Stadtwehrleiter Stefan Thielmann
(v. l. n. r.) Thomas Werner, Kreisbrandmeister Marcus Heller, Stadtwehrleiter Stefan Thielmann, Innenministerin Tamara Zieschang, Eva Feußner, Bürgermeister Christian Runkel und Ronny Just
Gemeinsames Gruppenfoto anlässlich der Übergabe des Zuwendungsbescheides
Bürgermeister Christian Runkel und Innenministerin Tamara Zieschang bei der Vorführung der Netzersatzanlage
Am 6. August 2026 wurde es voll auf dem Gelände der Ortsfeuerwehr Milzau-Klobikau. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge prägten das Bild und Kameradinnen und Kameraden aus allen Ortswehren der Goethestadt Bad Lauchstädt waren der Einladung des Stadtwehrleiters gefolgt. Anlass war die feierliche Übergabe eines Zuwendungsbescheides für die Anschaffung einer Netzersatzanlage.
Neben Bürgermeister Christian Runkel und einigen Mitgliedern des Stadtrates waren unter anderem Kreisbrandmeister Marcus Heller, Landtagsabgeordnete Eva Feußner sowie Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang zu Gast.
Nach der Begrüßung durch Stadtwehrleiter Stefan Thielmann richtete die Innenministerin einige Worte an die Anwesenden. Sie hob insbesondere die große Bedeutung des Ehrenamtes für den Brandschutz hervor. Dieser werde maßgeblich durch die vielen ehrenamtlich engagierten Kameradinnen und Kameraden getragen. Gleichzeitig solle künftig auch dem Katastrophenschutz noch mehr Aufmerksamkeit gewidmet und weiter in eine zeitgemäße technische Ausstattung investiert werden.
Auch Bürgermeister Christian Runkel nutzte die Gelegenheit, den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr seinen Dank auszusprechen. Er zeigte sich stolz auf das große Engagement, auf das sich die Goethestadt verlassen könne, und betonte zugleich die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen in die Entwicklung und Ausstattung der Feuerwehren. Dass trotz Ferienzeit so viele Kameradinnen und Kameraden der Einladung gefolgt waren, habe ihn besonders beeindruckt und einmal mehr gezeigt, wie stark das Ehrenamt innerhalb der Goethestadt aufgestellt ist.
Im Mittelpunkt des Abends stand schließlich die symbolische Übergabe des Zuwendungsbescheides: 50.000 Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur fließen in die Anschaffung einer Netzersatzanlage. Gemeinsam mit der notwendigen Beleuchtung belaufen sich die Gesamtkosten der Anschaffung damit auf rund 108.000 Euro.
Zur Erklärung: Eine Netzersatzanlage, kurz NEA, ist ein leistungsstarkes Notstromaggregat. Bei einem länger andauernden Stromausfall kann sie dazu beitragen, die notwendige Energieversorgung sicherzustellen. Gerade mit Blick auf mögliche Krisen- und Katastrophenlagen ist eine zuverlässige und unabhängige Stromversorgung ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Vorsorge.
Wie eine solche Anlage funktioniert, konnten sich die Gäste an diesem Abend direkt vor Ort ansehen. Ein vergleichbares Gerät wurde präsentiert und dessen Funktionsweise erläutert.
Die Förderung ist damit nicht nur eine Investition in moderne Technik, sondern zugleich ein weiterer wichtiger Baustein für einen leistungsfähigen Brand- und Katastrophenschutz in der Goethestadt Bad Lauchstädt.