und es würde so wenig funktionieren ohne Ehrenamt in unserer Stadt. Das gesamte gesellschaftliche Leben ist weitestgehend durch das Engagement von so vielen Ehrenamtlichen geprägt. Sicher denken wir bei Ehrenamt immer zuerst an die ehrenamtlichen Rettungskräfte und die Mitglieder der Feuerwehren bei uns im Stadtgebiet. Den Dank dafür haben wir schon oft ausgesprochen. Es gehört jedoch neben diesen auch eine breite Palette von anderen Themengebieten dazu, die ehrenamtlich in unserer Stadt organisiert sind. Die größte Anzahl dürfte neben unseren Kameraden in den Feuerwehren die Übungsleiter und Trainer in unseren Sportvereinen betreffen. Sie leisten eine Nachwuchsarbeit und binden Kinder und Jugendliche an unsere Stadt. Auch dafür ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle. Wir haben demnächst die Vereinsförderung sowie die Neufassung der Benutzungs- und Entgeltordnung für die öffentlichen Einrichtungen auf der Tagesordnung. Zielstellung ist hierbei, den Fokus auf die Kinder- und Jugendarbeit bei den ermäßigten Entgelten zu legen, aber auch für die anderen Nutzer unserer Einrichtungen leistbar zur Verfügung zu stellen. Die Stadt übernimmt hierbei einen sechsstelligen Betrag, um die Entgelte zu unterstützen. Dennoch wissen wir alle, dass sich die Betriebskosten in den letzten Jahren erheblich erhöht haben und 5,00 € als Nutzungsentgelt für eine Turnhalle zukünftig nicht mehr realistisch ist, wenn die reinen Betriebskosten reel bei über dem 10fachen liegen. Aus diesem Grund haben wir mit den Vereinsvertretern und den Stadträten Diskussionen zur Ausgestaltung der konkreten Höhe geführt. Und auch da zeigt sich das Ehrenamt, wenn ehrenamtliche Ortschafts- und Stadträte sich intensiv mit der Entwicklung in unserer Stadt auseinandersetzen.
Sie sind hierbei ein wichtiges Bindeglied unserer Stadtgesellschaft und machen sich die Entscheidungen nicht leicht. Diskussionen in den Räten dienen zur Findung eines Kompromisses, der unsere Stadt in die Lage versetzt, möglichst langfristig positiv in die Zukunft zu schauen und in bestimmten Situationen diese Themenlagen konstruktiv miteinander zu besprechen und auszudiskutieren. So haben sich zwei Vertreter des Stadtrates, Herr Sebastian Heidrich und Herr Torsten Heidrich, bei der Beratung mit dem Landrat und den anderen Gemeinden des Grundzentralen Verbundes zum Thema Einzelhandel mit eingebracht. Hier haben wir für die nächsten Wochen weitere Termine angesetzt und trotzdem möchte ich es nicht versäumen, die Zusammenfassung des Landrates zu diesen Gesprächen zu veröffentlichen.
„Wie weiter im Oberland? Diese Frage hat uns gestern bei einem erneuten Gespräch mit den Bürgermeistern von Sohland, Schirgiswalde-Kirschau, Wilthen und Neukirch/Lausitz beschäftigt.
Nachdem in den drei zuvor stattgefundenen Gesprächen noch kein Kompromiss erzielt werden konnte, fand das gestrige Gespräch gemeinsam mit weiteren Vertretern des Grundzentralen Verbundes - also den damit betrauten Stadt- und Gemeinderäten bzw. Verwaltungsmitarbeitern - statt. Thema war die Situation des Einzelhandels im Oberland, aber letztlich ging es auch um die grundsätzliche Zusammenarbeit in diesem Verbund. Wir haben verschiedene Möglichkeiten diskutiert.
Ein Wohlfühltermin, so meine Einschätzung, war es nicht. Aber wir haben uns zu einem erneuten Gesprächstermin in der erweiterten Runde vereinbart. Bis dahin soll in jeder Kommune der Bürgermeister gemeinsam mit seinen Stadt- und Gemeinderäten die jeweiligen Vorstellungen für künftige Möglichkeiten im Bereich des Einzelhandels definieren. Das wird dann die Grundlage für den nächsten Termin darstellen.
Also: Noch keine Lösung, aber ein nächster Schritt, ein nächstes Gespräch, die Hoffnung auf ein gutes Ende gebe ich natürlich nicht auf.“
(Quelle: Facebook - Udo Witschas - Unser Landrat für Bautzens Beiträge)
Auch für diese Diskussion und Mitwirkung sollten wir uns bei allen Aktiven außerordentlich bedanken. Herausforderungen wie die Entwicklung einer Konzeption für die Stadt Schirgiswalde-Kirschau im Zusammenhang mit den niedrigen Geburtenzahlen und dem Umgang mit den Kindergärten und Schulen sind nicht immer die einfachsten Themenlagen. Und dennoch steht weiterhin auf der Tagesordnung die Initiierung eines Kinder- und Jugendbeirates, der eine Beteiligung der Jüngsten unserer Gesellschaft vorsieht.
Ebenfalls auf der Tagesordnung des Stadtrates stehen Themen wie Bestellung von Friedensrichter, Ortschronisten sowie Ortswegewarten. Auch diese Aufgaben werden in unserer Stadt durch ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen. Sie sind in der Regel nicht für jeden immer im Fokus, aber wir können feststellen, dass eben wenig funktionieren würde, ohne das Ehrenamt in Schirgiswalde-Kirschau. Selbstverständlich gilt der Dank auch denen, die sich in diesen Bereichen für unsere Stadt Schirgiswalde-Kirschau einsetzen. Zum Letzten möchte ich Elternräte in unseren Kindergärten und Schulen erwähnen, die sich aktiv zum Wohle unserer Kinder einsetzen.
Mit großer Freude habe ich wahrnehmen können, dass sich zu Mitte Mai der Schulförderverein der Grundschule Kirschau gegründet hat und möchte hiermit mitteilen, dass wir für eine konstruktive Zusammenarbeit jederzeit zur Verfügung stehen. Anwesend war neben den Gründungsmitgliedern auch unsere Schulleiterin Frau Nowak, unsere ehemalige Schulleiterin Frau Köhler sowie ich als Bürgermeister. Ich wünsche dem Schulförderverein viel Kraft und gratuliere Frau Katja Neumann zur erfolgreichen Wahl zur Vorsitzenden.
Wir sehen, es geht viel mit Ehrenamt in unserer Stadt und am meisten geht, wenn wir uns alle zusammen für unsere Stadt einsetzen. Ich wünsche uns einen schönen Sommer und verbleibe
mit freundlichen Grüßen