Das Verbrennen von Weihnachtsbäumen hat seinen Ursprung in Schweden. Dort wird das sogenannte Knutfest alljährlich am 13. Januar gefeiert. Auch in Deutschland wird die Tradition des Weihnachtsbaumverbrennens immer beliebter. Während hier die Weihnachtszeit traditionell am 6. Januar (Heilige Drei Könige) endet, wird unter anderem in Nordeuropa noch eine Woche länger gefeiert. Spätestens Schluss ist dann aber am 2. Februar, zu Mariä Lichtmess, dem christlichen Fest: Dann werden die Tannenbäume auch aus den Kirchen und Stuben in unserer Region geräumt.
In Sergen wurde am 24. Januar 2026 zum gemütlichen Beisammensein eingeladen, um gemeinsam die Weihnachtszeit zu verabschieden. In geselliger Runde konnte man unter dem beheizten Vordach am Dorfgemeinschaftshaus dem Verbrennen der einst so stattlichen aber nun ausgedienten Weihnachtsbäume zusehen. Für viele Einwohner war es doch das erste gemeinsame Treffen im neuen Jahr.
Das Knistern in der großen Feuerschale und der Funkenflug ließen die Minusgrade bei heißem Glühwein schnell vergessen. Auch die Jüngsten hatten viel Spaß beim Schlittern auf der vereisten Wiese. Die kulinarische Versorgung durch die „Sergener Landfrauen“ war hervorragend und wurde von den Besuchern sehr gut angenommen. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren und alle Beteiligten für die Vorbereitung und Mitarbeit zum Gelingen des geselligen Abends.