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Neustädter Anzeiger - Amts- und Heimatblatt der Stadt Neustadt in Sachsen
Ausgabe 6/2026
News aus Schulen und Kitas
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News aus der Schillerschule

Anneke und der Schneidermeister Hans (Lysann Noack und Lukas Haufe)

Märchenman (Jakob Prüfer) ist natürlich auch mit dabei!

Die Klasse 5a und der Darsteller des Wilhelm Tell

„Tischlein deck dich“ - zum allerletzten Mal!

Anneke will die Welt entdecken. Oder wenigstens ein Handwerk erlernen. So wie ihre beiden Schwestern Neele und Leevke. Zu dumm nur, dass ihre Mutter dagegen ist. Und das nur, weil sie die Ziegenmilch verschüttet hat. Obwohl … dafür kann sie ja gar nichts. Und dann ist da noch Ole, der Sohn von Hauke Jansen, dem Nachbarn ...

Also zieht Anneke heimlich los und trifft auf einen herrenlosen Hund, singende Räuber und einen leckeren Blaubeerkuchen. Dann sind da noch Hans und Frieda, die ihr dabei helfen, Schneiderin zu werden. Doch ihre Erfindung wollen sie nicht anerkennen.

Am Sonnabend, dem 21. März 2026, zeigen Schillers Schüler um 14:00 Uhr ihre Version des bekannten Märchens „Tischlein deck dich“ der Gebrüder Grimm in der Aula der Schillerschule zum allerletzten Mal. Nutzen Sie die Gelegenheit und kommen Sie mit uns auf eine knapp 100minütige Reise durch das Märchenland, natürlich wieder gemeinsam mit der Schulband und ganz viel Musik!

Für Erwachsene kostet der Eintritt 4,00 EUR, Kinder bis zu 13 Jahren sind mit 3,00 EUR dabei.

Sie wissen ja, Märchen gehen ja bekanntlich immer gut aus, und so wird auch Anneke ihr Ziel erreichen, ihren Traumprinzen finden, die Mutter stolz machen und … aber das wollen wir noch nicht verraten! Wenn Sie erfahren wollen, wie diese Geschichte nun endet, dann besuchen Sie uns am Sonnabend, dem 21. März!

Torsten Schlegel

„Wilhelm Tell“ - Schillers Stück an der Schillerschule

Die Aula gefüllt, Aufregung auf allen Plätzen … die Klassenstufen 5 und 6 hatten am 11. März die Gelegenheit, Schillers großes letztes Stück über den Freiheitskampf der Schweizer zu erleben.

Ein Schauspieler für so viele Rollen? Das sollte funktionieren? Ja, das tat es! Über neunzig Minuten Dramatik, eine kurze Pause und dann noch ein gemeinsames Auswertungsgespräch mit dem Darsteller, den man nun wirklich alles fragen durfte … die Jungen und Mädchen der unteren Klassenstufen waren begeistert. Und stolz, denn vom Schauspieler erhielten sie auch noch ein großes Lob für ihre insgesamt doch recht gute Ausdauer und Disziplin.

Besonders stolz waren die Schüler der 5a, denn sie hatten sich im Rahmen des Deutschunterrichts nicht nur mit dem Stoff des Stückes beschäftigt, sondern auch Plakate entworfen und mitgebracht.

Und Annika war besonders fleißig, denn sie schrieb auch noch einen kurzen Artikel über die Vorstellung. Hier ist er:

An der Friedrich-Schiller-Oberschule Neustadt in Sachsen wurde am 11. März 2026 das Theaterstück „Wilhelm Tell“ als Solostück vorgeführt. Die Schule ist ja nach dem Dichter des Stückes benannt. Der Darsteller zeigte Emotionen und verstellte die Stimme so, dass die

Geschichte zu einem echten Schauspiel wurde. Er nutzte Hüte, Stöcke und Tücher und erzählte die Geschichte immer in der Rolle, die er gerade spielte.

In dem Stück geht es um einen Vater und seinen Sohn. Der Vater heißt Wilhelm Tell. Beide geraten ernsthaft in Gefahr. Der Höhepunkt ist ein Schuss auf einen Apfel auf dem Kopf des Sohnes. Ein spannender Beginn eines Kampfes um die Freiheit.