Bauleitplanung der Stadt Oschersleben (Bode): Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses gemäß § 10 Abs. 3 BauGB des Bebauungsplans Nr. 01/2025 „Der Boegenwinkel“ in der Stadt Oschersleben (Bode)
Der Stadtrat der Stadt Oschersleben (Bode) hat in seiner öffentlichen Sitzung am 3. März 2026 den Bebauungsplan Nr. 01/2025 „Der Boegenwinkel“ in der Stadt Oschersleben (Bode) gemäß § 10 Abs. 1 BauGB als Satzung beschlossen.
Darstellung des Geltungsbereichs:
Gemäß § 10 Absatz 3 BauGB wird der Bebauungsplans Nr. 01/2025 „Der Boegenwinkel“ in der Stadt Oschersleben (Bode) mit dieser Bekanntmachung wirksam und kann auf Dauer im Rathaus der Stadt Oschersleben (Bode), Fachbereich Bauen und Umwelt, Sachgebiet Planung, Markt 1, 39387 Oschersleben (Bode) während der Sprechzeiten von jedermann eingesehen werden. Über den Inhalt des Planes wird auf Verlangen Auskunft erteilt. Die Sprechzeiten sind:
| Wochentag | vormittags | nachmittags |
| Montag | Nur nach vorheriger Terminvereinbarung | |
| Dienstag | 09:00 Uhr – 12:00 Uhr | 13:00 Uhr – 17:30 Uhr |
| Mittwoch | Nur nach vorheriger Terminvereinbarung | |
| Donnerstag | 09:00 Uhr – 12:00 Uhr | 13:00 Uhr – 15:00 Uhr |
| Freitag | 09:00 Uhr – 12:00 Uhr | |
Darüber hinaus können außerhalb der angegebenen Sprechzeiten Termine zur Einsichtnahme telefonisch unter der Telefonnummer 03949 912-223 oder per E-Mail an planungsabteilung@oscherslebenbode.de vereinbart werden.
Der rechtskräftige Bebauungsplan, die Planzeichnung, die Begründung und der Umweltbericht werden auf der Homepage der Stadt unter www.oscherslebenbode.de/Bebauungspläne/ auf Dauer hochgeladen.
Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie der Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.
| Unbeachtlich werden gemäß § 215 BauGB demnach: | |
| 1. | eine nach § 214 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, |
| 2. | eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans, |
| 3. | nach § 214 Abs. 3 S. 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs und |
| 4. | nach § 214 Abs. 2a im beschleunigten Verfahren beachtliche Fehler, |
wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Bebauungsplans schriftlich gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist darzulegen. Außerdem wird auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 sowie Abs. 4 BauGB hingewiesen. Danach erlöschen Entschädigungsansprüche für nach den §§ 39 bis 42 BauGB eingetretene Vermögensnachteile, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.
Oschersleben (Bode), 2. April 2026