Titel Logo
Mitteilungsblatt Radeberg - Ihre Heimat- und Bürgerzeitung
Ausgabe 31/2019
Titelseite
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe
-

An die Grenzen gehen beim Black Bird Run in Hoske

Am 8. September startet der 4. Black Bird Run in Hoske. Neben Kraft und Ausdauer ist dann auch Teamgeist beim Überwinden der ungewöhnlichen Hindernisse und Meistern der Strecke durch Schlamm und Wasser gefragt.

Knietiefer Schlamm, meterhohe Holz- und Strohhindernisse und das eiskalte Wasser der Schwarzen Elster – das alles erwartet die Teilnehmer des Black Bird Run im Wittichenauer Ortsteil Hoske. Unerschrockene Frauen und Männer sind dann wieder gefragt – dieses Abenteuer ist ganz sicher nichts für Weicheier. Am 8. September 2019 findet der Hindernislauf zum vierten Mal statt. Die Teilnehmer, Frauen und Männer gleichermaßen, können sich auf einen sechs Kilometer langen Parcours entlang der Schwarzen Elster mit zwölf schon bekannten und neuen Hindernissen freuen. Die Strecke ist von den Läufern zweimal zu meistern. Die Idee für diese Tortur kam einem der Mitglieder des veranstaltenden Jugendclubs Hoske bei der Teilnahme an so einem Matsch- und Schlamm-Event, dem Tough-Mudder-Lauf. Nachdem bei der vorigen Auflage die Rachlauer vom Ort nebenan „nur“ halfen, führt in diesem Jahr die Strecke sogar durch beide Dörfer. Überhaupt ist es das große Miteinander, das nicht nur Thomas Jentsch aus dem Kreis der Organisatoren begeistert: „Mittlerweile ist der Name Team schon ein fast zu kleiner Begriff. Es helfen alle im Dorf mit. Die Frauen backen Kuchen, die Feuerwehr übernimmt Schichten im Bierwagen sowie die Hindernisüberwachung, genauso wie die Jugend. Von vielen Leuten aus der Umgebung bekommen wir Fahrzeuge und Hilfsmittel für den Hindernisbau und -abbau. Jeder hilft dort mit, wo er kann. Dieses Miteinander ist ein echter Gewinn für uns und die Veranstaltung.“

Der Black Bird Run Hoske ist sowohl von trainierten Sportlern als auch Hobbyläufern zu schaffen – aber Anstrengung wird schon erforderlich sein, man sollte den Gaudi-Wettkampf nicht auf die leichte Schulter nehmen. Neben Ausdauer und Kraft ist Teamgeist gefragt, um sich mit gegenseitiger Unterstützung über das ein oder andere Hindernis zu helfen. So wird gerannt, gestöhnt, geklettert, geschnauft, durchs Elsterwasser gelaufen oder gewatet und über Hürden gekraxelt. Vor allem eins soll der ungewöhnliche Hindernislauf im Gelände machen: Spaß. Prämiert wird jeder, der das Ziel erreicht. Preise gibt es außerdem für die jeweils ersten drei Damen und Herren, für das originellste Kostüm sowie den ältesten Starter (bisher Jahrgang 1958).

Organisiert wird der Hindernislauf vom Jugendclub Hoske mit Unterstützung vieler lokaler Unternehmen und Helfer. Premiere feierte der Lauf im Jahr 2015. Mehr als 300 Teilnehmer gingen beim letzten Hindernislauf 2017 an den Start. Im vergangenen Jahr pausierte die Veranstaltung. Über 230 Läufer hatten sich Anfang August bereits für das diesjährige Spektakel angemeldet. Auch bei den Zuschauern werde die Veranstaltung immer beliebter – da eine Zahl zu schätzen sei aufgrund der verschiedenen Schauplätze entlang der Strecke sehr schwer. Aber die Organisatoren sind gut vorbereitet: „Da wir die genaue Zahl der Zuschauer nicht kennen, haben wir lieber einen Bierwagen mehr aufgestellt“, so Thomas Jentsch.

Die Anmeldung ist über die Internetseiten http://hoske.net oder https://baer-service.de bis zum 07.09.2019 möglich. Bis zu 400 Läufer können an den Start gehen. Die Teilnehmergebühr beträgt 25 Euro. Der Hindernislauf startet am Sonntag, dem 08.09.2019, 14 Uhr. Der Start- und Zielbereich befindet sich am Jugendclub in Hoske. Parkmöglichkeiten gibt es nach Angaben der Organisatoren sowohl in Hoske als auch in Rachlau. Die Anfahrt über Wittichenau bis zum Sportplatz mit dem Auto ist allerdings aufgrund des Brückenbaus nicht möglich. Mehr Informationen zum Black Bird Run Hoske gibt es im Internet unter www.facebook.com/blackbirdrunhoske und unter http://hoske.net.

ku