Die "Chill-Ecke" im Bummi: Eins von vielen Angeboten.
Der „Bummi“ ist wieder geöffnet! Seit vergangenem Sommer war die Jugendeinrichtung in der Joachim-Quantz-Straße in Merseburg-West geschlossen, seit Anfang Juni ist sie nun wieder für Kinder und Jugendliche mit einem neuen Team und neuen Angeboten geöffnet.
Tina Stehlik und Franziska Post haben im April als Sozialarbeiterinnen bei der Stadt Merseburg angefangen und die vergangenen Wochen für allerhand Vorbereitungen genutzt, die sich gelohnt haben: Das Eröffnungsfest am 03. Juni war ein voller Erfolg. Nun beginnt für beide die eigentliche Arbeit im Jugendclub.
„Unser Aufgabenbereich umfasst sowohl pädagogische als auch verwaltende Aufgaben. Wir bieten offene Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche primär im Alter von 10 bis 21 Jahren an“, erklären die Sozialarbeiterinnen. Dabei ist ihnen eins besonders wichtig: „Wir wollen einen Raum schaffen, in dem sich die Kinder und Jugendlichen ausprobieren können, lernen, ihre eigenen Kompetenzen und Grenzen wahrzunehmen, ein gemeinschaftliches Miteinander erfahren und sich als aktiven Teil des Jugendclubs verstehen.“
Dabei haben sie stets ein offenes Ohr: „Unser Anspruch ist es, dass der Jugendclub Bummi ein Ort ist, an dem sich die Kinder und Jugendliche mit allen Belangen an uns wenden können. Dabei liegt uns ein sensibler Umgang mit den Kindern und Jugendliche sehr am Herzen.“
Im Jugendclub setzen sie auf ein vielfältiges Programm - und gerade diese Vielfalt zeichnet die Einrichtung aus: „Ob Garten, Medien- oder Entspannungsraum, es gibt vieles zu entdecken!“ Die Abwechslung bereitet Tina Stehlik und Franziska Post auch die größte Freude an der Arbeit: „Uns machen vor allem die vielfältigen Angebote, die wir im Jugendclub Bummi umsetzen können, Spaß. Wir freuen uns, die Kinder und Jugendlichen der Stadt Merseburg hier willkommen heißen zu dürfen.“
Ein wöchentlich wechselnder Plan zeigt den Kindern und Jugendlichen, was sie wann vor Ort erwartet: Von Spielekonsolen, Tischtennis, Tischkicker, wöchentlichem Kochen, Medienangeboten, Hausaufgabenhilfe bis hin zu Kreativangeboten wie Armbänder knüpfen oder Graffiti ist für jede und jeden etwas dabei.
Geöffnet ist vorerst von 13:00 bis 17:00 Uhr - die Öffnungszeiten sollen aber in Abstimmung mit den Kindern und Jugendlichen angepasst werden.
Für Merseburg als Arbeitsort haben sich beide bewusst entschieden: „Durch mein Studium an der Hochschule Merseburg war mir die Stadt bereits bekannt. Durch meinen ehemaligen Kommilitonen und jetzigen Arbeitskollegen bin ich damals auf die freie Stelle im Jugendclub Bummi aufmerksam geworden“, erklärt Franziska Post. Und auch Tina Stehlik erzählt: „Nachdem ich die letzten Jahre aufgrund meines Studiums woanders gelebt habe, habe ich mich dazu entschlossen, als Hallenserin in diese Region zurückzukommen.“
Wir wünschen für die Arbeit hier in Merseburg viel Freude und Erfolg und freuen uns zu sehen, wie der „Bummi“ zu neuem Leben erwacht!
Franziska Post
Sozialarbeiterin und Bildungsreferentin für Antidiskriminierungsarbeit
Durch den Einblick und die Arbeit in diversen pädagogischen und bildungspolitischen Bereichen habe ich viel Freude an der Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen gehabt. Mir ist es ein großes Anliegen einen diskriminierungssensiblen Umgang zwischen den Kindern und Jugendlichen zu schaffen, um aufzuzeigen, dass die Gemeinschaftlichkeit essentiell für ein gelindes Leben ist. Ich freue mich Teil des Jugendclub Bummi-Teams zu sein und viele spannende Projekte mit den Besucher*innen umzusetzen!
Tina Stehlik
Sozialarbeiterin und Projektleiterin des Jugendclub Bummis
Ich schätze meine Arbeit, da ich den Kontakt mit unterschiedlichen Personen bereichernd finde und vor allem durch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sehr viel dazulernen darf. Mich begeistern vor allem kulturell-kreative Bildungsangebote, wie Graffiti-Workshops oder Audiowerkstätten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meiner Kollegin und mit den Kindern und Jugendlichen!