- Es gilt das gesprochene Wort! –
Vor gut einem halben Jahr hat die Teilhabemanagerin Sabine Ulrich ihre Arbeit aufgenommen.
Im ersten Halbjahr standen der strukturelle Aufbau, Bürgeranregungen und Netzwerkarbeit im Fokus.
Inhaltlich richtet sich das Teilhabemanagement auf den Alltag älterer Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen, insbesondere beim Zugang zu digitalen Angeboten wie dem städtischen Portal oder der Rufbus-Buchung per App.
Im April wurde das erste inklusive Lese-Café als barrierefreier Begegnungsort durchgeführt, begleitet vom Film „Honig im Kopf“ zum Thema Demenz.
Weitere Formate waren der Tag der Begegnung im Rosarium sowie das Bürgerkaffee „Smart im Dorf“ in Horla, das künftig als digitale Sprechstunde ausgeweitet wird.
Ab Juli startet eine systematische Bedarfsanalyse zur Barrierefreiheit im gesamten Stadtgebiet, wobei die Beteiligung der Bürger ausdrücklich gewünscht ist.
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Das städtische Strukturwandelvorhaben „Entwicklung einer Industriegroßfläche“ wird mit dem Beschluss zur öffentlichen Auslegung des
Bebauungsplanes einen weiteren Schritt Richtung Realisierung nehmen. Die Flächenentwicklung wird seitens Bund und Land mit Fördermitteln in Höhe von rund 44 Millionen Euro unterstützt,
der städtische Eigenanteil beträgt rund 4 Millionen Euro.
Der jetzt vorgelegte Angebotsbebauungsplan wird mit Ratsbeschluss der allgemeinen Öffentlichkeitsbeteiligung, der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Nachbargemeinden zugeführt,
welche standartmäßig über die Sommerpause abgehalten wird.
Die umfangreichen Unterlagen werden für die Dauer eines Monats über die Homepage der Stadt einsehbar sein sowie auch in den Räumlichkeiten des Fachdienstes Stadtplanung im Rahmen der regulären Öffnungszeiten.
Nach der Sommerpause wird dem Stadtrat der Abwägungsvorschlag zu den eingegangenen Stellungnahmen zur Beschlussfassung vorgelegt.
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Ich komme nunmehr zu einem Zwischenbericht zum Stand der Umbaumaßnahmen im Hortbereich der Grundschule „Am Rosarium“, die im Zuge der Umsetzung des Ganztagsförderungsgesetzes des Landes anstehen.
In der Vorbereitung der Ausführung des Projektes waren die Planungen anzupassen. Im Ergebnis dessen entfällt der zweite Rettungsweg zugunsten einer Rauchschutzdruckanlage.
Gleichzeitig zeigen sich Kostensteigerungen, sodass weitere Inhalte angepasst werden müssen. Besonders relevant ist die vollständige Barrierefreiheit, da Räume in mehreren Etagen genutzt werden.
Da im Objekt kein Aufzug vorhanden ist, wurde ein Außenaufzug als beste Lösung erörtert und zur Umsetzung entschieden.
Dieser ermöglicht barrierefreien Zugang vom Keller bis zum 2. Obergeschoss. Die insgesamt entstehenden Mehrkosten von rund 180.000 Euro werden mit 113.000 Euro durch den Landkreis Mansfeld-Südharz gefördert. Baubeginn ist April 2027, Abschluss Ende 2027.
Bereits in den Herbstferien 2026 beginnen die Bauarbeiten der Einzelmaßnahme Sanierung WC-Hort im Erdgeschoss sowie die Maßnahme 2 - Akustikdecken Horträume im Erdgeschoss - und den Speiseräumen im Untergeschoss. Stand jetzt - werden diese beide Einzelmaßnahmen bis März 2027 abgeschlossen sein.
Bereits eingeleitet ist die Beschaffung von neuer Bestuhlung in den Speiseräumen, zusätzlicher Ausstattung in den Gruppenräumen sowie ein Außenspielgerät und Sitzmöglichkeiten für den Außenbereich, was zum Ende des Jahres 2026 abgeschlossen sein wird.
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Ebenfalls auf dem Laufenden halten möchte ich Sie zu den Mitteln des Sondervermögens und den hier in Umsetzung befindlichen Maßnahmen.
In der Ratssitzung April hatte ich bereits über die Dachsanierung in der Kita Rotha berichtet. Der Termin zur Fertigstellung im Mai wurde eingehalten. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 40.136,59 Euro.
Die komplette Erneuerung der elektrischen Anlage durch die regionale Firma Elektrotechnik Rätzke erfolgt für 24.600 Euro über die Sommermonate. Die Erneuerung der Heizungsanlage folgt.
Die geschätzten Kosten sind hier mit ca. 24.000 Euro beziffert. Beide Baumaßnahmen werden durch Mittel aus dem Sondervermögen Bund – Kommunalarm finanziert.
Weitere Mittel des Sondervermögens finden Einsatz in der Kita Löwenzahn.
Geplant ist eine umfangreiche Sanierung der Böden und die Erneuerung der Akkustikdecken in allen Gruppenräumen. Aus dem Sondervermögen Bund - Kommunalarm stehen aktuell 115.000 € zur Verfügung.
Ziel ist es damit möglichst alle Gruppenräume sowie einen Großteil der Allgemeinbereiche realisieren zu können. Die bauliche Umsetzung soll bis Ende 2027 erfolgen,
Bauleistungen werden im öffentlichen Vergabeverfahren ausgeschrieben.
Im Ortsteil Oberröblingen erfolgt mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED mit 214 Leuchten für rund 118.000 Euro eine energetische Sanierung mit dem Ziel der Reduzierung des Stromverbrauchs.
Zudem werden Gehweg und Beleuchtung in der Grünen Gasse erneuert. Die Maßnahme wird mit circa 85.000 Euro geführt.
Ebenfalls in Oberröblingen wird die noch durch erhebliche Spurrillen beeinträchtigte Fahrbahnseite der Straße „Am Mittelfeld“ teilweise erneuert, um Verkehrssicherheit und Nutzbarkeit wieder zu verbessern.
Hier haben wir einen Mitteleinsatz von circa 103.000 Euro geplant.
In Wippra erfolgt eine Fahrbahnsanierung in der Straße „Bornholz“ Die Asphaltbefestigung von ca. 300m² wird mit einem Volumen von 103.441,63 Euro erfolgen.
Für die Hauptstraße in Morungen und Teile der Kernstadt in der Karl-Liebknecht-Straße sowie der Alban-Hess-Straße sind Oberflächenbehandlungen zur Substanzerhaltung für circa 488.000 Euro in der Umsetzung angearbeitet.
Die Umsetzung aller Maßnahmen ist zwischen Juli und November 2026 vorgesehen.
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Die aktuelle Inanspruchnahme des Liquiditätskredites mit Kontoauszug vom 29.06.2026 liegt bei 5,37 Millionen Euro.
Gemäß Fortschreibung der Liquiditätsplanung war der Monat Juni 2026 mit einer Inanspruchnahme von ca. 8 Millionen Euro ausgewiesen.
Im Rahmen der Fortschreibung der Liquiditätsplanung fällt nunmehr die endgültige Festsetzung der Kreisumlage für das Haushaltsjahr 2026 ins Gewicht.
Bei 40 % auf Zahlung von 12,7 Millionen Euro gerundet, hat dies natürlich erhebliche Auswirkungen wiederum auf die Liquiditätsplanung der Stadt Sangerhausen.
Monatlich mussten bisher, unter Verweis auf die vorläufige Festsetzung der Kreisumlage in Höhe des Hebesatzes von 2025, 811.000 Euro aufgebracht werden.
Nunmehr beträgt die monatliche Rate per Festsetzung 1.060.000 Euro.
Mit dem Festsetzungsbescheid selbst hat der Landkreis Mansfeld-Südharz keine Ausführungen zur der sich daraus ergebenen Nachzahlung für das 1. Halbjahr in Höhe von ca. 1,4 Millionen Euro getätigt.
Daher hat die Stadt Sangerhausen den Landkreis Mansfeld-Südharz gebeten, diese Nachzahlung liquiditätssichernd in das 4. Quartal zu schieben.
Mit Schreiben vom 26.06.2026 hat der Landkreis Mansfeld-Südharz allerdings diesen Antrag abgelehnt und für die laufende Woche einen Zahlungsplan bezüglich der aufgelaufenen
Differenzen angekündigt, welche in den Monaten Juli 2026 und August 2026 anfallen sollten.
Das Schreiben bleibt abzuwarten, da dies Auswirkungen auf die aktuelle Fortschreibung der Liquiditätsplanung haben wird.
Strategisches Ziel bleibt für die Verwaltung grundsätzlich die Liquiditätssicherung zu gewährleisten, um nunmehr parallel Kraft in die Aufstellung des Haushaltes 2027 zu stecken.
Der Landkreis Mansfeld-Südharz hatte im Austausch angedeutet, im Rahmen der Ausübung pflichtgemäßen Ermessens eine Überschreitung des Liquiditätskredites für einen bestimmten Zeitraum zu tolerieren,
welcher dann mit dem künftigen Haushalt auszugleichen ist.
Mein Ausblick auf die Besuche in den Ortschaften und die anstehenden Bürgersprechstunden runden wie gewohnt meinen heutigen Bericht ab:
Sie finden mich
am 18.08.26 in Wolfsberg für den Bereich Harzpforte und
am 27.08.26 in Oberröblingen.