„Wer lernen will ohne Buch, schöpft mit einem Siebe Wasser in einen Krug.“
(Deutsches Sprichwort)
Wie immer an dieser Stelle unsere Leseempfehlungen für Sie:
Eine Romanbiografie über das Schicksal einer außergewöhnlichen Frau: Auguste „Gussie“ Adenauer, die zweite Frau Konrad Adenauers. Das Cover unscheinbar, aber besonders. Kurze Kapitel, die allerdings nicht zeitlich geordnet sind, lesen sich dennoch hochinteressant und geben einen Einblick sowohl in das Familienleben als auch in die politischen Aktivitäten von Konrad Adenauer. Mit klarer Sprache macht Christoph Wortberg die Ernsthaftigkeit dieser wahren Ereignisse deutlich. „GUSSIE“ – sehr empfehlenswert! Sandra Poppe
Um ihre Töchter zu retten, verriet sie ihren Mann … 1948: Die Frau im Bonner Hospital weiß, dass sie nur noch wenige Tage zu leben hat. Auf dem Sterbebett lässt sie Szenen ihres Lebens an sich vorbeiziehen. Gussie Zinsser ist 24, als sie den 19 Jahre älteren Witwer Konrad Adenauer heiratet und zur Stiefmutter seiner drei Kinder wird. Sie schenkt fünf Kindern das Leben. Als Frau des Kölner Oberbürgermeisters steht sie in der Öffentlichkeit und engagiert sich eigenständig sozial und politisch. Hitlers Machtübernahme verändert alles. Adenauer muss sich vor den Nazis verstecken. Allein gelassen mit ihren Kindern versucht Gussie, das schwierige Leben zu bewältigen. Bis sie von der Gestapo vor eine unmenschliche Wahl gestellt wird …
Der aktuelle Kinofilm ‚The Housemaid‘ basiert auf diesem Bestseller von Freida McFadden. Millie kann ihr Glück kaum fassen, als die elegante Nina ihr die Stelle als Haushaltshilfe bei ihrer Familie auf Long Island anbietet. Doch kaum ist Millie eingezogen, zeigt Nina ihr wahres Gesicht: Sie verwüstet das Haus und unterstellt ihr Dinge, die sie nicht getan hat. Ihre verwöhnte Tochter behandelt Millie ohne jeden Respekt. Nur Ninas attraktiver Mann Andrew ist nett zu ihr. Wäre da nur nicht Ninas wachsende Eifersucht. Hat sie Millie nur eingestellt, um ihr das Leben zur Hölle zu machen? Oder hat auch sie ein dunkles Geheimnis, von dem niemand etwas erfahren soll? „WENN SIE WÜSSTE“ – ein Thriller der Extraklasse mit unerwarteten Wendungen.
Meine Buchempfehlung:
Ich bin Leserin der Bibliothek in Prösen. Mein letztes Buch „Leuchtende Sonne, weites Land“ von Elisabeth Haran hat mir sehr gut gefallen und war spannend bis zum Schluss.
Ein amerikanisches Ehepaar hat eine vierwöchige Schiffsreise nach Australien unternommen und wollte sich dort eine neue Existenz aufbauen. Während der gesamten Fahrt war seine Frau seekrank. Ihr Mann machte auf dem Schiff eine Bekanntschaft mit einer jungen Frau. Kurz vor ihrer Ankunft teilt er seiner Frau mit, dass er eine neue Liebe hat und sie heiraten möchte. Völlig überstürzt verlässt sie in Adelaide das Schiff. Sie lernt zwei junge Frauen kennen, die sich als Heiratskandidaten auf einer Schaffarm beworben haben. Sie schließt sich an. Nach anfänglichen Schwierigkeiten lebt sie sich schnell ein, lernt einen jungen Farmer kennen und gründet mit ihm eine Familie. Zu spät erkennt der Ehemann, dass er an eine Heiratsschwindlerin geraten ist und somit sein ganzes Geld verloren hat.
Helga Prüfer
Möchten auch Sie andere Leserinnen und Leser für IHR Lieblingsbuch begeistern, so dürfen Sie das sehr gern mit Ihrer ganz persönlichen Rezension tun.
Dieses Buch „Deutsche Schreibschrift“ ist ein wahrer Schatz in unserer Bibliothek. Schon deshalb, da die deutsche Sütterlinschrift (eine spezielle Form der Kurrentschrift) bereits um 1911 entwickelt und auch gelehrt wurde. In diesem Ratgeber zeigt der Autor anhand zahlreicher Originalhandschriften, wie man Kurrent und Sütterlin entziffert.
Im Nachlass meiner Oma befand sich neben Feldpostbriefen von 1943 auch ein Poesiealbum – die darin verfassten Sprüchlein (1939 bis 1942) sind in drei verschiedenen ‚Schriftarten‘ – der Kurrentschrift, der Deutschen Schulausgangsschrift und der Deutschen Normalschrift geschrieben. Hat man sich erst einmal eingelesen, ist die Transkription nicht so schwer; und auch die zahlreichen handgeschriebenen Koch- und Backrezepte aus den 1940er Jahren sind mir sehr wertvoll. Vielen Dank für diese Buchspende an meine Tochter, die es aus der Bibliothek ihrer Ausbildungseinrichtung gerettet hat.
Sandra Poppe
„Es gibt nur einen Weg, um Fehler zu vermeiden: Keine Ideen mehr zu haben.“ (Albert Einstein)
… daran mangelt es glücklicherweise bei uns nicht. Am 30. Januar und am 20. Februar verwandelten wir unsere Bibliothek wieder in eine kreative Nähstube. Es lagen neben bunten Stoffen, Bändern, Garnen und Accessoires überall Ideen rum. Schon das Aussuchen des Materials bereitet Freude; es wird verglichen, farblich passend zusammengestellt, dann zugeschnitten und genäht … aber dann: ‚Ich habe eine zu kleine Öffnung gelassen!‘ Wenig später auch die Erkenntnis am Nachbartisch: ‚Und ich habe erst gar keine Öffnung gelassen!‘ Da wird halt aufgetrennt - wir alle nehmen unser Hobby mit viel Humor und doch auch ernst genug, um ein hübsches Hasengesicht aufzusticken. Verrückt, mit Nadel und Faden in der Hand zur Nachbarin geschaut und festgestellt: ‚Langes Fädchen, faules Mädchen …‘ – naja, wie`s früher eben war …
Vielen Dank unserer Coachin M. für die erfüllenden Nachmittage mit wundervollen Inspirationen, die uns immer wieder so glücklich machen! Für die niedlichen Täschchen findet FRAU immer Verwendung; die Hasenbeutel ergänzen die heimische Osterdeko auf ganz wunderbare Weise.
Unsere kreative Runde fädelte am 17. Februar erneut wunderschöne Einzelstücke aus Papierröllchen, Perlen und Schmuckelementen. Learning by doing … es entstehen immer wieder neue Kreationen, und bei diesem entspannenden Tun lässt es sich so herrlich plaudern.
Bibozeit
Die Klassen 2 und 3 nutzen ab diesem Schulhalbjahr dienstags und donnerstags unsere Einrichtung am Nachmittag für Bibozeit … eine gute Gelegenheit, gemeinsam zu schmökern und das ein oder andere Lieblingsbuch auszuleihen. Ein Zweitklässler stöbert durch die CD`s und Hörspiele, schüttelt leicht den Kopf und meint dann: „Ist ja verrückt, was ihr alles kauft für uns …“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
„Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht.“ (F. v. Bodelschwingh)
Liebe Leserinnen und Leser, die Natur erwacht, die ersten Blumen blühen und es zwitschern die Vögel … der Frühling ist da und mit ihm das Osterfest. Bald bringt der Hase wieder die bunten Ostereier. Aber warum eigentlich ER? Hasen sind ein Bote des Frühlings; es ist bekannt, dass der Hase am Morgen des Ostersonntags zauberbunte Ostereier versteckt. Bis vor einigen hundert Jahren waren es noch der Fuchs, der Kuckuck oder der Rabe, die die Naschereien im Garten versteckt haben. Wahrscheinlich hat sich der Hase deswegen durchgesetzt, weil er als Symbol des Lebens und Bote des Frühlings bekannt ist. Außerdem suchten sie nach dem Winter in den Gärten nach Futter und da Hasen sehr scheu sind, nahmen die Menschen an, dass sie in die Gärten kamen, um dort die Ostereier zu verstecken. Jede Menge Ideen für Garten, Küche, Basteln, Natur und auch Ausflugsziele finden Sie in der neuesten „LandKind“.
An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen nochmals das großartige Lesevergnügen „Cartier, der Traum von Diamanten“ von Sophie Villard. Denn hier entführt uns die Autorin auf eine einzigartige Zeitreise in die glamouröse Welt der Schmuckdesigner Cartier und Fabergé. Der russische Goldschmied Carl Peter Fabergé fertigte in Sankt Petersburg um 1885 für Zar Alexander III. das Hennen-Ei, ein Kunstwerk aus purem Gold. Dieses Osterei war ein Geschenk an seine Frau Maria Fjodorowna. Fortan überreichte Alexander seiner Frau jedes Jahr zu Ostern ein Ei aus der Manufaktur Fabergés; insgesamt 10 Stück bis zu seinem Tode.
Wir wünschen all unseren Leserinnen und Lesern frühlingshafte Ostern, eine kunterbunte Ostereiersuche, sonnige Spaziergänge sowie fröhliche Feiertage!
Wir bringen Ihnen die Bibliothek nach Hause
Sie möchten das Angebot unserer Bibliothek nutzen, können diese aber nicht oder nur mit Schwierigkeiten selbstständig besuchen, haben keine Fahrgelegenheit oder können die Wohnung grad nicht verlassen? Dann kommt unsere Bibliothek eben zu Ihnen nach Hause.
Neue Leserinnen und Leser sind uns herzlich willkommen! Gemeinsam finden wir aus unserem umfangreichen und stets neuestem Bestand das passende Buch für Sie.
Mit einer Jahresgebühr von 12,00 Euro dürfen Sie neben Büchern aber auch Hörbücher, Filme und Zeitschriften ausleihen. Wir bringen alles zu Ihnen nach Hause und nach vier Wochen Leihfrist tauschen wir den Lesestoff aus.
Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder eine E-Mail:
Gemeindebibliothek Prösen
Telefon 03533 – 811 499 oder
E-Mail bibliothek@gemeinde-roederland.de
Unsere nächsten Veranstaltungen:
Kreativer Nachmittag in der Gemeindebibliothek
Dienstag, 17. März 2026; 15.30 Uhr
Spielenachmittag in der Gemeindebibliothek
Donnerstag, 19. März 2026; 15.30 Uhr
Lesecafé in der Gemeindebibliothek
Dienstag, 14. April 2026; 15.30 Uhr
Wir möchten die Gesprächsrunde unseres Lesecafé‘s auch nutzen, um über Themen zu reden wie gesunde Ernährung (bei Insulinresistenz, Zucker oder erhöhtem Cholesterin), Hautprobleme oder andere Dinge, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, bewegen und diskutieren möchten. Sprechen Sie uns dazu sehr gerne an.
Um Anmeldung bitten wir.
Kontakt: bibliothek@gemeinde-roederland.de; 03533-811499
„Das Einzige, was man unbedingt wissen muss, ist der Standort der Bibliothek.“
Albert Einstein
Denken Sie an die rechtzeitige Zahlung der Jahresgebühr und wir garantieren Ihnen unbegrenztes Lesevergnügen in unserer Gemeindebibliothek!
Öffnungszeiten
| Montag | 13 – 16 Uhr |
| Dienstag | 10 – 17 Uhr |
| Donnerstag | 11 – 16 Uhr |
| Freitag | 11 – 15 Uhr |