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Mitteilungsblatt Radeberg - Ihre Heimat- und Bürgerzeitung
Ausgabe 32/2019
Aus Städten und Gemeinden
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Freitagabend-Sommerkick am Ende ohne Glück

Nach einer fünfwöchigen Sommerpause kehrten die Alten Herren vom FSV Bretnig-Hauswalde zurück auf den heimischen Kunstrasen. Einige Stammspieler genossen noch ihren wohlverdienten Familienurlaub und so musste der Trainer eine zur Hinrunde stark veränderte Mannschaft aufstellen. Erfreulicherweise fanden auch neue Sportfreunde den Weg in die Bretniger Kabine, die sogleich „ins kalte Wasser“ geworfen wurden. Daher war es nicht verwunderlich, dass der Gast aus Thonberg von Beginn an das Zepter übernahm. Die neuformierte Truppe raufte sich jedoch schnell zusammen und überstand die ersten zehn Minuten, außer eines Lattentreffers der Gäste, schadlos. Nun organisierte Marcel Thiemig aus dem Deckungsverbund heraus das Aufbauspiel und Nico Schab dirigierte gewohnt druckvoll aus der Zentrale. Sogleich ergaben sich Chancen zur Bretniger Führung. Die größte Möglichkeit ließ die Flügelzange Jens Jäckel und Felix Zimmermann ungenutzt, beide rutschten synchron an einer scharfen Hereingabe vorbei. In der 19. Minute zeigten sich die Gäste von ihrer fußballerisch besten Seite und konterten wie aus dem Lehrbuch zum 0:1. Im direkten Gegenzug verhinderte nur eine knappe Abseitsstellung den Ausgleich durch Wirbelwind Franz Seifert. Die 28. Minute brachte dann das 0:2. Die Gäste ließen das Bällchen über mehrere Stationen in ihren eigenen Reihen laufen, um dann den tödlichen Pass zum Torerfolg zu spielen. Bis zur Pause ließ Thonberg nichts mehr anbrennen und hielt die Old-Boys an der kurzen Leine. Dass das Halbzeitgetränk kein Zaubertrank war, schmeckten die Jungs. Jedoch wollten sie unbedingt in der zweiten Hälfte das Unmögliche versuchen und den Spieß umdrehen. Mit viel Leidenschaft und noch mehr Kampf wurde Thonberg am Spielaufbau gehindert. Leider gelang es nicht, die leichte Feldüberlegenheit bis zur 70. Minute in Zählbares umzumünzen. Gute Einschusschancen durch Martin Schulze, Nico Schab und Jens Hofmann verfehlten allesamt knapp das Gehäuse. Wie Tore erzielt werden, demonstrierte Thonberg dann fünf Minuten vor Schluss. Konnte der Hüter den ersten Schussversuch noch großartig entschärfen, war er gegen den Nachschuss machtlos und es stand 0:3. Damit war der Käs natürlich gegessen. Eine letzte Chance durch einen Gewaltschuss von Franz Seifert vereitelte erneut eine Abseitsstellung. Der gut pfeifende Jörg Pölten beendete pünktlich die entschiedene Partie und alle Beteiligten trafen sich frisch geduscht bei Locke zu Bier, Steak und Würstchen am Grill.

R. Hoffmeister