startete das neue Jahr. Es gab eine Vielzahl von Themen, Veranstaltungen und Terminen, die außerordentlich vielfältig waren. Nachdem die Sternsinger Anfang Januar nun mittlerweile aus Tradition im Rathaus die stellvertretenen Bürgermeister, den Ortsvorsteher und den Bürgermeister besuchten, hatte Pfarrer Frydrych im Januar zu einem Ehrenamtstreffen geladen. Es war für mich überwältigend zu sehen, wie viele ehrenamtliche Helfer in der Kirchgemeinde aktiv sind. Auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschön für die dauernde Bereitschaft, die Kirchgemeinde zu unterstützen. Höchsten Respekt können wir alle nur haben, vor allem denen gegenüber, die sich für andere einsetzen. Auch die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr ist für uns als Stadt eine wichtige Veranstaltung, um Danke zu sagen. Die Vielzahl der Kameraden zeigt auch hier deutlich, dass es eine große Bereitschaft gibt, sich einzubringen und zu helfen. Unsere Stadt Schirgiswalde-Kirschau unterstützt dieses Ehrenamt größtmöglich. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen durch den Ersatzneubau des Feuerwehrgerätehauses Crostau-Callenberg ist ein wesentlicher Bestandteil davon. Wenn wir uns bei allen Engagierten bedanken, möchten wir uns sicherlich auch bei den bedanken, die sich hauptberuflich für unsere Stadt einsetzen. Aufgrund des Wintereinbruchs im Januar ist hier unser städtischer Bauhof zu erwähnen, der immer wieder versucht, die Straßen, Wege und Plätze in unserem Stadtgebiet vor allen Dingen im Winter befahrbar zu halten.
Bei den Herausforderungen für die Zukunft haben wir immer wieder Schwerpunktsetzungen, welche wir bearbeiten. Für die Bevölkerung ist gegenwärtig das Thema des Einzelhandels von großem Interesse. Da wir gegenwärtig im Grundzentralen Verbund nicht so richtig vorwärtskommen, habe ich das Landratsamt gebeten, zu prüfen, ob ein Schlichter unter Hinzunahme aller Gemeinden, eine Lösung für das Bautzener Oberland gemeinsam mit uns erarbeiten könnte. Wie in den Einwohnversammlungen schon gesagt, bedarf es für Schirgiswalde einer Lösung, denn kein Markt ist keine Option für die deutliche Unterversorgung in unserem Stadtgebiet. Über die gegenwärtigen Entwicklungen möchte ich Sie gerne im nächsten Mitteilungsblatt näher informieren. Aufgrund des gegenwärtigen Zustandes ist die generelle Entwicklung im Grundzentralen Verbund und demnach in unserem Oberland gefährdet. Das betrifft nicht nur den Einzelhandel, sondern Gewerbe- und Handelsansiedlung im Allgemeinen, Ausweisung von Wohnbaugebieten, aber auch Schulstandorten und dergleichen. Es ist für mich überhaupt nicht erklärbar, dass es uns nicht gelingt, gemeinsam an einem Tisch eine Lösung zu erarbeiten. Die angespannte Haushaltssituation in allen Gemeinden ist festzustellen. Weiterhin stellen wir aber auch fest, dass Klageverfahren für die beteiligten Gemeinden, also auch z.B. die Stadt Wilthen Kosten verursacht, die wir alle gemeinsam vor den Bürgern rechtfertigen müssen. Ich bin davon überzeugt, dass es uns gelingen muss, an einem Tisch eine Lösung zu finden. In unseren Gemeinden haben wir vielerorts dringenden Handlungsbedarf, der einer finanziellen Untersetzung bedarf und wo die „eingesparten“ Rechtsanwaltskosten einer sinnvolleren Verwendung zugeführt werden könnten.
Die Themen von Veranstaltungen in unserem Stadtgebiet sind immer wieder Grund zur Freude. Neben den durchgeführten Weihnachtsbaumverbrennen fand in Crostau eine Winterwandung, organisiert durch den Ortschaftsrat, statt und alle Faschingsfans stecken jetzt schon in den vollen Vorbereitungen für die kommenden Veranstaltungen. Die Wanderungen, welche im letzten Jahr in Kirschau und Schirgiswalde durchgeführt wurden und mit der Winterwanderung in Crostau zeigen großes Interesse an solchen Gelegenheiten, miteinander gemeinsam was zu unternehmen und ins Gespräch zu kommen. Wenn sich Rodewitz als vierte Ortschaft ebenfalls diesem Thema annimmt, gehe ich davon aus, dass es eine schöne Tradition werden kann, die unsere Ortschaften als auch unsere Stadt bereichern. Über 200 Personen, die bisher an den Wanderungen teilgenommen haben, entsprechen diesem großen Interesse. Genau in der gleichen Höhe wie Bürgerinnen und Bürger bei den Einwohnerversammlungen mit 200 Gästen festzustellen waren. Die Unterstützung der Vereine hier in Crostau durch den Kälberstein e.V. ist für das Gelingen dieser Veranstaltung auch von entscheidender Bedeutung und einer Danksagung wert. Der Fasching wird durch ein Umzugsvorbereitungsteam durch den Faschingsclub und Matthias Schulze mit seinem Team unterstützt und durch die Stadtverwaltung immer wieder gut organisiert. Es ist nicht selbstverständlich, dass neben einem ausgebuchten Diskofasching in der Körse-Halle, im Zelt eine Veranstaltung für junggebliebene Erwachsene stattfindet. Am Tag darauf, am Sonntag also, Frühschoppen, Faschingsumzug, Kinderfasching und Aftershow-Party stattfindet. Der Rosenmontag ist die Gelegenheit, sich das volle Programm unseres Faschingsclubs anzuschauen und im Anschluss daran das Tanzbein zu schwingen. Abgerundet wird dieser Reigen der Veranstaltungen durch die Dankesveranstaltung im Zelt. Ich danke schon jetzt allen Engagierten, die sich für das Gelingen dieser Veranstaltung einsetzen und viele Stunden ihrer Zeit dafür investieren.
Das alles zeigt, wie lebens- und liebenswert unsere Stadt Schirgiswalde-Kirschau ist und es passt aus diesem Grund treffend, dass wir als Stadt daran interessiert sind, Gebäude zu sanieren, Häusern neues Leben einzuhauchen, als auch Investoren zu sehen, die neue Wohnungen in unserem Stadtgebiet bauen. Als Beispiel dafür ist das Gespräch für den Bau von größeren Wohnungen am Lärchenberg-Treffpunkt anzusehen. Auch bei diesen Investoren möchte ich mich bedanken und noch viele ermutigen, sich daran zu beteiligen. Auf Rückblick und Voraussicht werden wir beim Neujahresempfang eingehen.
Im Hinblick darauf verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen