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Ausgabe 3/2018
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Partnerschaft sorgt für Licht und Sicherheit

Der neue Präsident des Radeberger Sportvereins Knut Mulansky (l.) und der Brauerei-Geschäftsführer Axel Frech freuen sich auf die Fortsetzung eines guten Miteinanders. Das Unternehmen unterstützte den Verein jetzt bei Anschaffung und Installation von Beleuchtung im Sportgelände (Foto rechts)

So verstehen sie einen festen Zusammenhalt für ihre Stadt: Schon seit mehr als 25 Jahren unterstützt die Radeberger Exportbierbrauerei den Radeberger Sportverein in nicht unerheblichem Umfang. Das wird sich auch jetzt, nachdem es an der Vereinsspitze einen Wechsel gab und Dr. Hans-Wolfgang Lambrecht verabschiedet wurde, nicht ändern. Das betonte der neue Präsident Knut Mulansky bei der Vorstellung eines schon länger geplanten gemeinsamen Projektes, bei dem das wohl bekannteste Radeberger Unternehmen dem größten Sportverein der Bierstadt (mehr als 1.000 Mitglieder, davon 50 Prozent Kinder und Jugendliche) erneut unter die Arme griff. In der ersten Dezemberwoche 2017 erfolgte die Inbetriebnahme der komplett neu installierten Wegbeleuchtung zu der im hinteren Teil des RSV-Geländes gelegenen Turnhalle sowie die Zuschaltung einer Zusatzbeleuchtung an den Zugängen zum rückwärtig im Kellergeschoss des Sportheimes befindlichen Sanitärtrakt. Bis dahin hieß es auf den Sportanlagen abends und in der dunklen Jahreszeit immer: Der Letzte macht das Licht aus, was außer nicht angenehm auch nicht ungefährlich war. Nicht nur, dass Unholde beinahe ungestört das Gelände des RSV durchstöbern konnten, das Sicherheitsempfinden war deutlich beeinträchtigt, was nicht nur ältere Turnerinnen mehrfach beim Verein monierten. Zudem kam es – weil etwas vergessen wurde und beim Zurückgehen absolute Finsternis auf der Treppe zu den Umkleiden herrschte – leider auch zu einem schwereren Unfall. Spätestens da wurde nicht nur RSV-Geschäftsführer Klaus Viecenz klar, dass schnelles Handeln gefragt war. 12.000 Euro konnten mit Hilfe der Radeberger Exportbierbrauerei sinnvoll für zehn Leuchten modernsten Standards mit LED-Technik für eine künftige Kostenersparnis aufgebracht werden. Dämmerungsfunktion und Bewegungsmelder erfüllen mit einer sehr guten Ausleuchtung der betroffenen Bereiche genau den Zweck, der erreicht werden sollte: Turnfrauen, Laufgruppe und alle anderen Nutzer der Sportanlagen an der Schillerstraße haben noch mehr Spaß am gemeinsamen Sporttreiben und müssen Sicherheitsbedenken gar nicht erst aufkommen lassen. „Solche Investitionen haben nicht die ganz große Ausstrahlung, sind aber wichtig in der Wahrnehmung unserer Verantwortung gegenüber unseren Sportlern“, so Knut Mulansky. Und Klaus Viecenz weiß, dass auch solche vermeintlich kleinen Dinge passen müssen, damit ein Verein attraktiv gerade für neue Mitglieder bleibt.

Genau an diesem Punkt setzt Axel Frech, Geschäftsführer der Radeberger Exportbierbrauerei, mit seiner Begründung an, warum auch solche Vereinsprojekte unterstützt werden, es nicht immer die große Leichtathletikanlage oder der Kunstrasenplatz sein müssen. Denn eigentlich ist sein Unternehmen generell im Sportsponsoring nicht unterwegs, ist eher als großer Kulturförderer bekannt. So sieht Frech die langjährige Unterstützung für den Radeberger Sportverein auch als Hilfe für die Stadt und ihre Bürger, denn kein anderer Verein der Bierstadt bringt Jung und Alt so aktiv zusammen wie der RSV. „Fast die halbe Stadt ist irgendwie dabei in einer Abteilung oder als Ehrenamtler“, unterstreicht Axel Frech. Um damit das Lebensgefühl in der Stadt zum Positiven zu gestalten, bringe sich das Unternehmen weiterhin ebenso gern ein. „Das steht uns sehr gut zu Gesicht.“ Radeberger müssten doch zusammenhalten.

Darüber, dass die Partnerschaft auch künftig Bestand haben wird, sind sich Axel Frech und Knut Mulansky schon heute einig. Welche Vorhaben dann von den von der Brauerei zur Verfügung gestellten Mittel konkret in welchem Jahr umgesetzt werden, stimmen die Partner nach dem gemeinsamen Blick in die Projektliste ab, die der RSV aus den Zuarbeiten der einzelnen Abteilungen erstellt. Für das aktuelle Jahr ist diese Zusammenkunft bereits für das zeitige Frühjahr angesetzt.

ku