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Goethestadt Kurier - Mitteilungsblatt der Goethestadt Bad Lauchstädt
Ausgabe 3/2026
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Große Einsatzübung in Bad Lauchstädt - Die Freiwillige Feuerwehr trainiert den Ernstfall

Erstmals im Einsatz - Das neue Führungsfahrzeug des Stadtwehrleiters

Erste Lagebesprechung der Einsatzkräfte unmittelbar nach dem Eintreffen am Übungsobjekt.

Vorbereitung des Löschangriffs - Einsatzkräfte rüsten sich mit Schlauchmaterial

Der erste Trupp betritt das Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung im Innenangriff

Nach erster erfolgreicher Menschenrettung - Die Gruppenführung koordiniert das weitere Vorgehen der Einsatzkräfte

Einweisung eines weiteren Atemschutztrupps für die Personensuche und Unterstützung im Innenangriff

Auch die letzte vermisste Person konnte erfolgreich gerettet und mittels Tragetuch aus dem Gebäude gebracht werden

Nach Abschluss der Übung versammelten sich die Einsatzkräfte zur Nachbesprechung und Auswertung des Einsatzgeschehens

Großaufgebot vor Ort - Einsatzfahrzeuge prägen das Bild rund um die Schule

Sirenen, Einsatzfahrzeuge und ein koordiniertes Vorgehen unter Atemschutz: Was am Samstag, den 14. März zunächst wie ein realer Einsatz wirkte, war Teil der diesjährigen Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehren der Goethestadt Bad Lauchstädt, anlässlich des 137-jährigen Bestehens der Ortsfeuerwehr Bad Lauchstädt.

Um 15:16 Uhr heulten die Sirenen im Stadtgebiet auf, zeitgleich wurden die Ortsfeuerwehren Bad Lauchstädt, Schafstädt und Delitz am Berge alarmiert. Im weiteren Verlauf erfolgte dann eine Nachalarmierung der Ortsfeuerwehren Milzau-Klobikau und Großgräfendorf, sodass ein umfangreiches Einsatzaufgebot zur Verfügung stand.

 

 

Als Übungsort diente die Gemeinschaftsschule Johann Wolfgang von Goethe, deren komplexe Gebäudestruktur realitätsnahe Einsatzbedingungen bietet. Ausgangslage war ein simulierter Brand im Kellerbereich, infolgedessen die Brandmeldeanlage auslöste. Zum Zeitpunkt des Szenarios befanden sich Schülerinnen und Schüler im Gebäude. Trotz eingeleiteter Evakuierung galten mehrere Personen als vermisst, darunter auch der Hausmeister.

Unmittelbar nach Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde eine Rauchentwicklung festgestellt und die Lageerkundung eingeleitet. Parallel dazu erfolgte die Strukturierung des Einsatzes in mehrere Einsatzabschnitte, unter anderem für Menschenrettung, Brandbekämpfung und Wasserversorgung.

Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude vor, durchsuchten die Räume systematisch und konnten die vermissten Personen zügig auffinden und in Sicherheit bringen.

 

 

 

 

 

Insgesamt waren 54 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter 19 Atemschutzgeräteträger, die unter erschwerten Bedingungen im Innenangriff eingesetzt wurden. Neben der Menschenrettung standen insbesondere die Koordination der Einsatzabläufe sowie das Zusammenspiel der einzelnen Ortsfeuerwehren im Fokus.

 

 

 

Ziel der Übung war es, die Alarm- und Ausrückeordnung sowie die Zusammenarbeit der Kräfte unter realistischen Bedingungen zu überprüfen und weiter zu festigen. Darüber hinaus diente die Übung der Vertiefung bestehender Ausbildungsinhalte sowie der Vorbereitung auf zukünftige Einsatzlagen.

Die Jahreshauptübung verdeutlichte die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren der Goethestadt. Gleichzeitig unterstreicht sie das große Engagement der Kameradinnen und Kameraden, die sich ehrenamtlich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.