Die kalten Wintertage nutzen die Sonnenkinder auf besondere Weise. Aus Wasser und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe entstanden bunte Eisbausteine und damit ein kleines naturwissenschaftliches Projekt direkt am Fenster. Gemeinsam füllten die Kinder verschiedene Behälter mit gefärbtem Wasser und stellten diese auf das Fensterbrett nach draußen. Nun hieß es warten und beobachten. Immer wieder schauten sie neugierig nach draußen und fragten sich was wohl geschehen würde. Am nächsten Morgen war die Freude groß, das Wasser war zu Eis geworden. Die Kinder konnten mit eigenen Augen sehen und begreifen, wie sich Wasser durch die Kälte verwandelt. Sie fühlten die glatte Oberfläche, staunten über die leuchtenden Farben im Eis und sprachen darüber, warum das Wasser hart geworden war. Spielerisch wurden erste naturwissenschaftliche Zusammenhänge erfahrbar. Vorsichtig trugen alle gemeinsam die gefrorenen Behälter in den Garten. Dort wurden die Eisbausteine aus den Formen gelöst. Mit den roten, blauen und lila Steinen entstanden Mauern, kleine Türme und fantasievolle Bauwerke. Dieses kleine Winterprojekt zeigte eindrucksvoll, wie viel es in Gottes Schöpfung zu entdecken gibt. Selbst Kälte und Frost bergen Wunder, wenn man genau hinschaut. Solche Erfahrungen stärken nicht nur die Neugier und das Staunen, sondern zeigen auch wie spannend Gottes Schöpfung selbst in der kalten Jahreszeit sein kann. Dafür genügt schon ein Becher Wasser und eine kalte Nacht.