Die vor Jahren gewählten Standorte für unsere Hochbeete waren nicht die günstigsten. Umbaumaßnahmen an der Kita und zu wenig Sonne an den alten Standorten nahmen wir zum Anlass, unsere Hochbeete umzusetzen.
Dabei konnten die Kinder tatkräftig mithelfen. Unter Anleitung wurden die Hochbeetkästen gemeinsam leer geschippt. Nach dem Umstellen wurden sie wieder mit frischer Erde sowie Kompost befüllt. Dabei wurde so mancher Regenwurm entdeckt, beobachtet und liebevoll in sein neues Zuhause umgebettet. Auch die Erdbeerpflanzen vom letzten Jahr mussten ihren Standort wechseln. Was sie aber gut vertragen haben, weil sie anschließend gut gewässert wurden. Dabei haben die Kinder natürlich auch geholfen. So lernen und begreifen die Kinder bei ihrem Tun, was Pflanzen zum Wachsen brauchen.
Im dritten und letzten Hochbeetkasten haben Kräuter und Gemüsepflanzen ihren Platz gefunden. Mit ihren Fingern prüften die Kinder den Mutterboden und stellten dabei fest, dass dieser ziemlich fest ist. Also mussten sie erst einmal zur Hacke greifen, um den Boden zu lockern. Aber wie macht man das, ohne gleich einen „Schützengraben“ zu buddeln? Unter Anleitung hatten sie die Technik dann ganz schnell drauf.
Aber wie heißen die Pflanzen, welche die Kinder in die Erde bringen sollten? Und wie bekommt man die am besten in die Erde?
Nachdem auch diese Fragen beantwortet waren, ging es an die Arbeit und alle Pflanzen bekamen ihren Standort. Die Kinder waren stolz auf ihre Arbeit. Zum Schluss durften sie dann auch noch beim Angießen helfen. Das war allerdings gar nicht so einfach. Zum Ersten durften sie das mit einem Schlauch tun. Diesen muss man dann aber auch so halten, dass der Wasserstrahl die Pflanzen trifft, ohne sie aus der Erde zu schwemmen. Und zum Zweiten standen da ja noch die Krippenkinder am Zaun und hatten die Großen bei ihrem Tun beobachtet. Keiner von den Kleinen wurden bei der Bewässerung der Pflanzen geduscht. Zum Glück.
Nun steht die weitere Pflege an, damit alle Pflanzen gut wachsen können. Denn schließlich möchten wir ja am Ende auch etwas ernten. Und darauf freuen sich schon alle.
Die Kinder und das Team vom „Storchennest“