Der Antrag der AfD-Fraktion regt die Prüfung einer Erweiterung des Flexa-Gebietes „Südost“ innerhalb des in Umsetzung befindlichen Nahverkehrskonzeptes „Liniennetz der Zukunft“ an. Hierbei soll das Angebot um die Gebiete Mölkau-Nord sowie Liebertwolkwitz erweitert werden.
Weiterhin soll die Stadt Leipzig gegenüber dem Landkreis Leipzig und dem Landkreis Nordsachsen daraufhinwirken, dass Flexa-Angebote Bestandteil einer Neufassung der Zweckvereinbarung für gebietsüberschreitende Verkehre zwischen dem Landkreis Leipzig, dem Landkreis Nordsachsen und der Stadt Leipzig werden.
Zielstellung soll die perspektivische Anbindung direkt an die Stadt Leipzig angrenzender Gebiete mittels Flexa sein (bspw. Dreiecksiedlung Panitzsch, Seifertshain).
Begründung/Hintergrund:
Flexa - Das On-Demand-Angebot der LVB erfreut sich u. a. im Südosten der Messestadt größter Beliebtheit, konnten doch mit der jüngsten Erweiterung auf die Ortsteile, Engelsdorf, Sommerfeld, Baalsdorf, Althen, Hirschfeld und Kleinpösna zahlreiche Neukunden gewonnen und gleichzeitig ein äußerst großes Bediengebiet hergestellt werden. Flexa verbindet im Leipziger Südosten ein Gebiet zwischen Paunsdorf Center, Helios Park-Klinikum und östlicher Stadtgrenze und ermöglicht es seinen Kunden zahlreiche wichtige Einrichtungen der Daseinsvorsorge flexibel zu erreichen. Außerdem verbindet es die sonst eher schlechter angebundenen Ortsteile mit den nächstgelegenen größeren ÖPNV-Anschlussstellen.
Nach Ansicht der antragstellenden Fraktion ließe sich das Flexa-Gebiet perspektivisch noch sinnvoll erweitern – nämlich um die Gebiete Mölkau-Nord und Liebertwolkwitz. Der Anschluss von Mölkau-Nord würde nicht nur bedeuten, dass Flexa sodann denklogisch in der gesamten Ortschaft Mölkau rollt, es könnte auch Teile des Flexa-Gebietes „Südost“ zusätzlich an das Ärztehaus Mölkau und die S-Bahn-Haltepunkte Paunsdorf und Anger-Crottendorf anbinden. Ein echter Gewinn! Liebertwolkwitz gleicht beim Blick auf die Karte zur Umsetzung des Liniennetzes der Zukunft einer Insel – im Südosten die Stadtgrenze, im Nordwesten rollt Flexa. Eine nennenswerte Verbesserung des ÖPNV-Angebotes wurde für Liebertwolkwitz nicht geplant. Dabei bietet sich eine Anbindung des südöstlichsten Ortsteils der Stadt Leipzig an die Endstelle der Straßenbahnlinie 2 (Meusdorf) mittels Flexa geradezu an! Umgekehrt könnte es Flexa-Nutzern aus angrenzenden Ortsteilen ermöglicht werden, schneller und flexibler Einrichtungen in Liebertwolkwitz – wie das Bürgeramt auf dem Marktplatz – zu erreichen.
Die antragstellende Fraktion regt an, Flexa-Angebote in eine Neufassung der Zweckvereinbarung für gebietsüberschreitende Verkehre zwischen dem Landkreis Leipzig, dem Landkreis Nordsachsen und der Stadt Leipzig aufzunehmen.
Zielstellung soll die perspektivische Anbindung direkt an die Stadt Leipzig angrenzender Gebiete mittels Flexa sein (bspw. Dreiecksiedlung Panitzsch, Seifertshain).
Der Antrag wird zustimmend votiert mit 4 / 0 / 2
Es stehen für 2026 Brauchtumsmittel in Höhe von 35.442,00€ plus 1.000,00€ für Seniorenprojekte zur Verfügung. Beantragt wurden BM in Höhe von 48.992,82€, daher müssen Kürzungen vorgenommen werden.
In einer internen Vorberatung wurden die vorliegenden Anträge eingehend beraten und gewichtet.
Ergebnisse der Vergabebeschlüsse siehe Übersicht