Manchmal sind es nicht große Worte oder spektakuläre Inszenierungen, die einen Abend besonders machen. Manchmal genügt ein Bild, eine Geschichte, ein genauer Blick auf die Natur und plötzlich wird sichtbar, wie viel Schönheit, Ruhe und Tiefe in unserer Heimat liegt.
Genau einen solchen Abend durfte ich als Gast bei der Ausstellungseröffnung von Gudrun Stark im Nationalpark-Zentrum Bad Schandau erleben.
Die Ausstellung „Heimische Tierwelt ganz nah“ wurde Ende Mai eröffnet und ist derzeit im Nationalpark-Zentrum Sächsische Schweiz in Bad Schandau zu sehen. Noch bis September haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die beeindruckenden Werke zu entdecken und sich auf die heimische Tierwelt aus einer ganz besonderen Perspektive einzulassen.
Eine ebenso wertvolle Bereicherung des Abends war die Lesung von Matthias Stark. Seine Geschichten gaben den Bildern eine zusätzliche Ebene. Sie ergänzten die Malerei nicht nur, sondern führten die Besucherinnen und Besucher noch tiefer hinein in Naturerlebnis, Heimatverbundenheit und persönliche Beobachtung.
Familie Stark ist in Stolpen zu Hause. Mit ihrem künstlerischen und literarischen Wirken tragen sie den Namen unserer Stadt weit über unsere Stadtgrenzen positiv hinaus. Wo ihre Bilder und Geschichten Menschen erreichen, wird auch ein Stück Stolpen sichtbar.
Dafür möchte ich beiden herzlich danken: für die Einladung, für diesen schönen Abend, für ihr langjähriges Schaffen und für die positive Ausstrahlung, mit der sie Kultur, Natur und Heimat auf so eindrucksvolle Weise miteinander verbinden.
Ich wünsche der Ausstellung viele interessierte Besucherinnen und Besucher sowie Gudrun und Matthias Stark weiterhin Gesundheit, Inspiration und Freude an ihrem besonderen Wirken.