Vom 17. bis zum 22. August verwandelte sich das Kulturhaus in Plessa in eine Filmkulisse. Zwölf junge Menschen entwickelten mit viel Eifer im Rahmen eines Ferien-Filmworkshops zwei Kurzfilme, die das Publikum zur Abschlussveranstaltung am 22. August begeisterten.
Potsdam-Babelsberg und Finsterwalde, den 25.08.2026
Eine Woche in den Sommerferien hauchten zwölf junge Menschen um die 13 Jahre den historischen Mauern des Kulturhauses Plessa beim Filmworkshop der Kinderfilmuni neues Leben ein. Die Teilnehmenden kamen vor allem aus der Region, doch auch aus Berlin und Franken waren zwei Filmbegeisterte mit dabei.
Am ersten Tag wurden alle durch Göran Schrey, Amtsdirektor des Amtes Plessa, persönlich begrüßt bevor das Kennenlernen untereinander und der Einstieg ins filmische Erzählen erfolgte. Gleich am nächsten Tag beschäftigten sich die Teilnehmenden schon mit dem Einsatz von Kamera, Licht und Ton und entwickelten ihre eigenen Ideen für die Filme. Am Mittwoch begannen die Dreharbeiten und Donnerstag gab es eine Einführung in die Schnitttechnik. Am Tag vor der Abschlussveranstaltung liefen die letzten Arbeiten an den zwei Filmen auf Hochtouren. Auch die Moderation für die Veranstaltung wurde am Vormittag noch eingeübt.
Vor einem gespannten Publikum von 65 Gästen aus Familie, interessierten Bürgern und geladenen Unterstützern, präsentierten die Jugendlichen am 22. August ihre beiden Kurzfilme: „Die Rache der Zweiten“ und „Der Pausenspuk“.
Beide Filme sind kostenfrei auf Youtube abrufbar unter den Titeln:
DER PAUSEN SPUK - Filmworkshop in Plessa 2026
DIE RACHE DER ZWEITEN (Filmworkshop Plessa 2026)
Die Filme sorgten für viel Spannung, aber auch einige Lacher. Besonders interessant war, dass für beide Filme das Kulturhaus als Drehort genutzt wurde und man vorher kaum erahnt hätte, was für eine vielseitige Kulisse das Haus bietet. Alle fanden, dass es eine großartige filmische Leistung der Jugendlichen und des Dozententeams war, binnen einer Woche zwei Kurzfilme zu entwickeln - etwas, das Sigfried Nußbeck, Bürgermeister der Gemeinde Plessa, auch nochmal hervorhob. Die Dozent:innen, Anne Braun und Florian Rudolph, richteten zum Schluss nochmal ganz persönliche Worte an alle Teilnehmenden. Die jungen Workshopteilnehmenden beendeten ihre Schulferien mit einem Lächeln auf den Lippen und mit einem Zertifikat für ihren ersten Filmdreh in den Händen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Tina Petzold, Jugendkoordinatorin des Amtes Plessa für die Mitorganisation, Göran Schrey, Amtsdirektor des Amtes Plessa und Sigfried Nußbeck, Bürgermeister des Amtes Plessa für Ihre Zeit, Jutta Schumacher sowie der gesamten Gemeindevertretung für die kostenlose Nutzung der Räumlichkeiten, dem Jugendtreff Plessa für seine Hilfe beim Auf- und Abbau, Hausmeister Oliver Liefeld für die tatkräftige Unterstützung vor Ort und bei Carola Meißner dafür, dass sie den Kontakt zum Amt Plessa geknüpft hat sowie dem Plessaer Carnevals-Club e.V. für die Unterstützung!
Ein großer Dank geht auch an Dominique C. Franke-Sakuth von der Präsenzstelle Lausitz, ohne sie wäre das Projekt nicht nach Plessa in das Kulturhaus gekommen und Laura Caesar, Projektkoordinatorin der Kinderfilmuni der Filmuniversität Babelsberg - nicht zu vergessen natürlich das gesamte Dozenten- und Mentorenteam!
Die Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg erleichtern als regionale Schaufenster den Zugang zu den Angeboten aller Brandenburger Hochschulen. Das Konzept beruht auf der Transferstrategie des Landes Brandenburg. Wissenschaftskommunikation ist eine der wesentlichen Aufgaben der Präsenzstellen.
Die Kinderfilmuni Babelsberg veranstaltet vielfältige Filmbildungsangebote für Kinder ab 8 und Jugendliche ab 12 Jahren. Beim Projekt „kinderfilmuni@Präsenzstellen“ tourt die Kinderfilmuni mit ihren Angeboten durch Brandenburg - zu den Standorten und Regionen der Präsenzstellen. Die Kinder oder Jugendlichen erhalten in interaktiven Vorträgen einen Einblick in die verschiedenen Filmberufe (Gewerke). Weitere Angebote sind ein- oder mehrtägige Workshops (z.B. zu Animation, Filmanalyse), die wie die Vorträge an den Schulunterricht angebunden sind und einwöchige Filmworkshops für Jugendliche in den Ferien. Die Kinderfilmuni verfolgt eine diversitätssensible, inklusive Filmbildung und den Ansatz, Barrieren abzubauen und Zugänge zur Hochschulbildung zu eröffnen.