Bei Recherchearbeiten zur nächsten Ausstellung zum Thema „Pausas Straßen und Plätze ab 1900 „ergab sich im Zuge der Aufarbeitung der Geschichte der August-Bebel-Straße vormals Bismarckstraße, eine interessante Geschichte.
In der Nr.5 finden wir in den Einwohnerbüchern der Jahre 1923 bis 1960 den Maler Arno Hartmann.
Er war den alten Pausaern bekannt durch seine bildhaften Malerarbeiten.
Das wohl bekannteste Werk sollte das im Rathaus monumentale Wandgemälde im Treppenaufgang sein.
Es zeigt Pausa im Jahr 1629 und ist eine Hommage an die Heimat.
„Die Heimat ist gleich einer unversiegbaren Quelle – Schöpfe aus ihr Kraft zu neuem Schaffen!“
Es handelt sich um einen typischen Spruch aus der Jugendbewegung, der dazu anregen soll, aus der eigenen Herkunft, Kultur und Stärke für das gegenwärtige und zukünftiges Handeln (neues Schaffen) zu ziehen.
Dieser Satz beschreibt Heimat nicht nur als einen körperlichen Ort, sondern als eine Quelle, die unerschöpflich ist.
Das Wandgemälde ist seit den frühen 1950er Jahren im Rathaus präsent.
1988 anlässlich der 750er Jahrfeier wurde die Originalfassung des Gemäldes in Anlehnung an die Urfassung durch Herrn Günter Volkmer kunsthandwerklich überarbeitet.
Ziel war es, das gealterte Gemälde zu reinigen, zu festigen und sein Erscheinungsbild so nahe wie möglich an den Originalzustand anzunähern. So zu sehen bis heute und aus dem Rathaus in Pausa nicht mehr wegzudenken.