Die Geschichte des Internationalen Frauentages ist lang, die damit besetzten Themen aber immer noch die gleichen. Sie begann 1908 in den USA, wo demonstrierende Frauen gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und für gleiche Löhne kämpften.
1910 ebneten die deutschen Frauenrechtlerinnen Clara Zetkin und Käthe Duncker den Weg für einen Frauentag in Europa. Im Rahmen der Frauenkonferenz der Sozialistischen Internationale in Kopenhagen stimmten 100 Frauen aus 17 Ländern für einen Vorschlag der deutschen Delegation, mit einem Frauentag den Kampf für Frauenrechte und das Frauenwahlrecht zu unterstreichen.
Ein Jahr später demonstrierten im März weltweit Frauen, um Ihren damaligen grundlegenden Forderungen wie z. B. die Einführung des Frauenwahlrechts, gleiche Rechte wie Männer im Arbeitsleben, mehr politische Teilhabe, aber auch den Protest gegen Kriege, Ausdruck zu verleihen.
Seit 1921 ist der 8. März feststehende für den internationalen Frauentag. 1977 proklamierte ihn die UNO-Generalversammlung offiziell als "Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden" und forderte, dass er künftig jährlich in jedem Mitgliedsland begangen werden soll. In einigen Ländern ist er heute sogar ein Feiertag.
Jährlich im März wird mit verschiedensten Aktionen im Landkreis, deutschland- und weltweit auf Frauenrechte und die notwendige Gleichstellung/Chancengleichheit der Geschlechter aufmerksam gemacht.
Mit den Aktionen werden die Errungenschaften der Frauenrechtsbewegung aufgezeigt, sie schaffen aber auch Aufmerksamkeit für wieder oder noch bestehende Diskriminierung und Ungleichheiten.
Ich animiere Sie, selbst im Sinn der Gleichstellung/Chancengleichheit der Geschlechter aktiv zu werden – sei es auch mit kleinen Schritten.
Auch in Stolpen wird der internationale Frauentag gefeiert. Am 11.März 2026 findet unser 3. Frauentagscafé statt.
Wir freuen uns auf Sie.