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Ausgabe 3/2018
Aus Städten und Gemeinden
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Remis und Niederlage für Schach-Teams

In der sechsten Runde der 1. Landesklasse trafen mit Großröhrsdorf und Hainichen zwei Tabellennachbarn aus dem Mittelfeld aufeinander, doch beide Teams sind im Abstiegskampf noch nicht aller Sorgen ledig. Es wurde dann auch das erwartete Spiel auf Augenhöhe. Nach einer schnellen Punktteilung am vierten Brett (Noack) konnten sowohl Proschmann am zweiten als auch A. Schneider am siebenten Brett ihre klaren Vorteile in Siege ummünzen. Zwar musste sich anschließend Graul am fünften Brett geschlagen geben, doch Kaiser stellte mit einem sicheren Endspielerfolg am achten Brett den alten Abstand wieder her. Nunmehr stand es zwar 3,5:1,5 für den SC 1911, doch in Anbetracht der schlechteren Stellungen an den verbleibenden drei Brettern war der Mannschaftskampf noch völlig offen. Nicht unerwartet verloren dann auch Sauer, der in Abwesenheit von Simon das Spitzenbrett vertrat, und auch Pörner (6.). Beim Stande von 3,5:3,5 gab es danach in einer abwechslungsreichen Partie am nun entscheidenden dritten Brett ein Remis durch Plaettner.

Am Ende waren schließlich beide Teams mit dem 4:4 und dem gewonnenen einem Mannschaftspunkt zufrieden. Der SC 1911 verbleibt damit vor Hainichen auf Rang 5, allerdings ist der Abstiegskampf noch nicht gewonnen, da der Abstand zum Tabellenletzten lediglich zwei Punkte beträgt.

In der sechsten Runde der 2. Bezirksklasse hatte der Tabellendritte Großröhrsdorf II. den souveränen Spitzenreiter Löbau zu Gast. Die Gäste bestätigten ihre Favoritenrolle und siegten völlig verdient mit 5:3. Auf Seiten der Gastgeber erkämpften J. Thalheim, Wehner, Lindner und Bär Remisen. Den einzigen vollen Erfolg verbuchte der 80-jährige Henner Droese, der nach über vier Stunden Spielzeit seinen Gegner bezwang. Löbau festigte damit Rang 1, während Großröhrsdorf II. auf Platz 4 zurückfiel.

A. Schneider