Allen voran stand Kevin Reim einmal mehr im Fokus. Mit großem Einsatz und beeindruckender Nervenstärke trug er nicht nur seinen eigenen Namen, sondern auch den unserer kleinen Wohnsportgemeinschaft Wildenau e.V. sowie den der Großen Kreisstadt Schwarzenberg hinaus in die Leichtathletikwelt. Das erfüllt uns als Verein mit großem Stolz.
Wir hoffen sehr, dass auch potenzielle Sponsoren auf seine konstant starken Leistungen aufmerksam werden, um künftig einen Teil der finanziellen Belastung mitzutragen.
Da Kevin in den vergangenen Wochen nicht vollumfänglich trainieren konnte, gingen Kevin und sein Trainer mit verhaltenen Erwartungen in die Meisterschaft.
Allerdings verlief der Wettkampf vom ersten bis zum sechsten und letzten Versuch hochspannend. Mit einer starken Weite von 18,51 Metern sicherte sich der Student am Ende Rang sechs im Kugelstoßen der Männer.
Weder Kevin noch sein Trainer hätten im Vorfeld mit diesem Ergebnis gerechnet. Umso größer ist die Zufriedenheit über diese Leistung unter schwierigen Trainings-bedingungen. Nun heißt es zunächst regenerieren, die Belastung verarbeiten und neue Kraft sammeln. Ziel ist es, in der kommenden Freiluftsaison voll belastbar zu sein und erneut nach vorn anzugreifen.
Die Deutsche Meisterschaft in Dortmund hat einmal mehr gezeigt: Leidenschaft, Wille und Zusammenhalt können auch unter herausfordernden Bedingungen zu herausragenden Leistungen führen.