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Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft für die Stadt Neusalza-Spremberg
Ausgabe 9/2019
Stadt Neusalza-Spremberg
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Und die Schule hat uns wieder!

Seit gut zwei Wochen schwitzen sie wieder – meine SchülerInnen der Pestalozzi-Oberschule Neusalza-Spremberg. Die Ferien liegen gefühlt in weiter Ferne und der Schulstress hat uns alle erreicht. Doch manch einer zehrt noch von den vergangenen Urlaubs- und Ferientagen.

Aber das Neue hat alle gepackt. Gilt es doch die Ziele, die man sich nach dem letzten Zeugnis gesetzt hat, wenigstens einige Wochen im Blick zu behalten. Und vielleicht bewirkt es ja bei dem einen oder anderen Schüler eine Veränderung. So mache Eltern wären sehr froh darüber!

Viel erwarten unsere Schüler auch in diesem Schuljahr! Da werden durch die LehrerInnen der Schule bereits Projekte und Exkursionen, Wandertage und Klassenfahrten vorbereitet. Die Planungen für das Skilager der 7. Klassen und die Projektwoche sind in vollem Gange. Neues dürfen die Kinder und Jugendlichen auch im Unterricht erwarten. Bisher unbekannte Fächer, neue Lerninhalte und vieles mehr warten darauf, entdeckt und erlernt zu werden.

Unserer 5. Klassen erleben nun wieder, wie es ist „die Kleinen“ zu sein. Gerade für sie gibt es viel Spannenden und Neues zu entdecken. Die 10. Klassen genießen das Gefühl, nun endlich „die Großen“ zu sein. Sie werden schnell begreifen müssen, dass es in diesem Schuljahr richtig, richtig ernst wird. Stellen sie doch mit ihren Leistungen die Weichen für ihre Zukunft. In wenigen Wochen beginnen schon die Vorbereitungen auf die Abschlussprüfungen und dann wird es nicht lange dauern und die Zeugnisse sind geschrieben und ausgegeben.

Ich hoffe und wünsche allen – ob Lehrer, Schüler, Praxisberaterin, Sozialarbeiterin, Mitarbeiterin im Schulclub, Sekretärin, Hausmeister, Reinigungskraft oder Mitarbeiterin der Mittagsversorgung – ein erlebnisreiches, wissenswertes, möglichst stressarmes und vor allem erfolgreiches Schuljahr!

Katrin Bollwig
Schulleiterin

Europäische Jugendbegegnung mit Jugendlichen aus Donzdorf, Rioges, Calasparra und Neusalza-Spremberg

Die europäische Jugendbegegnung vom Verein Europabaum e.V. und dem Programm Erasmus+ fand in diesem Jahr vom 14. Juli bis 22. Juli in Calasparra (Spanien) unter dem Thema „Medien - Jugend in der digitalen Welt“ statt.

Wir sind eine Gruppe von 5 Jugendlichen aus der Pestalozzi-Oberschule Neusalza-Spremberg, die sich für dieses Projekt bereits im Februar angemeldet haben. Im Juli erfuhren wir bei einem Infoabend, was wir mitnehmen müssen, auf was zu achten ist, wann wir uns auf den Weg machen und und und ... Da die Abfahrt am 14. Juli in Donzdorf war, mussten wir uns also bemühen von Neusalza-Spremberg nach Donzdorf zu kommen. Weil die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so fahren, wie wir es gern hätten, waren wir „gezwungen“ bereits einen Tag vorher nach Donzdorf zu reisen – wir trafen uns gegen 6:45 Uhr am Bahnhof in Neusalza-Spremberg, jeder mit einem Koffer, einem Futterrucksack, Gastgeschenke für Gastfamilien sowohl in Donzdorf als auch in Calasparra und dann stiegen wir in den Zug. Als Begleitung für die Fahrt war unsere Schulsozialarbeiterin mitgefahren, die uns immer rechtzeitig darüber informierte, wann wir uns aus unseren Sitzen erheben mussten, die Koffer greifen, wo unser nächster Zug auf uns wartet und wie viel Zeit wir für den Umstieg hatten. Nach mehreren solcher Aktionen und mehr als 10 Stunden Zugfahrt erreichten wir Donzdorf. Dort wurden wir in Empfang genommen und zu den Gastfamilien gebracht. Am nächsten Tag trafen wir uns alle wieder am Europaplatz mit den Jugendlichen aus Donzdorf und deren Betreuern. Gemeinsam ging es nach Stuttgart zum Flughafen. Dort verabschiedeten wir uns von Jenny, die uns am 22. Juli wieder am Flughafen mit hellen Brötchen und Laugenbrezeln für die Fahrt nach Hause in Empfang nahm.

Nach dem Flug nach Valencia und der Busfahrt nach Calasparra wurden wir dann dort von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. Dort waren wir zu zweit untergebracht und wurden behandelt wie „Zusatzkinder“. Vor dem Abendessen überreichten wir unsere Gastgeschenke. Wir lernten also am ersten Tag die die Familie kennen und die Gegend.

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück in die Bibliothek nach Calasparra, wo wir vom Comité begrüßt wurden. Zum gegenseitigen Kennenlernen gab es Spiele und danach wurden Aufgaben verteilt, die in 10er-Gruppen zu erledigen waren.

Wir hielten Vorträge, wie es im Heimatort und der Heimatschule mit der Ausstattung von Medien aussieht und hatten auch noch andere Aufgaben. Aber das Tolle an diesem Land ist, dass wir bei der Hitze zwischen den Arbeitsphasen, Siesta halten konnten und das machten wir an den Pools in den Gastfamilien.

In den 7 Tagen haben wir Calasparra und die Gegend und die Menschen dort kennengelernt. Wir waren am Meer, im Parlament, im Freibad. Wir hatten eine Fahrt mit dem Schlauchboot, besuchten eine Höhle mit Höhlenmalerei, eine Tropfsteinhöhle. Wir waren zum Reiten und Bogenschießen, Quad fahren und Wasserrafting, Bananenboot reiten, bei einer Party und ein wenig shoppen.

Am 22. Juli ging es schon mitten in der Nacht los, denn es ging wieder nach Hause – die Zeit dort verging viel zu schnell. Um 6 Uhr waren wir bereits am Flughafen in Valencia und um 11:20 Uhr landeten wir bereits in Stuttgart, wo unsere Schulsozialarbeiterin, wie versprochen auf uns wartete.

Wir machten noch ein paar Bilder und dann ging es mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof. Von dort ging es wieder mit mehreren Umstiegen und hundemüde auf den Weg nach Hause. 20:49 Uhr nahmen uns dann unsere Eltern am Bahnhof in Neusalza-Spremberg in die Arme und wir freuten uns auf heimische Kost und unsere Betten.

Im kommenden Jahr geht es nach Riorges – auch einer Partnerstadt. Wir haben jetzt schon beschlossen, dass wir alle wieder dabei sein wollen.