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Mitteilungsblatt Radeberg - Ihre Heimat- und Bürgerzeitung
Ausgabe 9/2019
Aus Städten und Gemeinden
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Ehrenamt des Monats: Kinder- und Jugendstadtrat Radeberg

Landrat Michael Harig überreichte Vertretern des Kinder- und Jugendstadtrates Radeberg im Beisein der Ehrenamtsbeauftragten Maria Werner und des Radeberger Oberbürgermeisters Gerhard Lemm die Urkunde zum Ehrenamt des Monats

Starke Stimme für Kinder und Jugendliche in Radeberg

2019 ist ein Superwahljahr – dank des Kinder- und Jugendstadtrates in Radeberg auch für Personen, die vom Alter her noch nicht wahlberechtigt sind. Neun Tage vor der eigentlichen Wahl können sie bei der U-18-Wahl erfahren, wie das mit dem Wählen geht.

Der Kinder- und Jugendstadtrat Radeberg wurde 2005 auf Beschluss des Stadtrates gegründet. Das damit verbundene Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen eine starke Stimme in der Stadt und den Ortsteilen zu verleihen. Dem Jugendparlament gehören derzeit 13 Vertreter aus Grundschulen, Oberschulen, der Förderschule und dem Gymnasium an. In der Regel wird aller zwei Wochen getagt. Dabei hat der Kinder- und Jugendstadtrat schon einiges auf den Weg gebracht: So hat sich das Jugendparlament bereits erfolgreich für zwei Buswartehäuschen eingesetzt und sich auch dafür stark gemacht, dass in den Wintermonaten mehr bzw. größere Schulbusse fahren. Der Kinder- und Jugendstadtrat hat außerdem bereits Vorkindertagsfeste nach dem Motto „Kinder für Kinder“ auf die Beine gestellt sowie Filme- und Spielenachmittage organisiert. Als Jurymitglied des Rosso-Majores-Preises engagiert sich das Jugendparlament auch auf dem Gebiet der Kunst: Jährlich werden die besten Schülerarbeiten ausgewählt. Natürlich fehlt der Kinder- und Jugendstadtrat auch bei der 800-Jahr-Feier von Radeberg nicht und plant eine Spielattraktion.

In Anerkennung für diese engagierte Arbeit ehrte Landrat Michael Harig den Kinder- und Jugendstadtrat mit dem Ehrenamt des Monats. Er bedankte sich dafür, dass sich die Kinder und Jugendlichen unermüdlich in demokratische Prozesse einbringen und die Region damit voranbringen. Die Ehrenamtsbeauftragte Maria Werner und Oberbürgermeister Gerhard Lemm schlossen sich der Danksagung an.

PI