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Amtsblatt für die Stadt Spremberg/Grodk – Spremberger Anzeiger
Ausgabe 1/2026
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Der Tag und die Stunde der Gründung der Stadt Spremberg/Grodk sind trotz intensiven Nachforschungen nach wie vor in Dunkel gehüllt. Es gibt keine Urkunden und Berichte, die darüber Auskunft geben, zu welchem Zeitpunkt Spremberg/Grodk erbaut wurde. Wahrscheinlich sind viele Unterlagen bei den sieben Stadtbränden zwischen 1429 und 1705 vernichtet worden.

Die älteste bisher bekannte Urkunde stammt aus dem Jahr 1301. Nach dieser verkaufte der Landgraf von Thüringen und Markgraf der Niederlausitz, Thiederich der Jüngere, einen Teil der Niederlausitz an den Erzbischof Burchard von Magdeburg. In dem Kaufbrief werden die vom Verkauf betroffenen damals bereits als Stadt existierenden Ansiedlungen namentlich aufgeführt, unter ihnen auch "oppidum et castrum Sprewenberch“ (Stadt und Burg Spremberg).

2026 ist für Spremberg/Grodk kein Jahr wie jedes andere. Das 725. Jubiläum wird gebührend gefeiert. Zahlreiche Veranstaltungen werden sich im gesamten Jahr auf das Jubiläum beziehen. Ein Höhepunkt wird in jedem Fall das Heimatfest vom 7. bis 10. August mit einem größeren Festumzug durch die Innenstadt sein.

Ebenso gibt es Vorträge und Ausstellungen zur Geschichte der Stadt, einen Blasmusikwettbewerb, den Tag der Ortsteile, einen sorbischen Tag und viele weitere größere und kleinere Veranstaltungen.

Der Original-Kaufvertrag vom 3. August 1301, unterzeichnet in Dahme/Mark, befindet sich im „Archiv der Böhmischen Krone“ in Prag.