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Mölkauer Gemeindeblatt
Ausgabe 5/2019
Kommunales
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Ortschaftsratswahl 2019 in Mölkau

In Mölkau hat sich eine Gruppe von Menschen zusammengefunden mit ganz unterschiedlichen Lebensläufen, Erfahrungen und Interessen.

Von der Lehrerin bis zum Verkehrsplaner, vom Maschinenbauingenieur bis zum Mathematiker, vom Medienspezialisten bis zum Bauingenieur eint sie alle ihr Engagement für ihre Heimat in Leipzig-Mölkau, ihr Interesse an einer Verbesserung ihrer Umwelt, einer Verschönerung der Ortschaft und ihr Wille zur Zusammenarbeit mit allen Bewohnern des Stadtteils.

Mit 11 Kandidaten geht die nicht mitgliedschaftlich organisierte Wählervereinigung „Bürger für Mölkau“ in die Wahl des Ortschaftsrates am 26. Mai 2019.

Klaus-Ruprecht Dietze, Wolfgang Mehnert, Andy Wollschläger, Eveline Heidrich, Jörg Sander, Brigitte Lorenz, Dr. Klaus-Dieter Heidrich, Martina Lehmann, Brigitte Arnold, Dr. Ulrich Rohland, Günter Jana.

Wir treten mit dem Ziel an, für die bestehenden Probleme im Ortsteil Lösungen zu entwickeln und diese im Interesse der Bürger durchsetzen zu helfen.

Wir sind stolz darauf, mit einer so starken Mannschaft in die Ortschaftsratswahl gehen zu können.

Wir fordern von der Stadtverwaltung mehr Transparenz über alle wichtigen Vorhaben und Aktivitäten der Kommune, eine ämterübergreifende Vorhaben- und Prioritätenliste für unser Territorium sowie die regelmäßige Informationen und Einbeziehung des Ortschaftsrates. Dazu muss unbedingt ein ämterübergreifender Ansprechpartner für jeden Stadtteil verantwortlich gemacht werden. Für die Information der Bürger sollte die LVZ, das Gemeindeblatt und das Ortsblatt Leipzig stärker genutzt werden.

Wir setzen uns für eine verlässliche und wirksame Bürgerbeteiligung ein. Der Ortschaftsrat muss auf Grundlage der SächsGemO in die Lage versetzt werden, seine Aufgaben besser erfüllen zu können. Dazu gehört die Zuweisung angemessener Haushaltmittel, eine Erhöhung der Brauchtumsmittel und ein Verfügungsfond für den Ortschaftsrat für eine kurzfristige Umsetzung kleinerer Maßnahmen, ohne die bürokratischen Hürden in den Ämtern zu durchlaufen. Nur mit diesen Mitteln ist es möglich, die erfolgreiche und geschätzte Arbeit aller Vereine auch weiterhin erfolgreich durchzuführen.

Wir wollen den Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen in unserer Ortschaft stärken. Wir werden uns für die Verbesserung des kulturellen Niveaus und für die Stärkung des Heimatgefühls einsetzen. Der erste Höhepunkt soll ein Heimatfest im August dieses Jahres sein. Weitere Vorhaben neben den beliebten Festen des Heimat- und Kultur-Vereins sind angedacht. Wir haben begonnen, den Gutspark zu entrümpeln und Spielplätze wiederherzurichten. Kulturveranstaltungen der verschiedensten Form sind angedacht.

Wir sehen einen wichtigen Schwerpunkt der Arbeit des Ortschaftsrates in der Lösung der Verkehrs- und Infrastrukturprobleme in unserem Ort. Häuser entlang der Hauptstraßen sind unbewohnt und verfallen, weil sie unter den derzeitigen Bedingungen nicht mehr vermietbar sind. Wir verlangen von der Stadtverwaltung, dass sie sich intensiver um die eingemeindeten Ortsteile kümmert.

Das ehemalige Gemeindeamt im Kern der Ortschaft und ehemals das sozio-kulturelle Zentrum soll wieder mit Leben gefüllt und den Vereinen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Es ist untragbar, dass die Vereine von den wenigen Brauchtumsmitteln auch noch Mieten an die Stadtverwaltung bezahlen müssen.

Wir werden mit den im Territorium ansässigen Firmen, Großbetrieben, Handwerkern und Gewerbetreibenden und den hier wohnenden Selbstständigen eng zusammenarbeiten.

Es gibt viel zu tun, Schönes zu schaffen für Mölkau mit den Mölkauern. Nur gemeinsam können wir unsere Ortschaft besser gestalten.

Klaus-Ruprecht Dietze
Dipl.-Ing., Architekt