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Neustädter Anzeiger - Amts- und Heimatblatt der Stadt Neustadt in Sachsen
Ausgabe 13/2026
News aus Schulen und Kitas
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Adolf-Tannert-Schule

Sportfest an der Adolf-Tannert-Schule

Am 3. Juni 2026 fand das diesjährige Sportfest der Adolf-Tannert-Schule statt. Mit einer Eröffnungsrede der Sportlehrerin begann der sportliche Tag, an dem sich die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen Disziplinen messen konnten. Die Unterstufe startete nach einer gemeinsamen Erwärmung und viel „guter Laune“ auf dem Sportplatz mit den klassischen Leichtathletik-Disziplinen Schlagball, Weitsprung, Sprint und Ausdauer. Anschließend sorgten Staffelspiele in der Sporthalle für zusätzlichen Teamgeist und Bewegung. Auch die Oberstufe begann den Tag mit einer Erwärmung auf dem Schulhof. Danach traten die Klassen 5 bis 8 in der Halle mit spannenden und fairen Zweifelderball-Partien gegeneinander an. Im Anschluss standen auch für die älteren Schülerinnen und Schüler die Disziplinen Weitsprung, Schlagball, Sprint und Ausdauer auf dem Programm. Für das leibliche Wohl sorgte erneut der Patenbetrieb der Schule. Die Schülerinnen und Schüler erhielten ein kleines Frühstück sowie Wiener oder Bockwurst zum Mittagessen. Die Schule bedankt sich herzlich für diese Unterstützung. Das Sportfest war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Neben sportlichen Leistungen standen vor allem Fairness, Gemeinschaft und Freude an der Bewegung im Mittelpunkt.

Juliane Finster, pädagogische Fachkraft
 

Jugendliche entdecken Berufswelten - Praxisprojekt des IB in Neustadt Sachsen

Im Rahmen eines praxisorientierten Projektes des Internationalen Bund (IB) erhalten Jugendliche einer Förderschule die Möglichkeit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen und wichtige Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln. Ziel des Projektes ist es, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig Einblicke in unterschiedliche Arbeitsbereiche zu geben und ihre persönlichen Stärken zu entdecken. Die Teilnehmenden arbeiten dabei in mehreren praktischen Bereichen. Dazu gehören die Berufsfelder Holz, Farbe, Lager, Küche, Metall und Bau. Durch die aktive Mitarbeit lernen die Jugendlichen nicht nur den Umgang mit Werkzeugen und Materialien, sondern auch wichtige Fähigkeiten wie Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Im Bereich Holz fertigen die Jugendlichen beispielsweise kleine Werkstücke an und lernen den Umgang mit Maschinen und Werkzeugen. In Farbe werden sie herangeführt Wände zu tapezieren, zu malern und bekommen eine kleine Einführung in Farblehre. Im Lagerbereich erhalten sie Einblicke in Organisation, Warenannahme und Ordnungssysteme. Die Küche vermittelt Kenntnisse rund um Lebensmittel, Hygiene und die Zubereitung einfacher Gerichte. Im Bereich Metall sammeln die Teilnehmenden praktische Erfahrungen bei der Bearbeitung verschiedener Materialien, während im Bereich Bau handwerkliche Tätigkeiten und grundlegende Arbeitsabläufe auf Baustellen kennengelernt werden. Das Projekt verfolgt das Ziel, die Jugendlichen bei ihrer Berufsorientierung zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven für ihren späteren Lebensweg aufzuzeigen. Viele Schülerinnen und Schüler entdecken dabei Interessen und Fähigkeiten, die ihnen zuvor nicht bewusst waren. Gleichzeitig stärkt die praktische Arbeit das Selbstvertrauen und fördert die Motivation, sich aktiv mit der eigenen Zukunft auseinanderzusetzen. Besonders wichtig ist dabei die enge Begleitung durch Fachkräfte und Betreuerinnen und Betreuer des IB. Sie unterstützen die Jugendlichen individuell, fördern ihre Entwicklung und helfen dabei, mögliche berufliche Wege zu erkennen. Das Projekt zeigt, wie wertvoll praktische Erfahrungen für junge Menschen sind. Gerade für Jugendliche aus Förderschulen bietet diese Form der Berufsorientierung eine wichtige Chance, sich auszuprobieren, Erfolgserlebnisse zu sammeln und besser vorbereitet in das Berufsleben zu starten.

K. Brauer, pädagogische Fachkraft