Wie immer wurde bereits seit Jahresanfang organisiert, vorbereitet, gesprochen, besprochen, festgelegt...
Viele, die in den letzten Jahren Aufgaben übernommen hatten, stimmten unkompliziert zu und waren bereit auch Pfingstbier 2026 liebevoll mitzugestalten. Neue Gesichter meldeten sich, um Arbeiten zu übernehmen.
Ein guter Start.
In der Woche vor unserem Fest ging es dann in die „heiße Phase“. Alle Einkäufe mussten stehen, die Tombola wurde vorbereitet und vorgepackt. Pünktlich stand unser Festzelt auf dem Platz, so dass der Bühnenaufbau beginnen konnte.
Das Wetter versprach Hitze.
Pfingstsamstag, 23. Mai 2026:
Pünktlich um 07.00 Uhr zogen unsere Pfingstburschen los, gut versorgt mit einem kleinen Imbiss, in den Forst, um unsere Maien zu schlagen.
Unterbrochen durch eine kleine Mittagspause, wurde jedes Haus mit einer Pfingstmaie bestückt, die dann von den Hausbewohnern herausgeputzt werden konnte.
Unser ganzes Dorf war herrlich geschmückt.
In der Zwischenzeit trafen sich die Frauen und Mädchen zum Kränzebinden.
Eine große Runde hatte sich auch hier zusammengefunden und es gab bald die ersten, wunderschönen Ergebnisse.
Zwischendurch wurde an der Deko für unser Festzelt gewerkelt und anschließend die Kremser geschmückt.
Und schon ging es weiter - rüber ins Festzelt.
Da hatten doch die Heinzelmännchen bereits alle Bierzeltgarnituren aufgebaut. Toll, denn bei der Hitze war arbeiten echt anstrengend!
Luftballons wurden aufgeblasen, Wimpelketten aufgehängt, Strom verlegt, Pavillons aufgerichtet…. bald war alles fertig.
Um 18.00 Uhr startete die Generalprobe zum hausgemachten Programm - und sie versprach eine tolle Show für den Pfingstsonntagabend!
Unsere Kirchengemeinde lud um 19.00 Uhr zum Pfingstbieranstich ein. Bereits eine weitere, liebgewonnene Tradition. So konnte der Abend entspannt ausklingen und sich alle auf den morgigen Tag einstimmen.
Pfingstsonntag 24. Mai 2026
Blauer Himmel, keine Wolke. Eigentlich perfekt, wenn das Thermometer nicht so schnell klettern würde…
Ab 07.30 Uhr wurde an unseren Clowns - mit viel Farbe und Geschick - Hand angelegt.
Dazu kamen unsere strahlenden Pfingstjungfern sowie die stattlichen Ausschenker.
Alle versammelt und gut gelaunt - unser Umzug war komplett… und schon kam das Kommando des Ausschreiers: „Aufsitzen“ und es ging los.
Traditionell ging es von Haus zu Haus. Unsere Clowns vorneweg, die Ausschenker hinterher… und dann unser toll geschmückter Umzug mit der Kapelle, den Jungfern und unseren beiden Ausschreiern, begleitet von unserer Feuerwehr und zwei Polizeifahrzeugen.
Während der Umzug noch von Haus zu Haus - allen Bewohnern - frohe Pfingsten wünschte, wurde auf dem Festplatz schon fleißig gewerkelt, für einen bunten Familiennachmittag,
Denn bald würden die ersten Gäste hier eintreffen.
Dank vieler, fleißiger Hände war alles fertig und wir konnten beginnen, mit:
Tombola, Bücherflohmarkt, Kremserfahrten, Kuchenbasar, Eisstand, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone. Kinderschminken, Reiten für Kinder, Zuckerwatte und Popcorn, Hüpfburgen, die Hohenweidener Spezialitäten. Schön, dass das Hähnekrähen wieder traditionell dabei ist.
Unter neuer Führung, aber mit gewohntem Spaßfaktor lief unsere Pfingstolympiade und gleich nebenan ein liebevoll gestalteter Bastelstand für unsere Jüngsten sowie der Stand der HUSG, die schon bald ihr 25jähriges Jubiläum feiert - und herzlich dazu einlädt.
Grill, Bierwagen und Cocktailstand hatten für jeden Geschmack etwas dabei.
So verging der Nachmittag wie im Flug.
Gegen 17.00 Uhr gab es die Auswertung und Preisverleihungen zur diesjährigen Pfingstolympiade.
Schön, dass diese bereits 19jährige Tradition unter neuer Führung fortgesetzt werden kann und dass Organisation und Umsetzung weiterhin so liebevoll und umsichtig gestaltet werden und auch viele der bisherigen Helferinnen und Helfer dabei geblieben sind!
Nachdem die Stände zurückgebaut worden waren, sammelten sich die Gäste im Festzelt.
Als um 18.00 Uhr unser hausgemachtes Programm anmoderiert wurde, war das Zelt sehr, sehr gut gefüllt - und alle gespannt auf die nun folgenden Darbietungen.
Was uns hier geboten wurde, war ein wahres Feuerwerk aus genialen Choreografien, tollen Kostümen, Akrobatik, Spaß und so vielen Details. Einfach Spitze!
Durch die Kombination der Tanzteufel, des Hohenweidener Herrengedecks, den Mini-Tanzteufeln, den beiden AS-Frauen und den Queens of Darkness war für jeden Geschmack etwas dabei, was die Stimmung im Zelt so richtig anheizte und die Akteure mit großem Applaus und „Zugaberufen“ belohnte.
Nach dem Programm startete der Tanz für Jung und Alt.
Eine riesige Herausforderung für unseren DJ, der natürlich bemüht war allen Altersgruppen gerecht zu werden.
Der Pfingstmontag stand dann im Zeichen von „Aufräumen und Saubermachen“. Aber auch dies wurde - Dank vieler Hände - schnell erledigt.
… das war Pfingstbier 2026. Es wird uns als tolles Familienfest in Erinnerung bleiben!
Besonders schön war zu sehen, dass nicht nur „in Familie und mit Freunden“ gefeiert wurde, sondern auch bei den Vorbereitungen bereits viele Dinge „in Familie und mit Freunden“ in Angriff genommen wurden:
Da waren „Vater und Sohn“ beim Maienschlagen bzw. -ausfahren genauso dabei wie Mutter und Tochter beim Kränzebinden. Opa, Sohn und Tochter sowie die Enkel beim Umzug. Ganze Familien fand man in einzelnen Ständen wieder. Freundinnen und Freunde stemmten gemeinsame Aufgaben und hatten Spaß dabei.
Unser Dank geht an alle Helferinnen und Helfer, unsere Feuerwehr, die Polizei, die HUSG und die HUSG-Sektion KUJA, die Bäckerei Ramm, Familie Gschoßmann, den vielen privaten Initiativen (die unserem Festplatz Eis und Popcorn bescherten oder andere kurzfristige Orga-Aufgaben übernahmen, wie die Versorgung von Umzug und Maienschlägern), die Fleischerei Ludwig, unseren DJ, der in Eigeninitiative bemüht war durch zusätzliche Boxen das hausgemachte Programm bis in den hinteren Teil des Zeltes zu tragen, die fleißigen Hobbybäcker und Tombolapreise-Spender, unseren Sponsoren, die Kleintierzüchter Hohenweiden und Umgebung e. V., der Eisdiele in Rockendorf für die spontane „Abkühlung der Umzugsmitwirkenden“, den Bauhof der Gemeinde Schkopau... und vielen mehr.
Der größte Dank geht an unser gesamtes Dorf, also an euch alle.
Nur durch diesen unbeschreiblichen Zusammenhalt und die vielfältige Unterstützung kann Pfingstbier als Tradition weiterleben.
Danke.
Wir waren sehr froh, dass bei der großen Hitze alle, die die Strapazen der letzten Tage auf sich genommen haben, es (mehr oder weniger) gut überstanden haben.
Umso trauriger ist der Umstand, dass auf unserem Festplatz medizinische Versorgung notwendig war. Wir kennen keine genauen Umstände, aber wir möchten von dieser Stelle unsere Genesungswünsche senden.