Wie in der letzten Ausgabe des Saale-Elster-Luppe-Aue-Kuriers angekündigt, fand von Freitag, dem 28.08. zum Samstag, dem 29.08., der diesjährige 24-Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr Ermlitz statt.
Auch dieses Mal hatte das Betreuerteam viele Übungen und Ausbildungseinheiten vorbereitet. Anfang des Jahres durften die Jugendlichen sogar selbst Wünsche für die verschiedenen Einsatzszenarien äußern, von denen einige auch berücksichtigt worden sind.
Nachdem die Jugendlichen sich umgezogen und ihre Feldbetten aufgebaut hatten, begann der Dienst mit einem Appell, bei dem die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr durch unseren Ortswehrleiter Björn Kohl an die Jugendabteilung übergeben worden sind. Danach hieß in einer Einheit „How to funken“ zu wiederholen, was man über das Funken und die Kommunikation während eines Einsatzes schon gelernt hat.
Noch am Freitag waren dann drei Einsatzübungen zu absolvieren. Als erstes musste eine Ölspur auf der Brücke Oberthau beseitigt werden. Nach dem Abendessen ging es mit einer Suche nach einer vermissten Person in der Aue weiter. Hier unterstützen die Jugendlichen mittels einer Menschenkette die Suche, bevor die Hunderettungsstaffel den Jugendlichen ihr Können zeigte. Zum Abschluss des Tages musste noch eine Person – unsere Rettungspuppe – aus einem brennenden Raum gerettet und das Feuer gelöscht werden. Eine Nebelmaschine hat hier für realistische Sichtverhältnisse gesorgt. Zum Abschluss wurde noch gemeinsam ein Film geschaut.
Am nächsten Morgen wurden unsere Jugendlichen früh geweckt, weil sie ein Tier aus einem Schacht retten sollten. Die folgende Tragehilfe entwickelte sich vor Ort zu einem Brandeinsatz und auch ein Einsatz „Baum auf Straße“ durfte an diesem Samstag nicht fehlen. Der letzte Einsatz des Tages war ein Ödlandbrand auf dem Feld. Zwischendurch musste das Gerätehaus wieder auf Vordermann gebracht und die Fahrzeuge nach jedem Einsatz wieder Einsatzbereit gemacht werden.
Als Abschluss haben wir die Freiwillige Feuerwehr Schkeuditz besucht und haben sowohl ihre Wache als auch die verschiedenen Fahrzeuge kennengelernt.
Das Betreuerteam hat beim Abschlussappell ein positives Fazit ziehen können, alle Jugendlichen haben gezeigt, was sie schon gelernt haben, und alle gestellten Aufgaben worden gelöst. Das Wichtigste: Den Jugendlichen hat der Dienst Spaß gemacht!