Nach den Osterferien erwartete unsere 8. Klassen ein Projekttag der besonderen Art. Im Rahmen der Berufsorientierung ging #KlasseArbeit in die nächste Runde. Vier Unternehmen an einem Tag kennenzulernen - klingt unmöglich? - nicht für die ortsansässigen Firmen ASB, Capron, Gerodur und das Parkhotel, die sich dieser Herausforderung stellten.
Im 90-Minuten-Takt konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Betriebe besichtigen, sondern auch verschiedene Ausbildungsberufe kennenlernen und selbst aktiv werden. Beim ASB erfuhren die Lernenden zum Beispiel, wie es sich anfühlt, wenn man innerhalb weniger Minuten plötzlich um 60 Jahre altert und dass ein Pflegeheimplatz ein ganzes Vermögen kosten kann.
Bei Capron wurde schnell klar: Wer sich ein individuell gestaltetes Wohnmobil wünscht, braucht Geduld. Aktuell wartet man fast ein Jahr darauf. Außerdem lernten die Schüler, dass Wohnmobile komplett wieder auseinandergebaut werden müssen, wenn sie den Regentest nicht bestehen.
Frau Blut von Gerodur brachte es auf den Punkt: Kaum eine Entscheidung in Berlin kommt ohne ihre Produkte aus - mindestens ein Meter Rohr ist fast immer beteiligt. Im Parkhotel wurde deutlich, dass hinter scheinbar einfachen Abläufen klare Regeln stecken und dass es echtes Können braucht, viele verschiedene Gerichte gleichzeitig perfekt und heiß zu servieren.
Alle vier Unternehmen gestalteten ihre Angebote abwechslungsreich, praxisnah und sehr schülerorientiert. Einige Achtklässler konnten sich sogar noch für dieses Schuljahr einen Praktikumsplatz sichern, andere haben bereits Interesse für die 9. Klasse bekundet.
Ein großes Dankeschön geht an alle Organisatoren und Beteiligten vom ASB, Capron, Gerodur und dem Parkhotel sowie an den DEHOGA, die WIN und an Alex Bistro für das leckere Mittagessen. Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!