Titel Logo
Mitteilungsblatt - Ihre Heimat- und Bürgerzeitung im Landkreis Bautzen
Ausgabe 17/2018
Aus Städten und Gemeinden
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Handball: Sie ist vorbei, die Punktspielsaison 2017/18

Es sind viele, aber doch nicht alle Entscheidungen gefallen. Die unteren Ligen schöpfen Luft und gehen in die Sommerpause. Da gibt es noch einige Pokalwettbewerbe, auch für den Nachwuchs. Ansonsten spielen nur noch die überregionalen Ligen, und da ist noch mächtig was los. Die Auf- und Abstiegsfragen dort haben noch so einige Auswirkungen auf die Kreis-, Bezirks- und Sachsenligen. Ganz beruhigt zurücklehnen können sich eigentlich nur die, welche im gesicherten Mittelfeld stehen. Vor allem die bereits beendeten Sachsen- und Verbandsligen bieten noch einiges an Brisanz, abhängig von den Oberligen.

1. Bundesliga Frauen. In drei ausstehenden Spielen sind nur noch sechs Punkte möglich, das reicht für die Rödertalbienen definitiv nicht mehr zum neun Punkte entfernten 13. Platz. Allerdings geistern noch Gerüchte über den möglichen Bundesligaverbleib in der Runde, weil eventuell gegen den Zweitligadritten eine Relegation gespielt wird um Platz 14 in der ersten Liga.

Oberliga Frauen. Der letzte Endspurt hat nun auch die Oberliga ergriffen. Die zweite Mannschaft des HCR muss weiter punkten, um den Klassenerhalt zu sichern. Dem Team von Frank Hein ist so am ehesten zuzutrauen, den Klassenerhalt zu schaffen.

Auch die Aufsteigerinnen aus Radeberg hatten Pause und konnten sich konzentriert auf den Saisonendspurt vorbereiten. Immerhin müssen noch einige Punkte her, um den Ligaverbleib zu sichern. Ob es die Damen von Sebastian Hartmann aus eigener Kraft schaffen, müssen sie selbst beweisen.

Sachsenliga. Die Sachsenliga ist beendet und die Kamenzer Männer von Daniel Kästner wurden ohne eigenes Zutun noch auf den neunten Rang durchgereicht. Der sollte sicher zum Klassenerhalt reichen. Es könnte nur noch einmal eng werden, wenn mindestens drei Teams aus Sachsen aus der Oberliga absteigen.

Die Cunewalder Männer haben in den letzten Spielen nochmals alle Register gezogen und sicher den Klassenerhalt perfekt gemacht. Der 34:23-Sieg zu Hause gegen Aue II war das i-Tüpfelchen auf eine doch noch ansprechende Saison mit der Endplatzierung auf Rang sechs. Damit ist für das Team von Trainer Carsten John ein weiteres Jahr Sachsenliga geschafft.

Die Bischofswerdaerinnen verloren zwar in Neustadt nicht, aber das 24:24-Remis bringt sie kein Stück weiter. Da hätte es schon eines Sieges bedurft, um noch an Markranstädt vorbeizuziehen auf Rang acht. So bleibt weiter das Abstiegsgespenst bei den Damen von André Kindermann, was abhängig davon ist, wie viele Teams aus der Oberliga in die Sachsenliga absteigen. Sind das derer drei, sieht es ganz schlecht aus und die eigentlich sicheren Ränge neun und zehn führen zum Abstieg. Sie können nun nur hoffen, dass sich Radeberg in der Oberliga hält.

Verbandsliga. Auch das letzte Spiel gegen Waldheim gewannen die Radeberger Männer nun noch klar mit 37:29 und sicherten sich damit den zweiten Tabellenplatz. Nun kann das Team von Mathias Gnädig für die nächste Verbandsligasaison planen. In der wird es wieder neue Gegner mit Hartha und wohl KJS Dresden geben, so dass die Liga stärker werden dürfte.

Die Dritte Frauenmannschaft des HCR konnte selbst das letzte Saisonspiel nicht mehr gewinnen. Das bedeutet am Ende Rang zehn. Bisher haben für die beiden Verbandsligen 28 Teams für die 24 Plätze gemeldet. Somit könnte das Team von Thomas Schöne doch noch der Abstieg, zumindest aber eine Relegation treffen.

EN