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Amtsblatt der Verwaltungsgemeinschaft für die Stadt Neusalza-Spremberg
Ausgabe 9/2019
Stadt Neusalza-Spremberg
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Kultur- und Heimatfreunde Neusalza-Spremberg e. V.

rechts: Albrecht Gocht

Birgit Seifert

Jens Wendler und Annett Mitschke

Hans-Werner Krause

Ulrich Neumann und Anett Gerber

Veranstaltung zum „Tag der Oberlausitz“ - Nachtrag

• Am Montag, dem 19. August 2019, lud die Theatertruppe „die MundArtigen“ in ihre neue Probebühne zu einer „öffentlichen Theaterprobe“ ein. Der Einladung folgten etwa 20 Gäste. Durch das Programm führte, rezitierte und spielte Hans-Werner Krause – der Leiter der Schauspieltruppe. Im Mittelpunkt der kleinen Veranstaltung standen kurze Sketche und ein Ausschnitt aus dem Theaterstück „Dr Wunderduckter“ – die „Rasierszene“. Hier gab unser neuer Mitspieler Albrecht Gocht sein Debüt als „Fritz Zappel“. Auch alle anderen Mtspielerinnen und Mitspieler zeigten ihr Talent und Können und trugen so zu einem gelungenen kurzweiligen Abendstündchen bei. Die anwesenden Gäste dankten es mit ihrem Lachen und mit viel Beifall.

Exkursion nach Kamenz am 29. September 2918:

Exkursionsprogramm:

12 Uhr Abfahrt an den üblichen Haltepunkten in Neusalza-Spremberg.

In Kamenz: Einstündige Stadtführung (für 16 Personen, die schlecht zu Fuß sind, steht der „Elsterexpress“ bereit)

Kaffeegedeck in der Gaststätte „Goldener Hirsch“

Besuch des Lessingmuseums mit 4 Programmpunkten

(mitgereiste Wanderfreunde können sich in dieser Zeit an einer 90-minütigen Wandertour teilnehmen)

Abendessen auf dem Butterberg in Schiebock (Bischofswerda)

Ankunft in Neusalza-Spremberg gegen 21 Uhr

Anmeldung zur Exkursion:

bitte bis spätestens 19.9.19 über die Stadtbibliothek (Dienstags und Donnerstags, Frau Wittwer, Frau Greschniok).

(auch möglich: Tel. Stadtbibliothek 36127)

Wir weisen darauf hin, dass auch Nichtmitglieder gegen einen geringen Aufpreis an dieser Fahrt teilnehmen können.

Kosten: Mitglieder je 40,- € • Nichtmitglieder je 45,- €

Die nächste Vorstandssitzung findet am 14. August 2019 um 18.30 Uhr im Reiterhaus statt.

Günter Hensel, Vereinsvorsitzender

Geh mal raus - Sehenswertes gucken!

Blüten entlang der Spree

Im August bis in den September hinein blüht es nicht mehr in, sondern an der Spree. Ein „Wald“ 2-2,50 m hoher purpurrot bis rosa blühender einjähriger Pflanzen spiegelt sich an sonnenhellen Stellen im Wasser.

Es ist das Indische oder Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera), ein Exot aus dem westlichen Himalaja. 1839 als Zierpflanze und Bienenweide nach England gebracht, eroberte dieses Springkraus bald auch andere europäische Gärten, ab 1889 auch das Osterzgebirge. Und es verdrängte das kleinere, kaum halb so hohe gelbblühende heimische Springkraut überall.

Alle Springkrautarten schleudern ihre Samen weit umher. Bei Berührung „explodieren“ die keulenförmigen reifen Samenkapseln und verteilen ihre Kernlein bis 7 (!) m im Umkreis. Eine Pflanze des Indischen Springkrautes kann über 4000 Samen produzieren! Und genau da liegt das Problem: Da das exotische Springkraut wuchskräftiger ist, vertreibt es die einheimische Flora. Außerdem können Sprossteile, irgendwo angeschwemmt, zu ganzen Pflanzen heranwachsen.

So schön die Blüten auch leuchten, das Naturschutzzentrum „Zittauer Gebirge“ empfiehlt Mahd und Entsorgung des Mähgutes vor der ersten Samenreife.

Text und Fotos: Ulrike Hanel
Kultur- und Heimatfreunde Neusalza-Spremberg