Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Eltern,
der 31. August wird vielen Familien, Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern in Erinnerung bleiben: Nach einem Feuerwehreinsatz wegen ausgelaufener Altchemikalien musste das Gebäude der Goetheschule vorsorglich vollständig gesperrt werden. Die Gesundheit der Kinder und aller Beschäftigten hatte dabei oberste Priorität. Bis zur Sanierung der betroffenen Bereiche und zur Freigabe durch das Gesundheitsamt vergingen knapp drei Wochen.
Für unsere Grundschule Goetheschule, unseren Hort „Regenbogen“ und die Freie Christliche Schule, die ebenfalls im Gebäude unterrichtet, mussten buchstäblich über Nacht Ausweichlösungen gefunden werden. Dass Unterricht und Betreuung in dieser Zeit weitgehend gesichert werden konnten, ist alles andere als selbstverständlich – es ist das Ergebnis eines Zusammenhalts, auf den wir in unserer Stadt stolz sein können. Dafür möchte ich mich, auch im Namen der Stadt als Träger von Grundschule und Hort, bei allen Beteiligten herzlich bedanken.
Mein erster Dank gilt den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für ihren schnellen und umsichtigen Einsatz am 31. August. Sie waren sofort vor Ort, haben besonnen gehandelt und die Lage gesichert.
Ebenso herzlich danke ich allen, die uns kurzfristig Räume zur Verfügung gestellt haben:
| • | der Katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt Schirgiswalde, in deren Räumlichkeiten die Klassen 3 und 4 unterrichtet werden konnten, |
| • | dem Katholischen Kinderhaus, das mit großer Flexibilität Platz für die Schulbetreuung der Klasse 2 geschaffen hat, |
| • | unserer städtischen Kita „Regenbogen“, die die Klasse 1 aufgenommen hat, sowie |
| • | der Feuerwehr Schirgiswalde, die ihre Räumlichkeiten für unseren Hort geöffnet hat. |
Der Goetheschule – der Schulleitung und dem gesamten Kollegium – danke ich für die gute Zusammenarbeit, ihre Flexibilität und die umsichtige Steuerung des Unterrichts an den verschiedenen Standorten. Dem Team unseres Hortes „Regenbogen“ danke ich dafür, dass es die Betreuung der Kinder unter ungewohnten Bedingungen mit viel Einsatz und Flexibilität aufrechterhalten hat.
Ein großes Dankeschön geht an den Speiseservice Gutsche: Obwohl Speiseraum und Schulküche während der Sperrung nicht genutzt werden konnten, hat er die Kinder weiterhin mit Mittagessen in Assietten versorgt. Vielen Dank für diese Flexibilität!
Dem Christlichen Schulverein e. V. danke ich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, für seine Flexibilität und dafür, dass er den Unterricht der Freien Christlichen Schule in dieser Zeit abgesichert hat. Wie das gelungen ist, lesen Sie im Beitrag auf der Seite...
Ein ganz besonderer Dank gilt Ihnen, liebe Eltern. Andere Wege, neue Abholorte und kurzfristige Informationen haben Ihnen in diesen Wochen einiges abverlangt. Ihr Verständnis und Ihre Flexibilität haben wesentlich dazu beigetragen, dass diese Zeit für die Kinder so gut wie möglich verlaufen ist.
Nicht zuletzt danke ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Sie haben die vielen Aufgaben – von der Organisation der Ausweichquartiere über die Abstimmung mit den Behörden bis zur Koordinierung der Sanierung – schnell und zuverlässig abgearbeitet und so dafür gesorgt, dass das Schulgebäude zügig wieder freigegeben werden konnte.
Die vergangenen Wochen haben gezeigt, was in Schirgiswalde-Kirschau möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Herzlichen Dank dafür!