Staatssekretärin Stefanie Pötzsch richtete zur Eröffnung des Kurmittelhauses Grußworte an die Gäste und würdigte die Bedeutung des Projekts für die Region
Bürgermeister Christian Runkel begrüßte die Gäste im Kurmittelhaus
Das Lauchstädter Wasser wurde den Gästen in eigens gestalteten Trinkgefäßen gereicht, die künftig auch vor Ort erhältlich sein werden
Liebevoll gestaltete Details unterstrichen den festlichen Charakter der Veranstaltung
Die Geiseltaler Weinprinzessin Luisa schenkte den Gästen regionale Weine aus
Kaess Light sorgte im stimmungsvoll ausgeleuchteten Kursaal für die musikalische Begleitung des Festabends
Mit einer feierlichen Veranstaltung wurde am 13. Mai 2026 das neue Kurmittelhaus in Bad Lauchstädt offiziell eröffnet. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung waren der Einladung gefolgt, um diesen besonderen Moment gemeinsam zu erleben. Bereits seit dem 1. Mai 2026 steht das Kurmittelhaus täglich von 08:00 bis 20:00 Uhr für Besucherinnen und Besucher offen. Seitdem nutzen zahlreiche Gäste die Möglichkeit, Kneippanwendungen auszuprobieren, die neue Kaltinhalierhalle zu besuchen oder das Wasser vor Ort zu verkosten.
Schon vor Beginn der eigentlichen Eröffnungsfeier herrschte rund um das Kurmittelhaus eine besondere Atmosphäre. Ein großer, bunter Ballonbogen schmückte die Fassade des Gebäudes und gegen 18:30 Uhr versammelten sich zahlreiche Gäste vor dem Eingang, um den Worten von Bürgermeister Christian Runkel zu lauschen. Auch Brunnenkönigin Mia I. trug mit einem Auszug aus Schillers „Freude schöner Götterfunken“ zum feierlichen Rahmen der Veranstaltung bei, bevor anschließend auch Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus und Landwirtschaft einige Worte an die Anwesenden richtete.
Ein besonders emotionaler Moment folgte wenig später, als alle Gäste gemeinsam Luftballons mit angehefteten Postkarten in den Abendhimmel steigen ließen. Nun bleibt die spannende Frage, ob eine der Karten ihren Weg zurück nach Bad Lauchstädt finden wird.
Im Anschluss öffneten sich erstmals offiziell die Türen des Kurmittelhauses. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Heilwasser in einem eigens hierfür gestalteten Trinkgefäß, welches künftig auch vor Ort erhältlich sein wird. Gleichzeitig wurde erstmals das neue Video zur Geschichte des Kurmittelhauses präsentiert, das zukünftig dauerhaft im Gebäude zu sehen sein soll. Die Premiere wurde von den Gästen mit großem Applaus bedacht.
Danach nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von den neuen Angeboten vor Ort zu machen, die Kneippanlagen auszuprobieren oder die Kaltinhalierhalle zu besuchen. Überall wurde sich ausgetauscht, ausprobiert und gestaunt – spürbar war vor allem die Freude darüber, dass das traditionsreiche Thema „Heilwasser“ in Bad Lauchstädt nun wieder erlebbar geworden ist.
Die Feierlichkeiten setzten sich anschließend im Großen Kursaal fort. Dort erwartete die Gäste eine besondere Kombination aus Konzert, kulinarischem Angebot und stimmungsvoller Atmosphäre im Kerzenschein. Für die musikalische Begleitung sorgte die Kaess Light Bigband, die den Abend musikalisch umrahmte. Zwischendurch unterhielten Bürgermeister Christian Runkel in der Rolle Friedrich Schillers sowie Thomas Werner als Johann Wolfgang von Goethe die Gäste mit Gedichten, Anekdoten und humorvollen Gesprächen.
Nicht nur die eindrucksvolle Atmosphäre des illuminierten Kursaals sorgte für Begeisterung – auch die Mitarbeiterinnen der Goethestadt Bad Lauchstädt in historischen Kostümen wurden von vielen Gästen bewundert und verliehen dem Abend einen ganz besonderen Charme.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden dankende Worte Staatssekretärin Stefanie Pötzsch, die beteiligten Firmen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, die Stadträtinnen und Stadträte sowie an Sandra Koch und Stefanie Schmidt von der Goethestadt Bad Lauchstädt gerichtet. Beide Mitarbeiterinnen haben die Maßnahme über einen langen Zeitraum begleitet und maßgeblich vorangebracht.
Die feierliche Eröffnung des Kurmittelhauses machte deutlich, wie eng in Bad Lauchstädt Tradition, Geschichte und moderne Gesundheitsangebote miteinander verbunden werden und welch große Bedeutung dieses Projekt für die zukünftige Entwicklung der Stadt besitzt.