Die Dorfaue in Drieschnitz erstrahlt in neuem Glanz!
In Drieschnitz zeigt sich derzeit, was eine engagierte Dorfgemeinschaft bewegen kann. Dank zahlreicher Spenden, Fördermittel und unermüdlicher ehrenamtlicher Arbeit hat sich die Dorfaue in ein Schmuckstück verwandelt.
Wo früher lediglich Bäume standen, kann man heute gemütlich verweilen. Besucherinnen und Besucher können sich über die Streuobstwiese informieren und gleichzeitig Spannendes zur Geschichte von Drieschnitz erfahren. Viele helfende Hände haben unzählige Stunden investiert, um die Dorfaue zu pflegen und aufzuwerten.
Ein wichtiger Meilenstein in diesem Jahr war das Baumschnitt-Seminar unter fachlicher Anleitung von Sandro Noack (BOMAKI Baumpflege). Er vermittelte den Bürgern kostenfrei das nötige Wissen für den achtsamen Baumschnitt. Die Resonanz war ausgezeichnet: Unter professioneller Anleitung griffen die Teilnehmer selbst zur Schere. Besonders erfreulich ist, dass aus dieser Aktion dauerhafte Baumpatenschaften entstanden sind. Diese Paten übernehmen nun langfristig die Verantwortung für die Bäume.
Dank großzügiger Sachspenden und staatlicher Fördergelder ist die Dorfaue heute ein einladender Aufenthaltsort. Eine neue Rundbank lädt zum Sitzen ein, während der vom Bauhof bereitgestellte Stammschutz die jungen Bäume schützt. Ein besonderes Highlight ist der neue Schaukasten. Dieser wurde aufgearbeitet und informiert nun über die lokale Geschichte und die verschiedenen gepflanzten Obstsorten. „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem man nicht nur die Natur genießt, sondern auch erfährt, wie sich unser Ort in den vergangenen mehr als 600 Jahren entwickelt hat“, heißt es aus den Reihen der Organisatoren.
Wesentliche Impulse erhielt das Projekt durch die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz. Aus Lottomitteln konnten unter anderem ein neues Zelt für Veranstaltungen, die Bank und zwei Informationstafeln finanziert werden – Investitionen, die ohne Förderung nicht realisierbar gewesen wären. Hinter den sichtbaren Neuerungen stehen viele Menschen, die oft im Verborgenen wirken. Sei es durch geschichtliches Wissen, handwerkliches Geschick oder der Bereitstellung von Material. Stellvertretend möchten wir uns bedanken bei Sandro Noack, Ingo Zimmer, Markus Schmidt und Jens Balkow. Die Initiatoren danken ebenso allen weiteren, hier nicht namentlich erwähnten, Unterstützern.
Es ist beeindruckend, was wir zusammen für unser Dorf erreicht haben. Die Streuobstwiese in Drieschnitz ist damit gut für die Zukunft gerüstet – als lebendiger Ort der Natur, der Erinnerung und der Begegnung.
Gefördert wurde das Projekt durch: