr. Stephan Meyer die Wichtigkeit von Kinder- und Jugendbeteiligung für die Gesellschaft. Im Anschluss konnten unsere Kinder selbst von ihrem Wirken in Friedersdorf berichten. Mutig haben sie vor Publikum Fotos gezeigt, vom Müllsammeln und ihrer Begegnungswiese erzählt und dabei spontan und frei gesprochen. Das hat die Anwesenden beeindruckt und uns Projektleiterinnen mit Bewunderung erfüllt. Danach stellte sich der Kinderrat aus Oppach vor und berichtete wie vor Ort ein Spielplatz gebaut wurde, wie aus Kindern schnell Jugendliche wurden und was sonst noch für interessante Projekte aus dem Kinderrat in Oppach entstanden sind.
Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Görlitz bedankte sich bei allen mit Blumen und Geschenktüten. Im Anschluss haben die Erwachsenen geredet, geredet und geredet, so dass sie gar nicht zum Essen kamen. Tja, blieb mehr für die Kinder. Zum Schluss wollten die Erwachsenen den Kindern tatsächlich den Schnatterschwan abschwatzen, damit dieser z.B. im Kreistag auch einmal ein bisschen für Ordnung sorgt und sich nicht alle ständig gegenseitig unterbrechen, aber - keine Frage - der Schwan fuhr selbstverständlich wieder mit uns nach Friedersdorf zurück.
Wir bedanken uns noch einmal ausdrücklich beim Bürgermeister Silvio Renger für die Begleitung und den exklusiven Fahrservice sowie bei den Eltern für deren Unterstützung.
Das Vorhaben wird durch die lokale Partnerschaft für Demokratie im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesfamilienministerium, den Freistaat Sachsen sowie den Landkreis Görlitz gefördert. Weitere Informationen unter
www.demokratie-leben-landkreisgr.de