Der Herbst steht praktisch schon in den Startlöchern, aber es ist immer noch Sommer. Also auch immer noch Urlaubszeit und somit auch Lesezeit.
Luisas Arbeitsplatz befindet sich tief unter der Erde. Sie arbeitet in einem Besucherbergwerk und obwohl sie manche Tage ohne einen Sonnenstrahl verbringt, liebt sie ihre Tätigkeit. Solange sie zurückdenken kann, haben ihre Vorfahren im Bergbau gearbeitet. Ihre Familiengeschichte ist durchzogen von Hoffnung. Aber es ist ihnen auch bewusst, dass so mancher nicht mehr aus dem Berg zurückgekehrt ist. Als Luisa beschließt, Nachforschungen über den vor Jahrzehnten verschollenen Großonkel anzustellen, drängt einiges an die Oberfläche, was viel zu lange verborgen geblieben ist.
Kati Naumann, Sehnsucht nach Licht
Vom heutigen Erzgebirge in das Rosenheim des Jahres 1648.
Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei der Witwe Thaler. Die alte Frau hat sie aufgenommen und aufgezogen. Doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen. Einzig der Pfarrer des Ortes begegnet ihr freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Diese sehen in ihr eine Hexe, da sie einst die Pest überlebt hat. Eines Tages liegt die Witwe Thaler erschlagen auf dem Hof und Marianne ahnt, wer der Mörder war.
Nicole Steyer, Das Pestkind
Gehen wir in der Zeit noch etwas weiter zurück und von Bayern nach Sachsen – Anhalt.
Sibylla von Anhalt wächst unbeschwert auf Schloss Dessau auf. Sie teilt das Interesse ihrer Stiefmutter an Heilkräutern und heiratet Friedrich von Mömpelgard. Für beide ist es eine Liebesheirat und die Familie wächst schnell. Als Friedrich Herzog von Würtemberg wird, kommt es nicht nur zwischen den Eheleuten, sondern auch mit den Landständen zu Spannungen. Sibyllas einzige Lichtblicke sind die Arzneikammer und die heimlich erblühende Liebe zum Arzt von St.Catharina.
Johanna von Wild, Das Schicksal der Herzogin
Nun kehren wir zurück ins Erzgebirge.
Nahe der verlassenen Siedlung Pfaffengrün werden die Gebeine eines seit Jahren vermissten Mannes gefunden. Bald schon stirbt ein alter Spielmann unter rätselhaften Umständen. Die Kripo übernimmt die Ermittlungen. Entlang der deutsch - böhmischen Grenze stößt sie auf alte Feindschaften und verschüttete Schuld und auf die Legende von einem sagenhaften Schatz. Je näher die Wahrheit rückt, desto klarer wird: Jemand ist bereit, erneut zu töten.
Anett Steiner, Moorgold
Nun ein Blick in die Sachsenecke.
Typisch sächsisch sind alle Beiträge und sie wollen die Leser zum Schmunzeln, Lächeln und Lachen bringen. Autoren aus 3 Jahrhunderten und natürlich der Volksmund sind an dieser Sammlung sächsischen Humors beteiligt.
Ehrhardt Heinold, Typisch sächsischen ??????
In der Bücherei stehen sehr viele Grünpflanzen, die ja Ende des Jahres herrenlos werden. Wer also Interesse hat, kann ihnen gern ein neues Zuhause geben.
Darüber freut sich Euer Bücherwurm, zu finden im Schloss Dienstag und Donnerstag von 13.45 Uhr bis 16.45 Uhr