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Amtsblatt Stadt Pegau und Gemeinde Elstertrebnitz
Ausgabe 3/2026
Kultur
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Die Neuen Auftraggeber von Pegau. Partner Kulturstiftung des Bundes

Auftragsunterzeichnung, 15.1.2026, Pegau Foto: Thilo Neubacher

Der Auftrag für Pegau "Im Wandel verbunden"


Dabei geht es der Gruppe auch um die Suche nach einem „Wir“ von Pegau. Und weil dieses „Wir“ mehr Personen als nur die Auftraggeber*innen umfassen soll, finden sie zunächst mit einer Umfrage an die Bürger*innen von Pegau heraus, was den Menschen an ihrer Stadt gefällt und was sie vermissen. Mit diesem Wissen formulieren sie unter dem Titel Im Wandel verbunden den Auftrag für Pegau.

Am Anfang des Auftragsprozesses steht der Wunsch nach einem neuen Ort für Begegnung und Miteinander in der Stadt. Doch in den Gesprächen mit Mediatorin Diana Wesser zeigt sich schnell: Die Vorstellungen sind vielfältig, die Bedürfnisse breit gefächert. Ein einzelner fester Raum kann dem kaum gerecht werden. Aber was, wenn man andersherum denkt? Vielleicht fängt Gemeinschaft nicht immer mit einem neuen Ort an. Vielleicht kann Gemeinschaft auch im gemeinsamen Tun entstehen – und dabei Raum für neue Begegnungen finden.

Die Gruppe beauftragt etwas, das bleibt, auch wenn die Künstler*innen im Anschluss weiterziehen: ein Ritual, ein Ort, eine Struktur, die immer wieder Begegnung stiftet und langfristig zur Lebendigkeit Pegaus beiträgt. Eine künstlerische Persönlichkeit wird im nächsten Schritt von der Gruppe eingeladen, mit einem Entwurf auf ihre Anliegen zu reagieren.

„Wir wünschen uns, dass Pegau keine bloße Übernachtungsstadt wird, sondern ein lebendiger Ort – mit einem demokratischen Miteinander, in dem sich Menschen begegnen, einbringen und zu Hause fühlen können.“

Die Neuen Auftraggeber von Pegau

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