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Gemeinde Osternienburger Land – Amts- und Mitteilungsblatt
Ausgabe 1/2026
Nichtamtlicher Teil
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Verkehrsfreigabe K 2092 Micheln - Klietzen

Am 03.12.2026 wurde im Beisein der beteiligten Behörden, Unternehmen und Bauschaffenden die Kreisstraße K 2092 zwischen Micheln und Klietzen offiziell freigegeben.

Es handelte sich bei diesem Straßenabschnitt um eine 4,60 Meter breite Kopfsteinpflasterstraße mit einem einseitigen Sommerweg, der bereits in früheren Jahren mittels einer Dreifachtränkung stabilisiert wurde. Im Pflasterbereich gab es erhebliche Ausbrüche in der Oberfläche der Steine. Mit Unterhaltungsmaßnahmen durch Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei war die Verkehrssicherheit nicht mehr aufrecht zu erhalten. Die Straße musste dringend saniert werden. Um die Straße auf eine nutzbare Breite von 5,50 Meter ausbauen zu können, war es erforderlich, den Sommerweg und den alten Straßenkörper mit einer Asphalttragschicht als Profilausgleich zu überbauen. Der gesamte Straßenkörper wurde im Anschluss daran mit einer ca. 4 Zentimeter starken Asphaltdeckschicht überbaut. In den Anschlussbereichen an die vorhandenen Straßen in Micheln und Klietzen war aufgrund der höhenmäßigen Zwangspunkte ein grundhafter Ausbau auf ca. je 10 Metern erforderlich. Die Entwässerung des Straßenkörpers erfolgte über die im Anschluss an die Straßenbauarbeiten neu hergestellten Bankette in den Straßenseitenraum. Die im Baubereich abgehenden landwirtschaftlichen Wege und Feldzufahrten wurden höhenmäßig mit Asphalt bzw. Bankettmaterial angepasst.

Der Bauabschnitt hat eine Länge von 1300 Metern, die Baukosten belaufen sich auf ca. 390.000 Euro. Die Kosten für das Vorhaben wurden zu 100% aus der Zuweisung des Landes Sachsen- Anhalt für Investitionen im kommunalen Straßenbau finanziert. Die Baumaßnahme wurde durch die Firma Jaeger Spezial- und Tiefbau GmbH &Co.KG. ausgeführt. Die Planung erfolgte durch Frau Döring vom Fachbereich Bau, Fachdienst Tiefbau. Laut Bauleiter Solero von der Firma Jaeger Spezial- und Tiefbau sei „zeitlich und auch finanziell alles nach Plan verlaufen“. Andreas Rösler betonte, dass die Arbeiten „in bewährter, guter Qualität“ abgeschlossen werden konnten.