gehört in Staupitz auch das Zampern zur Tradition, auf die sich unsere Kitakinder und auch die Dorfbewohner freuen, ist es doch immer wieder lustig anzusehen, wie die bunt verkleidete Kinderschar lautstark durch’s Dorf zieht, Faschingslieder trällert und um eine kleine Spende bittet. Zugegebenermaßen, so freudig erwarten die Erzieher dieses Highlight in jedem Jahr nicht unbedingt, denn eine besonders große Verantwortung steckt schon dahinter, wenn sich die fröhlichen Kinder durch’s Dorf bewegen. Da heißt es umsichtig alle Kinder von der Straße fernhalten, weil dort Autos vorbeifahren, keinen zurücklassen, der sich plötzlich mehr für die, am Boden liegende, Kastanie interessiert als die weiterziehende Kindergruppe, kleine Streitereien schlichten, weil nicht alle Kinder zugleich den Wagen mit den Geschenken schieben können… und dabei die Kinder bremsen, die am liebsten von Haus zu Haus „rennen“ möchten, um überall als erste an der Klingel zu sein.
Dennoch ist die Zampertour jedes Jahr für alle eine Freude. Kurze Gespräche mit den netten Dorfbewohnern, dem Koch, der für uns das Mittagessen kocht, die Friseurin etc. tun gut, denn man sieht sich ja sonst nicht. Die vorbeifahrenden Autos bewegten sich alle sehr kinderfreundlich und achtsam langsam an uns vorbei, zwei starke Papas unterstützten uns durch das Schieben des „Schätzewagens“ auf unseren beiden Touren und bei Familie Gleitsmann gabs als Stärkung frische Waffeln und warmen Tee, ein ganz großes Dankeschön dafür!
Die Spendenbereitschaft aller Dorfbewohner war immens, sodass wir nun ganz viele schöne Bastelmaterialien, Knete, Stifte und Bücher für unsere pädagogische Arbeit und ausreichend Knabbereien und Süßes für unsere Faschingsfeier erhielten, sowie Dank finanzieller Unterstützung unser 60-jähriges Kitajubiläum im Juni auch gebührend feiern können.
Danke, Danke, Danke an euch, ihr lieben Staupitzer für die tolle Unterstützung!
Wenn alle Kinder auf den Fasching geh‘n ...
... dann wird es, wie jedes Jahr, sooo schön. Bei uns in der Staupitzer Kita war es am Faschingsdienstag, dem 17.02.26 soweit. Das Zampern lag erst eine Woche zurück, in den Medien nur das eine Thema „Fasching“, Karnevalsumzüge in Plessa und anderswo.
Also eingestimmt waren alle super und gut gelaunt, schon vor dem Frühstück, mit ein paar Tanzrunden gestartet.
Das Frühstücksbuffet, diesmal von den Eltern unserer Raupengruppe zubereitet, ließ wieder einmal kleine Wünsche offen und wurde von allen kleinen Karnevalisten mehrfach besucht und alle Leckereien genüsslich verspeist. Mit dem traditionellen Lied „Und wer als ... gekommen ist, tritt ein, tritt ein, tritt ein“ durfte sich dann jedes Kostüm im gemeinsamen Morgenbeginn präsentieren. Und da Klein von Groß am schnellsten lernt, drehten sich auch unsere Kleinsten schon freudestrahlend im Kreis und zeigten sich in ihren Kostümen.
Und dann ging das Faschingstreiben richtig los.
Da gab es wieder den Tanzsaal, das Bastelzimmer, den Spieleflur und einen Rückzugsraum für die Kleinsten, wo Fasching noch ein wenig ruhiger als bei den „Großen“ gefeiert wurde, auch mit Musik, Tanz und Luftballon spielen, aber auch mit Kuscheln, Bücher anschauen und Bauen, wie jeden Tag, ganz nach den Bedürfnissen, Währenddessen vergnügten sich die „alten Karnevalshasen“ beim Tanzen, lustigen Musikspielen, Basteln von Masken oder einen Faschingsclown oder beim Autowettrennen, bei dem viel Geschicklichkeit gefordert war. Eine kleine Naschpause durfte natürlich auch nicht fehlen, nach welcher sich mit voller Begeisterung nochmals ins Vergnügen gestürzt wurde. Für die Kinder kam die Mittagszeit viel zu schnell heran. Dass die Dauer der Feier jedoch ausreichend war, zeigte das schnelle Einschlummern aller Kinder an diesem Tag nach der Gute-Nacht-Geschichte und einem gewählten Schlaflied, denn feiern macht eben auch sehr müde.
Vielen Dank an alle Eltern, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung unseres Faschings in diesem Jahr unterstützt haben.