Die Neue Musicalien-Kammer im Schloss Köthen feiert Geburtstag: Seit mehreren Jahren begeistert sie Musikliebhaber und die Museumsbesucher mit den historischen Tasteninstrumenten des Restaurators und Sammlers Georg Ott. Auch in diesem Jahr ist der Geburtstag wieder Anlass für ein Wochenende voller Musik. Das kleine Clavierfest der Neuen Musicalien-Kammer lädt am Wochenende des 16. und 17. Mai unter dem Motto „Musik für Freunde“ zu einer außergewöhnlichen Klangreise in das Schloss Köthen ein.
Den stimmungsvollen Auftakt bildet am Samstagabend um 21 Uhr das Nachtkonzert „Te lucis ante Terminum“ in der Schlosskapelle. Jenseits von Raum und Zeit eröffnen Sylvia Ackermann am Tangentenflügel, Leonard Schick an der Orgel und die Sängerin Antje Elfers mit Werken von J.S. Bach, Thomas Tallis und Scarlatti ein sphärisches Universum, das die Besucher in eine neue Form der Wahrnehmung führt. Im Anschluss an diese nächtliche Einstimmung öffnet das Prinzenhaus seine Türen für eine ausgelassene Party, zu der alle Freunde und Musikbegeisterten eingeladen sind.
Der Sonntag beginnt um 11 Uhr gesellig mit einem musikalischen Brunch im Prinzenhaus. In einer offenen „Lieder-Session“ musizieren Sylvia Ackermann, Leonard Schick sowie Sebastian und Antje Elfers gemeinsam mit allen Gästen, die Lust haben, sich aktiv zu beteiligen. Um 15 Uhr gewährt Leonard Schick in der Musicalien-Kammer im Schloss faszinierende Einblicke in die Welt der historischen Tasteninstrumente. Unter dem Titel „Die Vorzüge der Improvisation“ zeigt er auf einer klanglichen Entdeckungsreise, wie alte Instrumente durch das freie Spiel ihre ganz eigenen Geheimnisse und Charaktere offenbaren.
Den krönenden Abschluss der Claviertage bildet um 17 Uhr im Spiegelsaal das Projekt „Zwischen//Zeiten“, das gleichzeitig als Pre-release der neuen CD von Sylvia Ackermann gefeiert wird. Gemeinsam mit Izabella Effenberg an der Glasharfe und der Komponistin Katrin Klose erforscht Ackermann am historischen Hammerflügel von 1783 die klanglichen Grenzen von Freiheit und Fantasie. In diesem besonderen Konzert verschmelzen die langsamen Zwischensätze aus Mozarts Klaviersonaten mit zeitgenössischen Perspektiven und ungewöhnlichen Klangfarben zu einem einzigartigen Dialog zwischen Alter und Neuer Musik.
Karten und Informationen unter www.schlosskoethen.de
Der Köthener Gartenmarkt ist wieder da! Der beliebte Markt für alle Gartenfreunde – organisiert von der Köthen Kultur und Marketing GmbH – findet am 30. April von 9 bis 18 Uhr rund um den Holzmarkt in der Köthener Innenstadt statt. Mehrere Händler bauen ihre Stände auf und natürlich stehen Pflanzen und Gartenprodukte im Vordergrund des Sortiments. Aber auch Marmeladen, Honig, skandinavische Spezialitäten, thüringische Wurstwaren, Ziegenkäse-Spezialitäten, Korbwaren und Gewürze sind unter anderem im Angebot.
30. April / 9 bis 18 Uhr / Köthener Gartenmarkt / Stadtgebiet Köthen / Eintritt frei
Zu einer öffentlichen Stadtführung in Köthen wird am 2. Mai um 13.30 Uhr eingeladen. Treffpunkt für den Rundgang durch die Altstadt und über das Schlossgelände ist der Innere Schlosshof vor der Tourist-Information. Beim 90-minütigen Spaziergang vorbei an Häusern aus Renaissance, Barock und Gründerzeit sind interessante und unterhaltsame Details über die Menschen, die die Mauern Köthens einst mit Leben füllten, zu erfahren.
2. Mai / 13.30 Uhr / Stadtführung / Treffpunkt Touristinformation im Schloss / Kartenpreis 5 €
Das „Ein Dankeschön der Blasmusik“ mit dem Stadtblasorchester Köthen steht am 3. Mai um 16 Uhr auf dem Programm im Veranstaltungszentrum. Die Blasmusiker bieten beim Frühlingskonzert eine bunte Mischung von erfolgreichen und vom Publikum immer wieder gern gehörten Titeln aus vergangenen Jahren sowie auch neuen Kompositionen. Geschöpft wird dabei aus dem umfangreichen Repertoire der verschiedensten Gattungen der Blasmusik. Mit seinen Auftritten und einer Musik vom Feinsten bereiten die Musiker damit bei Jung und Alt immer wieder musikalische Freude und Entspannung. Mehrmals im Jahr spielt das Orchester Konzerte, in dem mit einer phantastischen Akustik ausgestatteten Johann-Sebastian-Bach-Saal im Veranstaltungszentrum Köthen. Für die Musiker und das Publikum ist ein Auftritt dort immer ein Erlebnis der besonderen Art. Mit großem Eifer bietet das Orchester Ihnen in seinen Konzerten eine hervorragende Klangfülle und bringt immer wieder aufs Neue die eigene Leidenschaft zur handgemachten Musik näher.
Seit 1974 erfreuen die Musiker mit ihren Melodien die Freunde der Blasmusik. Als national und auch über die Ländergrenzen hinweg bekanntes Orchester aus Sachsen-Anhalt gaben die Musikanten bereits tausende Konzerte vor stets begeistertem Publikum. Bis zu 20 Blechbläser stehen bei den Konzerten auf der Bühne, einmal wöchentlich wird für Auftritte geprobt. Polkas, Walzer und Märsche gehören zum Repertoire des Orchesters. Eine Auswahl davon erklingt beim „Frühlingsfest der Blasmusik“.
3. Mai / 16 Uhr / Dankeschön der Blasmusik / Veranstaltungszentrum Köthen / Vorverkauf 18 €, Tageskasse 21 €
Beim Deutschen Ärztekongress für Homöopathie in Köthen diskutieren Fachleute aus Medizin, Biologie und Physik über Grundlagen und Perspektiven der Homöopathie. Im Rahmen des Deutschen Ärztekongresses für Homöopathie lädt der Deutscher Zentralverein homöopathischer Ärzte e.V. gemeinsam mit der Wissenschaftliche Gesellschaft für Homöopathie e.V. zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion ein. Unter dem Titel „Das Simile-Prinzip im interdisziplinären Dialog“ diskutieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 15. Mai von 16 bis 17.30 Uhr im Johann-Sebastian-Bach-Saal des Veranstaltungszentrums. Die Leitung des Gesprächs übernimmt Journalist und Radiomoderator Carsten Tesch. Die Veranstaltung ist Teil des Kongressprogramms und richtet sich nicht nur an die teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte, sondern ausdrücklich auch an eine interessierte Öffentlichkeit. Ein Impulsvortrag mit Patientenberichten führt zu Beginn in das Thema ein, so dass auch medizinische Laien der Diskussion folgen können. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
15. Mai / 16 Uhr / Podiumsdiskussion zur Homöopathie / Veranstaltungszentrum Köthen / Eintritt frei
Die Neue Musicalien-Kammer im Schloss Köthen feiert Geburtstag und nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, Musikliebhaber und Museumsbesucher zu einem besonderen Festwochenende einzuladen. Seit ihrer Gründung begeistert die Kammer mit den historischen Tasteninstrumenten aus der Sammlung des Restaurators Georg Ott und bietet auch in diesem Jahr wieder einen außergewöhnlichen Rahmen für kulturelle Begegnungen. Unter dem Motto „Musik für Freunde“ startet das kleine Clavierfest am 16. Mai um 21 Uhr mit dem Nachtkonzert „Te lucis ante Terminum“ in der Schlosskapelle. In der besonderen Akustik der Kapelle eröffnen Sylvia Ackermann am Tangentenflügel, Leonard Schick an der Orgel und die Sängerin Antje Elfers ein nächtliches Universum jenseits von Raum und Zeit. Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Thomas Tallis, Domenico Scarlatti und weiteren Komponisten führen sie das Publikum in sphärische Dimensionen und laden dazu ein, in eine völlig neue Form der Wahrnehmung einzutauchen. Nach diesem besinnlichen Auftakt wechselt die Szenerie: Ab 22.30 Uhr öffnet das Prinzenhaus bei freiem Eintritt seine Türen für eine gemeinsame Feier, bei der alle Gäste herzlich willkommen sind, den ersten Tag des Clavierfestes in geselliger Runde ausklingen zu lassen.
16. Mai / 21 Uhr / Nachtkonzert / Schlosskapelle / Karten 15 € (ermäßigt 12 €), Schüler/Studenten 5 €
Eine Führung durch die Musicalien-Kammer im Schloss Köthen mit dem international anerkannten Konzertorganisten und Cembalisten Leonard Schick erwartet das Publikum der Claviertage am 17. Mai um 15 Uhr. Unter dem Titel „Die Vorzüge der Improvisation bei der Erprobung und Vorstellung von historischen Instrumenten“ nimmt er die Besucher mit auf eine faszinierende Klangreise. Dabei zeigt er auf, wie beim Improvisieren in historischen Stilen die Musik oft wie von selbst aus den alten Instrumenten fließt und jedes Exponat seine ganz eigenen klanglichen Geheimnisse offenbart. Leonard Schick, der in Lausanne aufwuchs und sein Studium an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis in Basel mit dem Master abschloss, ist ein Experte auf seinem Gebiet. Nach weiteren Studien in Groningen lebt er heute in Halle (Saale). Mit seiner umfassenden Erfahrung als Musiker und Kenner historischer Tasteninstrumente macht er die Besonderheiten der Köthener Sammlung auf lebendige Weise hör- und erlebbar.
17. Mai / 15 Uhr / Führung in der Musicalien-Kammer mit Leonard Schick / Schloss Köthen / Karten 11 €
Den krönenden Abschluss der Claviertage zum Geburtstag der Neuen Musicalien-Kammer im Schloss Köthen bildet 17. Mai um 17 Uhr das Projekt „Zwischen//Zeiten“, das gleichzeitig als Pre-release der neuen CD von Sylvia Ackermann gefeiert wird. In diesem besonderen Konzert im prachtvollen Spiegelsaal verschmelzen die langsamen Zwischensätze aus Mozarts Klaviersonaten mit zeitgenössischen Perspektiven und ungewöhnlichen Klangfarben zu einem einzigartigen Dialog zwischen Alter und Neuer Musik.
Das Projekt wird von drei herausragenden Künstlerinnen getragen. Sylvia Ackermann ist Expertin für historische Aufführungspraxis und Mitbegründerin des Claviersalons Miltenberg. Ihr Spiel auf Original-Instrumenten wie dem Schiedmayer-Hammerflügel von 1783 wird für seine einfühlsame, sangliche Interpretation geschätzt. Die international gefragte Vibraphonistin und Multi-Instrumentalistin Izabella Effenberg (Glasharfe) ist bekannt dafür, neue Klangdimensionen zu erschließen. Sie bereichert das Projekt mit dem zeitlosen, kristallinen Klang der Glasharfe. Komponistin Katrin Klose erweitert Mozarts Musik um neue Zwischenspiele und experimentiert mit ungewöhnlichen Klangfarben. Sie schafft die zeitgenössischen Brücken, die den historischen Hammerflügel und die moderne Glasharfe kunstvoll miteinander verbinden. Gemeinsam erforschen die Künstlerinnen die Grenzen von Freiheit und Fantasie und lassen den facettenreichen Klang vergangener Jahrhunderte auf moderne Klangwelten treffen.
17. Mai / 17 Uhr / Konzert „Zwischen//Zeiten“ / Spiegelsaal / Karten 15 €,
Schüler/Studenten 5 €
Am 24. Mai werden um 14 Uhr in der Schlosskapelle ganz besondere Museumsstücke gezeigt und deren Geschichte erzählt. Sie sind normalerweise im Depot verwahrt, denn wie in Museen üblich, kann ein großer Teil der vorhandenen Sammlungen schon aus Platzgründen nicht gezeigt werden. Die Wahl fällt auf Schätze, die nicht aus Silber und Gold, aber doch ungemein wertvoll sind. So wird es beispielsweise ein Wiedersehen mit der Statue des „Kleinen Trompeters“ geben, der einst auf dem damaligen Platz der Thälmannpioniere (heute Friedrichsplatz) stand. Man darf gespannt sein, welche weiteren Stücke an diesem Tag im Rampenlicht stehen werden. Die Veranstaltung ist dabei ein Beitrag der Museen im Schloss Köthen im Rahmen des Internationalen Museumstages.
Der Eintritt ist frei. 24. Mai / 14 Uhr / Schätze aus dem Depot / Schlosskapelle / Eintritt frei
Freuen Sie sich bereits jetzt auf weitere Veranstaltungen im Schloss Köthen und sichern Sie sich Karten im Vorverkauf:
30. Mai | Steampunk-Fest
6. Juni | Ballettgala „Ein neues Abenteuer von Meja Meergrün“
21. Juni | Fête de la musique
22. August | Schlosstraum
Karten für alle Veranstaltungen unter www.reservix.de, an allen Reservix-Verkaufsstellen und in der Touristinformation im Schloss, Telefon 03496 70099260, sowie unter www.schlosskoethen.de.