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Neustädter Anzeiger - Amts- und Heimatblatt der Stadt Neustadt in Sachsen
Ausgabe 5/2026
Amtliches
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Rückblick 2025

Sachgebiet Schule und Kindertagesstätten

Schulen in unserer Stadt

Die Stadt Neustadt in Sachsen verfügt über eine Oberschule, drei Grundschulen, eine Förderschule, eine Berufsschule sowie Außenstellen der Musikschule und der Volkshochschule Sächsische Schweiz. Die Evangelische Grundschule Hohwald, eine der drei Grundschulen in Neustadt in Sachsen, befindet sich im Ortsteil Langburkersdorf. Träger ist der Evangelische Schulverein Sächsische Schweiz e. V. Die Förderschule im Ortsteil Polenz ist eine Außenstelle der Dr. Pientitz-Schule Pirna und richtet sich an Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Bereich der geistigen Entwicklung. Der Landkreis ist Träger der Schule. Im Bildungszentrum für Krankenpflege der Asklepios Orthopädischen Klinik Hohwald und im ASB Ortsverband Neustadt/Sachsen e. V. in Sachsen kann eine Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann absolviert werden.

Die Stadt Neustadt in Sachsen ist Mitglied der Vereine Musikschule Sächsische Schweiz e. V. und Volkshochschule Sächsische Schweiz e. V., die jeweils eine Außenstelle in der Berghausstraße 3a betreiben und von der Stadt in ihrer Arbeit unterstützt werden. Die Stadt ist für die Friedrich-Schiller-Oberschule sowie für die Grundschulen im Ortsteil Oberottendorf und die Julius-Mißbach-Grundschule Neustadt als Träger zuständig, einschließlich der dazugehörigen Schulturnhallen und Horte.

Im Jahr 2025 besuchten insgesamt 946 Kinder die Schulen und 97 „ABC-Schützen“ konnten feierlich in den Schulalltag der Neustädter Grundschulen aufgenommen werden.

Kindertagesstätten

In unserer Stadt gibt es zudem sechs Kindertagesstätten, von denen eine in kommunaler und fünf in freier Trägerschaft geführt werden. Insgesamt wurden 613 Kinder, vom Kinderkrippen- bis zum Grundschulalter, in den Kindertagesstätten betreut.

Aufgaben im Sachgebiet Schule und Kindertagesstätten

Die Verantwortung für alle Aufgaben im Bereich Schule und Kindertagesstätten liegt im Sachgebiet Schule/Kita der Stadtverwaltung. Im Jahr 2025 umfasste dies unter anderem mehr als 1.705 Anordnungen zur Auszahlung von Geldern. Diese Zahl bezieht sich auf eine Vielzahl von Rechnungen, die von Büromaterial und Betriebskosten bis hin zu Auszahlungen für Instandsetzungs- und Baumaßnahmen an den Schulgebäuden reichten. Zudem wurden Mittel für den Kauf von Unterrichtsmaterialien sowie für die Ausstattung mit Spiel- und Beschäftigungsmaterialien und Möbeln bereitgestellt.

Die Stadt als Schulträger hat eine Vielzahl von Aufgaben, die die „äußeren“ Rahmenbedingungen des Schulbetriebs betreffen. Sie ist verantwortlich für die Bereitstellung der Gebäude, die die Schulen nutzen, sowie für deren Wartung, Renovierung und Instandhaltung. Außerdem sorgt der Schulträger für die Ausstattung der Schulen mit Möbeln, Unterrichtsmaterialien, technischen Geräten sowie Sport- und Spielmaterialien. Der Schulträger stellt das Personal für den äußeren Schulbetrieb ein. Dazu gehören unter anderem Schulhausmeister, Reinigungskräfte, Verwaltungsangestellte und Sekretärinnen.

Er kümmert sich ebenfalls um die Sicherheitsvorkehrungen, die für einen reibungslosen und sicheren Betrieb erforderlich sind, wie etwa Brandschutz und Hygienevorgaben. Die Stadt stellt somit sicher, dass die Infrastruktur für einen reibungslosen Schulbetrieb vorhanden ist und die notwendigen äußeren Bedingungen erfüllt werden.

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 118,2 TEUR in die Unterhaltung der Schulgebäude investiert. Davon flossen 18,8 TEUR in die Wartung der betriebstechnischen Anlagen, während 99,4 TEUR für Reparaturen sowie Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten verwendet wurden. Zusätzlich wurden 58,9 TEUR für Unterrichtsmittel, Arbeitshefte und Schulbücher und 32,5 TEUR für die Ausstattung der Schulen ausgegeben.

In der Julius-Mißbach-Grundschule erfolgte die Ausstattung von vier Klassenzimmern mit Akustikdecken und neuer Beleuchtung. Zudem erhielt das Lehrerzimmer einen neuen Anstrich. Im Jahr 2025 wurde in der Grundschule Oberottendorf die Planung einer umfangreichen Renovierung des Flurs im Erdgeschoss, der beiden Treppenaufgänge sowie der Garderobe abgeschlossen.

Auch in der Friedrich-Schiller-Oberschule fanden im Jahr 2025 Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten statt. Die Schüler konnten sich über sieben malermäßig instandgesetzte Klassenzimmer freuen.

Im Mai/Juni kam es an unserer Oberschule zu Einbrüchen, die für große Unruhe bei Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften sorgten. Die Täter verschafften sich Zutritt zum Schulgelände und drangen in verschiedene Bereiche des Schulgebäudes ein. Dabei wurden Türen, Wände und Fenster massiv beschädigt und mehrere Räume durchsucht und verwüstet. Auch technische Geräte, Werkzeuge und andere Gegenstände wurden entwendet oder beschädigt. Besonders betroffen waren Fachräume und Verwaltungsbereiche. Die Polizei nahm unmittelbar die Ermittlungen auf. Es entstand ein Schaden im fünfstelligen Bereich. Um die Sicherheitsstandards weiter zu erhöhen wurden zusätzlich 23,9TEUR in die Sicherheitstechnik investiert.

Im Gegensatz zu den äußeren Aspekten, die vom Schulträger verwaltet werden, gibt es die „inneren“ Schulangelegenheiten, welche alles umfassen, was den Kern der schulischen Arbeit betrifft - insbesondere den Unterricht, die Lehrpläne und die Pädagogik. Für die „inneren“ Schulangelegenheiten ist das Landesamt für Schule und Bildung zuständig.

Im Bereich der Kindertagesstätten in freier Trägerschaft wurden in 2025 die angefallenen Betriebskosten für 2024 abgerechnet. Von den geplanten 3,197 Millionen EUR an Zuschüssen wurden 3,142 Millionen EUR tatsächlich verbraucht. Zusammen mit den Ausgaben für die beiden Horte und die Kindertagesstätte in eigener Trägerschaft wurden die Elternbeiträge ab 1. September 2025 neu kalkuliert. Auch hier war leider wieder eine Mehrbelastung für die Eltern und den Stadthaushalt durch steigende Gesamtausgaben, keine Erhöhung des Landeszuschusses und durch sinkende Kinderzahlen zu verzeichnen.

Bereits zum dritten Mal in Folge betrugen die Geburten im Gemeindegebiet nur um die 50 pro Jahr. Dies spiegelt sich auch in der jedes Jahr durchzuführenden Bedarfsplanung für die Kindereinrichtungen wider. Anhand der wohnhaften geborenen Kinder wird ermittelt, welche Anzahl an Krippen-, Kindergarten- und Hortplätzen in den Folgejahren notwendig ist und wie die Betreuungsbedarfe in den einzelnen Einrichtungen abgedeckt werden können. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die vorgehaltenen Plätze bei weitem den ermittelten Bedarf übersteigen.

Neben den weiter oben bereits erwähnten Maßnahmen in den Schulen inkl. den Horten, wurde in der kommunalen Kita die Erneuerung von Fußboden und Wänden eines Zimmers sowie die Anbringung einer Schallschutzdecke (11,5 TEUR) realisiert. Im Außenbereich konnte der Gehweg instandgesetzt werden und die Anbringung eines neuen Geländers erfolgte. Damit wurde in die Sicherheit und in eine gute Betreuungsumgebung für Kinder und Erzieherinnen investiert.

Die Beantragung, Verwaltung und Abrechnung von Fördermitteln für Ganztagsangebote in den Schulen sowie die Pflege von Kooperationen (z. B. zum ASB-Mehrgenerationenhaus) gehörten gleichfalls zu den Aufgaben des Sachgebietes Schule/Kita im Jahr 2025.

Die Themen Schulen und Kindertagesstätten bearbeiten zwei Mitarbeiterinnen in der Stadtverwaltung. Sie sind in der Außenstelle der Stadtverwaltung, im Sportforum, Maxim-Gorki-Straße 10, zu erreichen.

Das war der Jahresrückblick 2025

Damit ist der Rückblick in das Jahr 2025 zu Ende. Wir hoffen, dass Sie einen kleinen Einblick in die

Arbeit der Verwaltung mit der Stadtbibliothek, dem Stadtmuseums, der Kita und Horte sowie unseres

Bauhofs erhalten haben.

Die Redaktion