Titel Logo
Mitteilungsblatt Radeberg - Ihre Heimat- und Bürgerzeitung
Ausgabe 7/2019
Aus Städten und Gemeinden
Zurück zur vorigeren Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Juniorteam gewinnt ungleiches Duell in Radeberg

Das Juniorteam der Rödertalbienen gewann erwartet gegen das Sachsenliga-Schlusslicht Radeberger SV mit 45:15 (24:7) und verteidigte die Tabellenführung. War der Tabellenführer schon als Favorit nach Radeberg gereist, so musste Mirko Schulz, der Trainer des Radeberger SV, auch noch auf seine Torschützenbeste Nicola Pietschmann und auch auf Jule Heilmann verzichten, so wurde die ohnehin schon schwierige Aufgabe für den Radeberger SV noch schwieriger. Die Juniorbienen wurden in diesem ungleichen Duell ihrer Favoritenrolle voll gerecht, ohne dabei unbedingt zu glänzen, wenn man bedenkt, wie viele Chancen da noch liegen gelassen wurden. Nach 20 Minuten war das Spiel beim 2:14 aus Radeberger Sicht faktisch entschieden. Besonders in der Defensive spielten die Bienen ihre Stärke und Cleverness aus und ließen den RSV-Damen ganz wenig Raum. Die Ballgewinne führten dann immer wieder zu schnellen Kontertoren. Wohlrab wechselte ständig, um allen Spielerinnen ausreichend Spielanteile zu geben und auch die unter der Woche angeschlagenen Spielerinnen zu schonen. Es wurde eine mehr als einseitige Partie. Kompliment an die Gastgeberinnen, die trotz des deutlichen Rückstandes niemals aufsteckten und auch an die Zuschauer, die jedes Radeberger Tor bejubelten. Bei so einer deutlichen Führung ist es nur natürlich, dass die Konzentration nachlässt. Trainer Steffen Wohlrab dazu: „Was soll ich zu dem Spiel groß sagen? Wir haben wie erwartet deutlich gewonnen. Positiv für mich war, dass ich frühzeitig mit Wechseln beginnen konnte und so alle Spielerinnen mit größeren Spielanteilen zum Einsatz und auch zum Torerfolg kamen. Ich konnte einige Stammkräfte, die leichte Blessuren hatten, schonen. Ich brauche alle Spielerinnen am nächsten Wochenende in der Jugendbundesliga topfit, denn in Dortmund geht es gegen den TV Aldekerk ums Ganze.“

A. Zschiedrich/Foto: H. Seifert