Am 4. Juli 2026 ging das Volksradeln der Gemeinde Neuhausen/Spree bereits in seine 17. Runde. In diesem Jahr trafen sich stolze 154 radbegeisterte Teilnehmer auf der Festwiese an der Feuerwehr in Bagenz. Pünktlich zum Zieleinlauf zeigte sich sogar die Sonne – ein perfekter Moment, um bei kühlen und warmen Getränken, hausgemachtem Kuchen und herzhaften Speisen zu verweilen.
Bereits um 14:45 Uhr konnten wir mit der Siegerehrung beginnen:
Den Titel „Ortsteil mit den meisten Kilometern“ holte – wie so oft – der Ortsteil Roggosen. Mit beeindruckenden 36,15 gefahrenen Kilometern sicherten sie sich einen Obi-Gutschein, ein Bierfass und natürlich den Wanderpokal.
In der Kategorie „Ortsteil mit den prozentual meisten Teilnehmern“ setzte sich Kathlow erneut durch. 19 Radler von insgesamt 114 Einwohnern, also rund 17 %, kamen aus diesem Ortsteil. Als Anerkennung gab es ebenfalls einen Obi-Gutschein, dazu Sekt und Medaillen.
Die Auszeichnung „Familie mit den meisten Teilnehmern“ ging – zum vierten Mal in Folge – an Familie Franke aus Laubsdorf. Mit neun radelnden Familienmitgliedern und Hund „Rocco“ waren sie wieder stark vertreten. Als Preis erhielten sie eine große Snackbox, prall gefüllt mit Leckereien für Groß und Klein.
Mit besonderer Freude durften wir erneut Lieselotte Bobusch begrüßen, die sich allein aus Groß Döbbern auf den Weg machte. Mit fast 94 Jahren legte sie stolze 14 Kilometer zurück und war damit die älteste Teilnehmerin des Tages. Ihr Wellness-Paket war zu Hause bestimmt eine schöne Belohnung.
Gleich zwei Ehrungen gingen an Familie Kunath aus Kahsel: Niko wurde mit 4 Jahren als „Jüngster Teilnehmer“ ausgezeichnet, während Papa Nick mit seinem originellen „Marke Eigenbau“-Rad den Preis für das außergewöhnlichste Fahrrad erhielt. Mit nach Hause nahmen sie Seifenblasen, ein Verkehrszeichenquartett, Reflektoren sowie eine goldene Fahrradklingel.
Ein Körbchen voller proteinreicher Naschereien gewann Marie Sterz aus Laubsdorf mit der „Stärksten Wade“.
Für besonders gute Laune sorgten die Bagenzer, die nicht nur die Veranstaltung großartig vorbereitet hatten, sondern auch als „Lustigste Truppe“ ausgezeichnet wurden. Ihr Motto „Bagenz geht Baden“ samt passender Kostüme brachte ordentlich Stimmung auf die Festwiese.
Auch die Neuhausener Stahlwaden waren wieder mit von der Partie. Mit beeindruckenden 101,5 gefahrenen Kilometern und insgesamt 12 Personen bildeten sie nach mehreren Reifenpannen das Schlusslicht im Ziel.
Mit diesem schönen Tag im Rücken freuen wir uns bereits jetzt auf das Volksradeln 2027. Gleichzeitig suchen wir noch einen Ortsteil, in dem das Volksradeln im kommenden Jahr sein Ziel finden kann. Wir hoffen, dass wieder viele Radlerinnen und Radler – ob jung, erfahren, allein, in Gruppen oder mit der ganzen Familie – mit dabei sind. Jede gefahrene Strecke und jede Teilnahme macht das Volksradeln zu dem, was es ist: ein Zeichen von Gemeinschaft, Zusammenhalt und vor allem Spaß.