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Amtsblatt Stadt Pegau und Gemeinde Elstertrebnitz
Ausgabe 10/2026
Kinder und Jugend
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Grundschule Pegau

Ein Apfelbäumchen zur Erinnerung

Im Juni dieses Jahres ist unsere ehemalige Schulleiterin Marion Sommerweiß verstorben. Ihr Tod hat uns sehr berührt.

Von 2009 bis 2019 leitete sie die Grundschule Pegau und hat in dieser Zeit viele Spuren hinterlassen. Besonders die Planung und Gestaltung unseres Neubaus lag ihr am Herzen, mit viel Engagement und Weitblick war sie maßgeblich daran beteiligt, dass unsere Schule heute so aussieht, wie wir sie kennen.

Als Zeichen unserer Dankbarkeit und Verbundenheit pflanzten wir am Neubau ein kleines Apfelbäumchen zu ihrem Andenken. Möge es wachsen, blühen und jedes Jahr neue Früchte tragen, und uns dabei immer an einen Menschen erinnern, der unsere Schule ein Stück weit mitgeprägt hat.

In dankbarer und herzlicher Erinnerung
das Team der Grundschule Pegau

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.

Und genau deshalb ist es so wichtig, bereits im Kindesalter mit Verkehrserziehung zu beginnen. Sicherheit steht an erster Stelle!

So starteten unsere Drittklässler geschützt durch einen gutsitzenden Fahrradhelm und die meisten auch mit dem eigenen Fahrrad in die neue Schulwoche.

In einem zweistündigen Block bekamen sie die Basics über das sichere Fahrradfahren erklärt und konnten es direkt auf dem Schulhof üben.

Ein Herr vom ADAC vermittelte kindgerecht, was alles zu beachten ist, dass es auf der Straße nicht zu gefährlichen Zwischenfällen kommt.

Ganz praktisch konnten die Kinder mit ihren Fahrrädern verschiedene Sachen üben. Das richtige Anfahren mit Handzeichen und Schulterblick, Hindernisse sicher zu umfahren, einen kleinen Parcours abzufahren, rechtzeitig zu bremsen und geschickt vom Rad abzusteigen waren wichtige Übungsinhalte. Das einhändige Fahren war ebenso eine Herausforderung wie die Spur zu halten.

Die Schüler und Schülerinnen hatten daran viel Freude und werden diese Stunden im Rahmen der Verkehrserziehung des Sachunterrichtes bestimmt nicht vergessen.

Wir danken dem ADAC für diese tolle Möglichkeit und wünschen allen Kindern eine stets unfallfreie Fahrt mit ihrem Fahrrad.

Sie können sich schon jetzt auf die 4. Klasse freuen, wenn sie sich den Fahrradpass „erfahren“ dürfen.


Auf die Knolle, fertig los.

–Zum Start in den September besuchten die 3. Klassen unserer Grundschule das Kartoffellager der Agrarproduktion ELSTERAUE in Weideroda.

 

 

Ein kleiner Herbstspaziergang zwischen Feldern am Morgen machte Lust auf diesen Ausflug. Schon von Weitem konnten wir einen riesigen Mähdrescher bestaunen. In 2 Gruppen konnten wir so einiges über Landwirtschaft, Aufgaben und Ergebnisse erfahren. Während wir einerseits etwas über verschiedene Getreidesorten, deren Anbau und Ernte zu hören bekamen, konnten die Drittklässler andererseits schon mit großem Wissen über die Erdäpfel glänzen. Denn die ersten Sachunterrichtsstunden drehten sich rund um das beliebte Nahrungsmittel. So wissen wir, wie man Kartoffeln anbaut und wie die Pflanze wächst. Auch dass man alles Grüne, Kraut und Beeren, lieber nicht essen sollte, möchten wir als Tipp hier stehen lassen. Es gibt wahnsinnig viele Arten. Und in guten Jahren hat jede Pflanze einen Ernteertrag von 10 bis 20 Kartoffeln. Daraus werden nicht nur Pommes und Chips gezaubert. Aus Kartoffeln kann man Bioplastik herstellen. Besteck und Teller können also auch aus Kartoffeln bestehen.

In Weideroda warfen wir auch einen Blick ins Kartoffellager. Dort werden jede Menge Kartoffeln nach der Ernte eingelagert. Damit es nicht zu warm ist, gibt es eine eigene Kühlanlage. Und Sonnenlicht darf auch nicht herein. Sonst werden die Kartoffeln grün und ungenießbar.

Die Krönung unseres Ausflugs gab es gleich doppelt. Wir durften alle eine Tüte voll mit Kartoffeln mit nach Hause nehmen. Und in den glänzenden Mähdrescher durften wir auch alle einsteigen. Während einige nun vom Beruf als Landwirt träumen, haben andere ein leckeres Essen zubereitet und sich die vielseitige Knolle schmecken lassen.