Am Dienstag, den 11. März, wurden die Ortsfeuerwehren des Seegebietes am Nachmittag innerhalb kurzer Zeit zu mehreren Einsätzen alarmiert.
Der erste Alarm erfolgte um 15:15 Uhr zu einem Vegetationsbrand am Salzigen See. Alarmiert waren die Ortsfeuerwehren Aseleben, Erdeborn/Hornburg/Lüttchendorf, Röblingen am See, Seeburg und Stedten. Durch das schnelle Eingreifen der zuerst eintreffenden Kräfte konnte der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden, sodass nicht alle alarmierten Einheiten tätig werden mussten.
Noch während der Einsatznachbereitung im Gerätehaus erfolgte die nächste Alarmierung. Auf der B80 am Obsthof kam es zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Hier waren die Ortsfeuerwehren Aseleben und Röblingen am See im Einsatz. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle, nahmen auslaufende Betriebsmittel auf und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung der verletzten Personen.
Während dieses Einsatzes wurde bereits der dritte Alarm ausgelöst. In Röblingen am See kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Transporter, bei dem auch ein Kind beteiligt war. Die Ortsfeuerwehr Röblingen am See übernahm die Absicherung der Einsatzstelle und unterstützte den Rettungsdienst. Ein Kamerad der Feuerwehr befand sich zufällig bereits vor Ort, setzte den Notruf ab und leistete umgehend Erste Hilfe. Auch weitere anwesende Personen unterstützten vorbildlich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte. Die Feuerwehr sicherte unter anderem den Landeplatz für den Rettungshubschrauber ab.
Auf der Rückfahrt vom Einsatzort wurden die Einsatzkräfte schließlich zu einem weiteren Vegetationsbrand am Salzigen See bei Röblingen alarmiert. Hier waren die Ortsfeuerwehren Röblingen und Aseleben im Einsatz. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden.
Die Leitung der Feuerwehr Seegebiet Mansfelder Land bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften sowie beim Rettungsdienst für die gute Zusammenarbeit und wünscht den verletzten Personen eine schnelle und vollständige Genesung.
Sicher grillen – Gefahren vermeiden
Mit den steigenden Temperaturen beginnt wieder die Grillsaison. Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in der Natur – Grillen gehört für viele einfach dazu. Doch jedes Jahr kommt es durch Unachtsamkeit zu Bränden und schweren Unfällen. Ihre Freiwillige Feuerwehr Seegebiet Mansfelder Land möchte daher auf die wichtigsten Gefahren hinweisen und Tipps für sicheres Grillen geben.
Offenes Feuer mit Risiko
Grills stellen immer eine potenzielle Brandgefahr dar. Besonders trockenes Gras, Hecken oder leicht entzündliche Materialien in der Umgebung können schnell Feuer fangen. Achten Sie daher stets auf einen sicheren Standort mit ausreichend Abstand zu Gebäuden, Pflanzen und anderen brennbaren Gegenständen.
Vorsicht bei Grillanzündern
Verwenden Sie ausschließlich geeignete Grillanzünder. Das Hantieren mit Spiritus, Benzin oder anderen leicht entzündlichen Flüssigkeiten ist lebensgefährlich und kann zu explosionsartigen Stichflammen führen.
Grill niemals unbeaufsichtigt lassen
Auch wenn es nur kurz ist: Lassen Sie den Grill niemals unbeaufsichtigt – insbesondere nicht, wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind. Schon ein kleiner Moment der Unachtsamkeit kann schwerwiegende Folgen haben.
Löschen nicht vergessen
Halten Sie immer geeignete Löschmittel bereit, wie einen Eimer Wasser, Sand oder einen Feuerlöscher. Nach dem Grillen sollte die Glut vollständig gelöscht werden. Auch scheinbar erkaltete Asche kann sich erneut entzünden.
Im Notfall richtig handeln
Sollte es dennoch zu einem Brand kommen, zögern Sie nicht und wählen Sie sofort den Notruf 112.
Mit etwas Aufmerksamkeit und Rücksicht können viele Brände verhindert werden. So steht einem sicheren und entspannten Grillvergnügen nichts im Wege.
Baufortschritt Feuerwehrhaus Stedten
Die Arbeiten an unserem Gerätehaus in Stedten schreiten planmäßig voran. In den vergangenen Wochen konnten bereits wichtige Bauabschnitte erfolgreich abgeschlossen werden. Dazu zählen unter anderem die Rohbauarbeiten. Aktuell wird intensiv an der weiteren technischen Ausstattung sowie am Innenausbau gearbeitet. Des Weiteren wird der Vorplatz erneuert und verschönert.
Auch unsere Sirene findet derzeit ihren Weg zum Gerätehaus und wird in Kürze installiert. Mit jedem Schritt kommen wir unserem Ziel näher, ein modernes und funktionales Gerätehaus zu schaffen, das den heutigen Anforderungen gerecht wird und optimale Bedingungen für den Einsatz bietet.
Trotz der Bauarbeiten bleibt die Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden selbstverständlich jederzeit gewährleistet. Wir danken allen Beteiligten und Unterstützern für ihr Engagement und ihre Geduld.
Voller Stolz und Vorfreude sehen wir dem zukünftigen Einzug in unser modernisiertes Gerätehaus entgegen.