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Amtsblatt für die Stadt Spremberg | Spremberger Anzeiger
Ausgabe 8/2019
Seite 2
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Liebe Sprembergerinnen, liebe Spremberger,

am 19.06.2019 hat sich unser neues Stadtparlament konstituiert. Auch an dieser Stelle möchte ich nochmals allen Abgeordneten zur Wahl gratulieren und Ihnen allen eine glückliche Hand bei der Gestaltung der Zukunft der Stadt Spremberg in den nächsten 5 Jahren wünschen.

Ich freue mich auf eine interessante Arbeit und versichere gleichzeitig, dass die Verwaltung eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit dem politischen Raum anstrebt. Gemeinsam haben wir es in der Hand, unseren Bürgern immer bessere Bedingungen in allen Belangen des städtischen Lebens zu bieten.

Mich erreichen ja viele Briefe und E-Mails von Einwohnern aber auch von Besuchern unserer Stadt, in denen ich ein Feedback zu vielen Themen bekomme. Hinzu kommt, dass sich im Moment die Institute, die sich mit der Erforschung der „Gemütslage“ der Lausitzer im anstehenden Strukturwandel befassen, sozusagen die Klinke in die Hand geben. Es war ja ein Anliegen der LAUSITZRUNDE, diese Arbeit selbst maßgeblich zu leisten. Leider war es wie so oft, der Prophet gilt im eigenen Lande nichts und der gut dotierte Auftrag wurde an ein Potsdamer Institut vergeben. Aber wie so oft im Leben zeigt sich nun nach einigen Gesprächen, dass es doch auch viele Vorteile bringt, wenn Externe sich mit der Thematik beschäftigen. Ich kann berichten, dass sich die Wissenschaftler, die mit der Untersuchung beauftragt sind, wirklich Zeit nehmen, zuhören und sich auf uns einlassen. So konnte ich schon viele Gesprächskontakte vermitteln, in alle Bereiche unseres städtischen Lebens. Die Resonanz ist bisher durchweg positiv. Daher bitte ich Sie alle, diesem Thema auch aufgeschlossen gegenüberzustehen. Es wird in den kommenden Monaten viele Gelegenheiten geben, dass Sie Ihre Meinung sagen können. Und das sollten Sie auch tun. Denn nichts ist schlimmer, als gute Vorschläge aber auch berechtigte Kritik für sich zu behalten. Das macht nur schlechte Laune und ändert gar nichts!

Nun noch ein Hinweis zu einem besonderen Höhepunkt des diesjährigen Heimatfestes: das Sommerfest für Rückkehrer und Zuzügler und für alle Spremberger, die gemeinsam mit den engagierten Ehrenamtlern um neue Mitbürger werben. Wir sind fest davon überzeugt und arbeiten hart dafür, dass unsere Stadt große Zukunftschancen hat. Es sind jedoch nicht nur in Aussicht gestellte Milliarden an Strukturhilfen, neue Verkehrsinfrastrukturen, medizinische und andere wissenschaftliche Einrichtungen, die wichtig für die Zukunft sind. An allererster Stelle sind es die Menschen! Und Menschen müssen in besonderer Art und Weise angesprochen werden, sie wollen willkommen geheißen werden. Einmal im Jahr richtet sich dieses Willkommen an unsere Ehemaligen, denn auch sie sind uns wichtig! Sie vergessen ihre Heimatstadt nicht und wir vergessen sie nicht! Sie finden in diesem Amtsblatt auf Seite ... nähere Informationen zu diesem Sommerfest mit wichtigen Hinweisen für die Anmeldung. Nutzen Sie die Chance und informieren Sie Ihre Freunde, Bekannten, Kinder und Enkelkinder, die zum Heimatfest wieder zahlreich anreisen, über dieses tolle Fest. Wir freuen uns auf viele nette Gespräche und vielleicht ist es wie schon im vorigen Jahr: Besucher werden zu Mitstreitern.

Überhaupt unser Heimatfest! In diesem Jahr feiern wir das 20jährige Jubiläum unserer Partnerschaft mit Szprotawa. Es gibt viele Programmpunkte, die damit im Zusammenhang stehen. Nachdem ich nun auch meinen Kollegen Mirosław Gąsik, den neugewählten Bürgermeister von Szprotawa endlich persönlich kennengelernt habe, bin ich mir sicher, dass wir auch zukünftig hervorragend zusammenarbeiten werden. Ein Höhepunkt wird die Enthüllung des neuen Wandbildes an der Mauer des Bürgergartens. Das wird ein echter Hingucker in Spremberg werden!

Auch sonst ist wieder für viel Abwechslung und Unterhaltung und natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Ich freue mich schon sehr darauf, möglichst Viele von Ihnen zum Heimatfest zu treffen!

Im Amtsblatt am 3. Mai haben wir über die „Deckel drauf“-Aktion der Schülerin Anik Reininger informiert. Die Aktion, mit der Kindern, denen es nicht so gut geht wie uns in Deutschland, geholfen wird, ist inzwischen beendet. Über 183.000 Deckel kamen insgesamt in Spremberg zusammen; von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung wurden 6.719 Stück beigesteuert.

Zum Schluss eine Bitte: die Stadt Spremberg hat dazu aufgerufen, mitzuhelfen, die Bäume und Sträucher in diesen heißen Sommertagen mit ausreichend Wasser zu versorgen. Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Für uns Menschen gibt es ja die Möglichkeit, anderweitig Erfrischung zu suchen, z. B. in unseren Freibädern!

Ich wünsche Ihnen allen einen tollen Sommer!

Ihre Bürgermeisterin

Christine Herntier