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Der Lindenstein Amts- und Mitteilungsblatt der Stadt Sandersdorf-Brehna
Ausgabe 7/2026
Amtlicher Teil
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ISEK auf einen Blick: Was ist geplant?

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz ISEK, ist der „Fahrplan“ für die Entwicklung der Stadt Sandersdorf-Brehna in den kommenden zehn bis 15 Jahren. Es ersetzt keinen Haushaltsbeschluss und bedeutet auch nicht, dass alle Maßnahmen sofort umgesetzt werden. Es zeigt aber, welche Themen und Projekte für die Zukunft der Stadt besonders wichtig sind und welche Vorhaben bei künftigen Planungen, Fördermittelanträgen und Haushaltsberatungen berücksichtigt werden sollen.

Das Konzept wurde auf Grundlage einer Bestandsanalyse, der Bürgerbeteiligung sowie der Beratungen in den Ortschaftsräten, Ausschüssen, Fraktionen und im Jugendbeirat erarbeitet. Insgesamt umfasst das ISEK 138 Einzelmaßnahmen. Sie verteilen sich auf sechs Handlungsfelder und betreffen sowohl gesamtstädtische Themen als auch konkrete Anliegen aus den einzelnen Ortschaften. Aus diesem umfangreichen Maßnahmenkatalog wurden 13 Schlüsselmaßnahmen ausgewählt. Diese gelten als besonders wichtige Leitprojekte für die künftige Stadtentwicklung.

Die sechs Handlungsfelder des ISEK

Handlungsfeld

Worum geht es?

Ortsbild, Ortsstruktur

und Vernetzung

Entwicklung der Ortskerne, Gestaltung öffentlicher Räume, Umgang mit Leerstand, bessere Verbindung der Ortsteile

Wohnen und Lebensqualität

Bedarfsgerechte Wohnangebote, attraktive Wohnorte, Treffpunkte und Freizeitmöglichkeiten

Wirtschaft und Tourismus

Stärkung des Wirtschaftsstandortes, Entwicklung von Gewerbe, sanfter Tourismus und Naherholung

Bildung und Daseinsvorsorge

Kitas, Schulen, Vereine, soziale Angebote, Verwaltung und öffentliche Infrastruktur

Mobilität

Verkehr, Fuß- und Radwege, ÖPNV, Erreichbarkeit von Ortsteilen, Ärzten, Versorgung und Gewerbe

Energie und Landschaft

Wärmeversorgung, erneuerbare Energien, Klimaanpassung, Landschaftsentwicklung und Umweltbelange

Zeitliche Einordnung: Was passiert wann?

Zeitraum

Schwerpunkt

Beispiele

kurzfristig

Vorbereitung, Prüfung und Konkretisierung

Maßnahmen priorisieren, Fördermöglichkeiten prüfen, erste Kostenschätzungen vorbereiten, Zuständigkeiten klären

laufend / jährlich

Einbindung in die Haushaltsplanung

Der Stadtrat entscheidet im Rahmen der Haushaltsberatungen, welche Maßnahmen finanziell möglich und politisch gewollt sind

mittelfristig

Umsetzung einzelner Projekte

zum Beispiel Aufwertung öffentlicher Räume, Freizeitangebote, Maßnahmen in den Ortschaften, Mobilitäts- und Infrastrukturthemen

alle zwei Jahre

Kontrolle und Bericht

Der Stadtrat soll regelmäßig über den Umsetzungsstand informiert werden

langfristig, 10 bis 15 Jahre

strategische Stadtentwicklung

Das ISEK dient als Orientierung für die Entwicklung der gesamten Stadt und ihrer Ortschaften

Stefanie Rückauf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/ Stadtmarketing